Montag, 29. Juni 2009

Lebensmittelkennzeichnung - Rot für die Ampel

Wir sind immer noch weit entfernt von gesundem Menschenverstand, und wir lieben die Wissenschaft und Bestandsinteressen, alles Andere wird untergeordnet. Lobbyarbeit ist mehr akzeptiert als Toleranz und allgemeine Gesundheitsfragen. Selbst die Biobranche hat sich in eine Starrehaltung zurückgezogen, aus Angst vor Mainstream und Handelskonzernen. 
Felix Ahlers hatte sich das wohl ganz anders vorgestellt. Als der Chef des Tiefkühlkostherstellers Frosta kürzlich ankündigte, erstmals die Ampelkennzeichnung auf einige seiner Produkte drucken zu wollen, rechnete er zwar nicht nur mit Zustimmung, aber noch viel weniger mit so stürmischem Gegenwind, wie er ihn nun erntet. Der Einzelhandelsverband nennt diskriminierend, was er macht. Ernährungswissenschaftler sekundieren und verurteilen die Kennzeichnung als sehr schlicht. Und sogar Bio-Verbände sehen andere Prioritäten. welt.de

1 Kommentar:

M. Jordan hat gesagt…

Finde die Idee sehr gut, dazu passt auch die Erfindung fürs Mobiltelefone zur Erkennung von 1D-Barcodes . Wer sich also beim Einkauf für einen Preisvergleich interessiert oder wissen will, was in einem Produkt enthalten ist, kann das demnächst mit der Software von Mirasense herausfinden.