Dienstag, 31. Juli 2012

Kongress Wandel der Gesellschaft

Kongressauftakt am 1.Tag im Literaturhaus München mit Charles Eisenstein: Wenn wir uns das ansehen, was vom amerikanischen bzw. westlichen Traum geblieben ist, haben viele von uns das Gefühl, betrogen worden zu sein. Arbeitslosigkeit, finanzielle Unsicherheit und die Aussicht, lebenslanger Sklave der eigenen Schulden zu sein, sind nur die Spitze des Eisbergs. Wir wollen nicht nur die Wachstumsmaschine reparieren und Profite und Produkte in jeden Winkel der Erde bringen. Wir wollen den Lauf der Zivilisation grundlegend verändern. Denn der amerikanische Traum hat selbst diejenigen betrogen, für die er wahr geworden ist. Sie sind einsam in ihren durch Überstunden erkämpften Karrieren und in ihren überdimensionalen Häusern, blind und taub für die fortschreitende Zerstörung von Natur und Kultur, obwohl sie selbst darunter leiden.  Video: Occupy Wall St - The Revolution Is Love
Wir protestieren nicht nur, weil wir vom Traum ausgeschlossen sind. Wir protestieren gegen seine Kälte, und wenn der Traum bedeutet, dass der Wohlstand des einen auf den Schulden eines anderen basiert. Occupy Wall Street wurden wegen des Mangels an klaren Forderungen kritisiert, aber wie sollen wir Forderungen stellen, wenn das, was wir nicht wollen, nicht weniger ist als eine schönere Welt, von der wir im Innersten glauben, dass sie möglich ist?
Was wir brauchen, ist eine Revolution der Liebe. Denn nur die Liebe und die Verbundenheit mit allen anderen Wesen kann uns motivieren, die Maximierung kopfgesteuerten Eigennutzes aufzugeben. Eisensteins spiritueller Appell trifft Herz und Verstand - und macht die Vision von einer neuen Gesellschaftsordnung greifbar. »Wir könnten eine Reihe von Forderungen an die Politik stellen: besteuert die Reichen, erhöht den Mindestlohn, schützt die Umwelt, beendet die Kriege, reguliert die Banken. Doch was wirklich unsere Aufmerksamkeit braucht, liegt tiefer: die Machtstrukturen, die Ideologien und die Institutionen, die verhindert haben, dass diese Maßnahmen schon vor Jahren ergriffen wurden. Es ist höchste Zeit, dass eine ausgleichende Kraft zum Tragen kommt und ein Ruf gehört wird. Wir sehen einer anderen Art von Revolution entgegen - lassen Sie mich diese als Revolution der Liebe bezeichnen.«
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Montag, 23. Juli 2012

Allianz sieht globalen Wohlstandszyklus

Der Klimawandel sowie die Krisen rund um die Energieversorgung sind der finale, unüberhörbare „Wake-up Call“ für die ökonomische und ökologische Wahrheit. Der Handlungsdruck, der von ihm ausgeht, wird die Wirtschaft in nahezu allen Bereichen verändern und in eine neue Wachstums-phase führen. Ein Wohlstandszyklus, der durch den globalen Strukturwandel der Wirtschaft vom parasitären zum symbiotischen Wachstum bzw. einem nachhaltigen „grünen“ Wachstumspfad gekennzeichnet sein dürfte.
Artikel LOHAS.de

Montag, 16. Juli 2012

Veggie Times

Ist vegetarisches Essen die Ernährung der Zukunft? Die negativen Folgen des Fleischkonsums sind vielseitig: Klimawandel, Waldsterben, Welthunger, Trinkwasserverschmutzung, Regenwaldzerstörung, Zivilisationskrankheiten, Massentierhaltung, Überfischung der Meere usw. Die Förderung der vegetarischen Idee trägt somit zur Lösung vieler globaler Probleme bei. www.vebu.de

Donnerstag, 12. Juli 2012

Shareable: Why Crowdfunding Creativity Is Just The Beginning

Media activist Ian MacKenzie offers a short history of crowdfunding and how it repesents one of the key pillars of our emerging social and economic paradigm.
Here is what we see today on the web: millions of web videos, music tracks, essays, blog posts, photographs and more, offered simply for no cost (other than a computer and Internet connection). Without even realizing it, the web has become the largest gift economy ever.
To understand the scope of the shift, we must first understand how the dominant cultural economic model has worked for the past 75 years.
Long Live the Consumer
Let’s start with the music industry. Here is a typical example: a record label would sign a promising artist, claiming varying swaths of control over their output and career, sink piles of money into their marketing, and reap the benefits. This model has supported a vast network of “middle-men”, many of whom care deeply about music, but are bound to four mega-corporations who are in it for the money. Music is a commodity just like any barrel of oil or sack of rice.
This model is primarily why most of the tracks on the radio sound identical and are cycled on airwaves until they’ve saturated your psyche. Big corporations know that repetition is the surest way to “create” a hit. The audience participation is sequestered to the final stage of the production line: consuming the album or track or live performance when its released to the masses.
This model has thoroughly permeated other creative industries, such as TV and magazine publishing, with the difference that content must attract eyeballs for advertisers. This is the primary reason you see the same inexplicable reality shows on hundreds of channels and find yourself wondering, “Who watches this?”
(Side note: the proliferation of reality-TV is not because audiences truly demand such high quality viewing. Rather, it’s because networks can pay reality “stars” almost nothing for their 5 minutes of fame, which means the shows are cheap to produce, offering higher margins.)
Shareable: Why Crowdfunding Creativity Is Just The Beginning

Samstag, 7. Juli 2012

Ethical Fashion Show Berlin

Im Berliner ewerk standen vom 4. bis 6. Juli 2012 alle Zeichen auf Grün – denn hier präsentierten 57 internationale Marken aus dem Bereich nachhaltige Street- und Casualwear dem Fachpublik ihre Frühjahr/Sommer Kollektionen 2013. Ein Anstieg zeichnete sich bei der Internationalität der Aussteller ab: Fast die Hälfte der Aussteller kamen aus dem Ausland. Koordinatorin Magdalena Schaffrin zeigt sich ebenfalls sehr zufrieden: „Wir haben hier eine Vielfalt an Marken gezeigt, die es so in Deutschland nirgendswo anders zu sehen gibt". Neben dem vielfältigen Produktangebot seitens der Aussteller schuf die Messe Frankfurt mit dem begleitenden Rahmenprogramm ein wertvolles Informationsforum: In der „Knowledge Lounge“ konnten sich Besucher eingehend über die Hintergründe nachhaltiger Kleidung informieren. Es beteiligten sich Fairtrade, GOTS (Global Organic Textile Standard), IVN (Internationaler Verband der Naturtextilwirtschaft e.V.), die Fairwear Foundation sowie das Netzwerk Faire Mode. > Green Guide Berlin Fashion Week