Dienstag, 30. Juni 2009

Ökoscheck als Gehaltszusatz

Mit diesen Schecks können Arbeitnehmer aus der Privatwirtschaft energiefreundliche Produkte und Dienstleistungen erwerben."Diese Ökoschecks können zum Erwerb von täglichen Gebrauchsgegenständen, wie Unterhaltsmaterial oder Energiesparlampen verwendet werden, aber auch für Dienstleistungen, wie dem Einbau von Isoliermaterial oder Fenstern mit Doppelverglasung. Sie können sogar für die Nutzung des Nahverkehrs genutzt werden.", sagt Jos Trippars von Sodexho, der Gesellschaft, die verschiedene staatliche Schecksysteme verwaltet. Anfang Juli werden die ersten Ökoschecks gedruckt. Ein Ökoscheck ist zehn Euro wert und zehn Jahre lang gültig. Damit können die Arbeitnehmer diese Schecks sammeln und zu gegebenem Zeitpunkt höhere Ausgaben damit finanzieren. funkhauseuropa.de oder hier Audiobeitrag

Montag, 29. Juni 2009

Lebensmittelkennzeichnung - Rot für die Ampel

Wir sind immer noch weit entfernt von gesundem Menschenverstand, und wir lieben die Wissenschaft und Bestandsinteressen, alles Andere wird untergeordnet. Lobbyarbeit ist mehr akzeptiert als Toleranz und allgemeine Gesundheitsfragen. Selbst die Biobranche hat sich in eine Starrehaltung zurückgezogen, aus Angst vor Mainstream und Handelskonzernen. 
Felix Ahlers hatte sich das wohl ganz anders vorgestellt. Als der Chef des Tiefkühlkostherstellers Frosta kürzlich ankündigte, erstmals die Ampelkennzeichnung auf einige seiner Produkte drucken zu wollen, rechnete er zwar nicht nur mit Zustimmung, aber noch viel weniger mit so stürmischem Gegenwind, wie er ihn nun erntet. Der Einzelhandelsverband nennt diskriminierend, was er macht. Ernährungswissenschaftler sekundieren und verurteilen die Kennzeichnung als sehr schlicht. Und sogar Bio-Verbände sehen andere Prioritäten. welt.de

Donnerstag, 25. Juni 2009

Der Klimaguide auf iPhone


Der Jungfrau Klimaguide wurde in Grindelwald der Öffentlichkeit vorgestellt. Das innovative Projekt zur Vermittlung von Wissen über den Klimawandel wurde in Anwesenheit von Gästen und Medienvertretern auf Bort, dem Ausgangspunkt einer der sieben Klimapfade, lanciert. Der Klimaguide ist ein multimedialer Führer, der Ihnen eine ganz neue Sicht auf die Jungfrauregion im Berner Oberland erlaubt. Er zeigt Ihnen den Klimawandel und die neusten Erkenntnisse der Forschung, und zwar in einer Landschaft, in der die Spuren des Klimawandels bereits heute zu sehen sind. Klimaguide

Dienstag, 16. Juni 2009

Zielgruppentypologie in der Verbrauchs- und Medienanalyse

LOHAS steht für Lifestyle of Health and Sustainability (Gesundheit und Nachhaltigkeit) und ist ein Gesellschaftstrend, der ursprünglich aus den USA zu uns herüberschwappte. Dort machen die LOHAS mittlerweile etwa ein Drittel der US-Bürger aus und das Natural Marketing Institute schätzt das Marktvolumen in den USA auf 209 Milliarden Dollar pro Jahr, davon mehr als die Hälfte bei Ernährung und Gesundheitsprodukten. Die wachsende LOHAS-Community sucht sich achtsam und gut informiert jene Produkte und Dienstleistungen aus, die ihren strengen Kriterien von Gesundheit sowie ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit entsprechen. Die Boston Consulting Group prognostiziert, dass bis 2020 dieser nachhaltige Markt mehr Menschen ernähren wird als die Automobilindustrie. wdr-mediagroup.com

Montag, 15. Juni 2009

Die Bio Grafen

Blaues Blut mit grünem Bewusstsein: Wie der Adel ökologischen Anbau revolutioniert und dabei zu seinen Wurzeln findet. Auf die Frage, weshalb er sich für den Ökoweg entschied, antwortet Georg Prinz zur Lippe mit einem Satz, der bei ihm nicht pathetisch klingt, sondern nüchtern:„Ich habe Respekt vor der Schöpfung.“ Georg zur Lippe glaubt, dass die Menschen gegenwärtig wieder anfangen, bewusster zu leben: „Nachhaltigkeit heißt, Balance zu halten. Wir alle sehnen uns nach einem Bezug. Wenn der gestört ist, ob zur Familie oder zur Natur, beginnen wir zu straucheln.“ Derzeit vergrößert der Prinz seinen Betrieb um ein zweites Weingut in Weimar.
Siebzig Mitarbeiter beschäftigt er heute, mit ihnen auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten, sei Familientradition, schon seine Vorfahren hätten die größten Dienerhäuser der Gegend gehabt, sagt er. „Der Sachse ist ein extrem fleißiger Mensch, der Qualität generieren will.“ Das Schloss hat er mit den besten Materialien renoviert, über den Eingangstoren, auch auf den Weinfässern, prangt stolz das Familienwappen. Quality-Magazin

