Dienstag, 22. September 2009

Wo beginnt Greenwashing?

Vertrauen schaffen durch Offenheit: Die Molkerei Weihenstephan gewährt Verbrauchern Einblick in alle Stationen der Produktionskette. Die Agentur Serviceplan aus München nennt Weihenstephan (= Müller Milch) als Referenzkunden für die neu eingerichtete Sparte GREEN. SERVICEPLAN green bietet ein ganzheitliches Beratungsangebot für werteorientierte Markenführung, das zeitgemäße Kommunikation um ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Verantwortung erweitert... ... Grüner anstreichen geht immer, aber Glaubwürdigkeit erreichen? So wohl nicht...
Oder ist das der Anfang einer wunderbaren Wirtschaft durch Service und Plan? Siehe auch > weitere Blogeinträge

Kommentare:

Kirsten Lauterbach hat gesagt…

Sehe ich genauso - ich finde es unglaublich, anzunehmen, dass so ein Kunde wie Weihenstephan unter "Grüner Kunde" durchgehen soll. Da macht sich Serviceplan doch mehr als unglaubwürdig und es sieht wirklich sehr nach hauseigenem Greenwashing aus...

Amy hat gesagt…

Wir beobachten auch, dass immer mehr "Kommunikationsstrategen" beim Unternehmen Öko-Anstrich helfen. Sicher ist es oft nur ein schmaler Grat zwischen "Wir stellen die Mindeststandards für alle als besonder ökologisch heraus" und echtem Etikettenschwindel.

Allerdings werden VerbraucherInnen ja auch oft (mit Unterstützung) von offizieller Stelle getäuscht – siehe einem interessanten Beitrag im Umweltblog: Verbraucherdesinformationsministerium?

Auf RESET haben wir einen Wissensartikel zum Thema Greenwashing und das CSR-Konzept.