Freitag, 6. Februar 2009

PR-Trends - und "Gefühlte" Zielgruppen

Dem herkömmlichen Marketing sind die Werte der Menschen ein Spielball, wofür steht aber das Marketing selbst? Und sind die Ex-xperten nicht selbst Mensch, welche Ziele und Werte verfolgen sie persönlich? Es wird bis zur Unkenntlichkeit jongliert, Trends dürfen nicht enden... dann werden sie eben konstruiert...hier Zitate aus dem media coffee blog:
„Der Mensch steht im Mittelpunkt. Also im Weg.“ „Wenn wir in uns rein schauen, dann ist da nichts.“ Norbert Bolz - (aber wie kann er überhaupt in Andere rein schauen? - und dann nichts sehen?). "Nachdem uns die Selbstverwirklichung nichts gebracht hat (Wer ist mit "uns" angesprochen?), „erscheint es sehr viel interessanter, Identität zu konstruieren.“ „We construct ourself” betont Richard Florida und Peter Wippermann setzt noch eines drauf, denn er sieht Selbstoptimierung als Trend unter dem Motto: Healthstyle ersetzt Lifestyle (machen wir ein neues Fass auf?). Der Persönlichkeitsmarkt boomt. Luxus ist convenient. David Bosshart zeigt eine neue Definition des Statusbegriffes, der sich ganz einfach aus der Frage klärt: „Who are you dining with?“. Dein Partner zur Abendessen gibt dir also mehr Status als die Rolex am Handgelenk. (Was für Werte? Wer vertritt sie und wer nimmt sie wahr?) Schönstes Wort der Veranstaltung zum Trendtag 2008 (nach Aussage des Blogs): “If a reader is not in the story, he will not listen.” So wahr. Nehmen wir doch einfach mal an, alle Statements und Aussagen sind hauptsächlich Realität der Trendforscher und Marketing-Ex-xperten selbst und überschneidet sich mit einigen Trendsuchenden, die ohne wechselnde Trends innere Leere fühlen? media coffee blog

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