Dienstag, 12. Mai 2009

GENFOOD-MANAGER verteidigt sein Geschäftsmodell

Will BASF-Manager mit Gentechnik den weltweiten Hunger lindern? Manager Hans Kast kritisiert im Interview mit SPIEGEL ONLINE die Zögerlichkeit deutscher Politiker, droht mit dem Abzug von Milliardeninvestitionen - und lobt das Vorpreschen von Staaten wie China, fordert mehr Sachlichkeit und Wissenschaftlichkeit innerhalb der Diskussion bedeutender Zukunftstechnologien z.B. mit Entwicklung neuer Reispflanzen. Er versteht auch nicht, warum Politiker sagen, sie lassen es nicht zu, weil es der Verbraucher nicht will. Er fordert: "Lasst doch bitte den Verbraucher entscheiden". Hat der bewusste Konsument das nicht schon längst getan Herr Kast? Und seit wann sind die Prioritäten bei BASF zum Thema Welthunger grösser als das eigene Geschäftsmodell? Wann wurde dieser Umstand jemals bewiesen? Die Partnerschaft mit Monsanto ist sicher keine moralische Untermauerung, schon wegen der Geschäftspraktiken, die auch keinerlei Vertrauen verdienen was die Argumentation zur Welternährung und schon gar nicht die unbekannten Auswirkungen von Genmanipulation für die nächsten Jahrzehnte betrifft. Sind Unternehmen vertrauenswürdig, die dies moralisch und menschlich noch nie bewiesen haben? x
Siehe auch: www.no-patents-on-seeds.org

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