Montag, 19. Dezember 2011

ECO-CYCOLOGY

Was für Innovationen stehen uns in Sachen Recycling bevor? Dass Marken all ihre Produkte zurücknehmen (und sie dann auf verantwortliche und innovative Weise entsorgen).

In unseren rezessionären Zeiten stehen wirtschaftliche Interessen häufig über den umweltbezogenen Initiativen, aber die Bemühungen um einen nachhaltigeren Lebensstil werden in den kommenden Jahren eine dringende Angelegenheit bleiben: das Phänomen, dass Marken ihren Konsumenten beim Recycling helfen, indem sie alte Artikel zurücknehmen und dann tatsächlich etwas Konstruktives damit machen.

Die Konsumenten sind sich nicht nur des finanziellen Werts ihrer Besitztümer, sondern auch des materiellen und ökologischen Aspekts der Dinge bewusst. Sie können ihre eigene ökologische oder großzügige Perspektive hier selbst wählen. Wir haben dieses allumfassende „Recycling auf Steroiden“ ECO-CYCOLOGY getauft. Dieser Trend bekommt gelegentlich Rückenwind von neuen Gesetzen* oder auch von Marken, die es bereits begriffen haben (ja, das gibt es) und lässt absolut keinen Raum für Entschuldigungen, warum Konsumenten 2012 nicht recyclen sollten.

* Die ECO-CYCOLOGY-Mentalität ist mehr als nur ein von Marken erfundenes Phänomen; mehrere Städte und Staaten der USA (San Diego, Seattle und San Francisco, um nur einige zu nennen) haben eigene verpflichtende Recycling-Gesetze erlassen. Das Europäische Parlament hat ebenfalls für strengere Vorschriften in Sachen Entsorgung von Elektroschrott gestimmt. Jedes Land muss bis 2012 4 Kilo Schrott pro Einwohner und bis 2016 85% seines gesamten Elektroschrotts entsorgen.

  • Im Rahmen der Common-Threads-Initiative der amerikanischen Outdoor-Marke Patagonia kann jeder Patagonia-Artikel, der „das Ende seines Lebens“ erreicht hat, zum Recycling in neue Fasern oder Stoffe zurückgegeben werden. Die Firma gibt an, bereits 45 Tonnen gebrauchte Kleidung gesammelt und davon 34 Tonnen weiterverarbeitet zu haben.
  • Nikes Reuse-A-Shoe-Programm sammelt und recycled getragene Nikes sowie überschüssiges Material aus dem Fertigungsprozess. Die alten Schuhe werden aufgeschnitten und in ein Material namens Nike Grind verarbeitet, welches dann verwendet wird, um Bodenbeläge für Sportstätten und Spielplätze sowie einige andere Nike-Produkte herzustellen.

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