Freitag, 12. Juni 2009

Supermärkte verzichten auf Fleisch aus Urwaldzerstörung

Erfolg für den Amazonas-Urwald: Die drei größten Supermarktketten Brasiliens wollen kein Rindfleisch mehr aus illegal entwaldeten Gebieten des Amazonasstaates Pará beziehen. Damit reagierten Wal-Mart, Carrefour und Pão de Açúcar prompt auf den aktuellen Greenpeace-Report. "Verbraucher wollen keine Produkte aus Urwaldzerstörung", sagt Greenpeace-Waldexperte Tobias Riedl. "Häufig verschleiern weite Transportwege die wahre Herkunft." Während das Fleisch überwiegend in Südamerika konsumiert wird, geht das Leder im großen Stil in den Export für die Schuhproduktion. Jetzt sind die Lederindustrie und die Politik am Zuge. Mehr...

Mittwoch, 10. Juni 2009

Montag, 8. Juni 2009

HOME, ein Treffen mit dem Planeten

Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, hat Yann Arthus-Bertrand den Film HOME gedreht. Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er umsonst sein ; der Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist. Yann Arthus-Bertrand. HOME der Film
Bertrand, 62 Jahre, wurde mit seinem Mammutprojekt "The World from Above" (Die Welt von oben) berühmt, als er mit Luftaufnahmen aus 60 Ländern die Verletzlichkeit und Schönheit der Erde deutlich machte. In "Sechs Milliarden andere" wendet er sich den Menschen zu, die er in seinem ersten Werk nur aus der Vogelperspektive zeigte. Für das Nachfolgeprojekt reiste er abermals fünf Jahre um die Welt, stellte 5000 Menschen in 75 Ländern vor seiner Kamera die einfachsten und zugleich schwierigsten Fragen: Sind Sie glücklich? Was bedeutet Liebe? Was würden Sie gerne in ihrem Leben ändern? Die Antworten sind manchmal lustig, manchmal traurig, oft regen sie zum Nachdenken an. 6 Billion Others

Samstag, 6. Juni 2009

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Wir LOHAS sollten doch nur positive Nachrichten verbreiten, sonst schüren wir den psychologischen Faktor und überhaupt ist das uncool. Soweit stimmt das schon, und der Überbringer der schlechten Nachrichten ist ungern gesehen... Es ist wichtig im Leben eine positive Ausrichtung zu gewinnen und zu wahren, aber es ist genauso wichtig, den Tatsachen ins Auge zu schauen. Schlechte Nachrichten werden zu guten Nachrichten, wenn wir Problemen auf den Grund gehen und die Ursachen konfrontieren. Erst dann können wir die Wende einleiten. Trotzdem bleibt BASF Chef Jürgen Hambrecht seinem Ruf als Pessimist treu, wie im Handelsblatt zu lesen: Vielen Firmen droht böses Erwachen!

Arte Music - David Byrne

One Shot Not - Arte Music. Das Musikformat „Jamsession mit Manu Katché und Alice Tumler“ bringt Rock-, Pop- und Worldmusic-Konzerte der Extraklasse auf den Bildschirm.
David Byrne wird wohl als Gründer der Gruppe Talking Heads (1974) in die Musikgeschichte eingehen. Doch Byrne hat sich stets auch an anderen Projekten beteiligt, darunter „My Life in the Bush of Ghosts“ mit Brian Eno – ein Album, das sich durch einen innovativen Mix aus Klangsamples und Folkloreelementen auszeichnet. Hier sein neues Album zusammen mit Brian Eno. Der Song "Air" bei Arte ist als Video nur begrenzte Zeit abrufbar > David Byrne - Air

Mittwoch, 3. Juni 2009

Frosta führt Lebensmittel-Ampel ein


Auf der Verpackungsvorderseite von vier Tiefkühlgerichten der Marke FRoSTA wird ab August die farbige Nährwert-Ampel zu sehen sein. Mit diesem freiwilligen Schritt möchte FRoSTA den Wünschen der Verbraucher nach einer einfacheren Kennzeichnung des Gehalts an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz in Gramm pro 100 Gramm entsprechen. „Umfragen von Foodwatch und die Erfahrung der Verbraucherzentralen zeigen, dass sich die Verbraucher die Ampelkennzeichnung wünschen. Wir haben als Hersteller kein Problem damit, diesem Wunsch zu entsprechen und die Nährwerte auch farblich bewertet auf der Vorderseite unserer Verpackungen abzubilden. Für eine Vergleichbarkeit aller Produkte brauchen wir allerdings eine gesetzlich verpflichtende Regelung für alle Hersteller“, so FRoSTA Vorstand Felix Ahlers.