Donnerstag, 26. Februar 2009

Klimawandel wird die Wirtschaft mindestens so hart treffen wie die Kreditkrise

Drei grosse Szenarien treffen zu diesem Zeitpunkt gleichzeitig aufeinander und führen uns ungeheure Aufgaben vor Augen, die noch immer nicht von allen erkannt werden: Ein tragischer Umstand dabei ist, dass unsere Elite in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft glaubt, alles zu tun, was notwendig ist, weil darüber Reden ihr Handwerk ist... Sie hätten das Zeug dazu radikale Einschnitte anzugehen - aber die Barrieren sind im Kopf... und gerne wird dann die Gesellschaft in die Pflicht genommen...
1: Klimawandel - für uns meist noch zu abstrakt, wir warten auf einen Tsunami...
2. Finanzkrise - Wie die Fachleute immer noch reparieren wollen...was die Probleme geschaffen hat.
3. Endlichkeit der Ressourcen - Peak Oil, Wasser, Rohstoffe
Klimawandel bewirkt Zusammenbruch der sozialen Ordnung - SZ Wissen

Harald Welzer spricht darüber, warum wir unsere Erde nicht retten!
Schon seit Mitte der achtziger Jahre lebt die Menschheit ökologisch auf Pump - sie verbraucht mehr Ressourcen, als die Erde regenieren kann.
Seien Sie mal kurz leise, bitte, da zischt doch was. Nein? So ein stetiges Zischen? Nichts? Tschuldigung, unsere Schuld, war wahrscheinlich nur der Tinnitus vom enormen Krach der zusammenbrechenden Börsen. Das war kein gutes Timing. Da forscht man mehrere Jahre, wertet Datensätze aus fünf Kontinenten und Hunderten verschiedenen Forschungsberichten aus - und wenn man dann die Ergebnisse vorlesen möchte, bricht weltweit der Finanzmarkt ein und kein Schwein hört einem zu. Gleich drei große Umweltstudien verschwanden soeben im schwarzen Loch unserer Aufmerksamkeit. Warum retten wir nicht unsere Erde? - SZ Wissen

Dienstag, 24. Februar 2009

Biofach 2009


Dieses Jahr Jahr meldet die Biofach weiterhin gute Aussichten und Wachstum. Ich selbst bin da nicht so sicher, auch der Besucherandrang war letztes Jahr am 1. Tag etwas grösser. Zu kurz gesprungen fand ich auch die Textil -Fashion Area, viele T-Shirts aus Biobaumwolle, und nur wenig Mode von den kleineren Labels waren ausgestellt. Für eine Weltleitmesse ist da noch Potenzial und Steigerungsbedarf.
Bio-Produkte werden in Deutschland mit Rohstoffen verarbeitet, die aus der ganzen Welt importiert werden. Das begleitende Kongressprogramm lässt ahnen, was es an Regularien und Normen für diesen weltweiten Handel bedarf: Siegel- und Kontrollsysteme für verschiedene Produktbereiche, und es werden immer mehr. Das ist aus Konsumentensicht kontraproduktiv.
Die Biofach zeigt auch, was heute gerade durch Ereignisse wie Klimawandel, taumelnde Finanzsysteme und die noch nicht im ganzen Ausmaß wahrgenommene Ressourcenkrise weiter in den Vordergrund rückt: die Geisteshaltung, Bewusstseinsveränderung und Verbreitung neuer Werte. Diese Umstände fördern möglicherweise nachhaltige Bewirtschaftung, biologisch ökologisch erzeugte Nahrungsmittel und Textilien, Produkte mit ethisch-sozialen Werten, erneuerbare Energien und verbesserte industrielle Produktionskreisläufe. Weitere Info > Blogger

Montag, 23. Februar 2009

Unsere Kinder - Opfer des Fortschritts?

Unsere Kinder werden den Preis für wirtschaftlichen und technischen Fortschritt zahlen, glaubt Psychologe Daniel Goleman. Zwar bieten mehr Wohlstand und moderne Techniken uns allen einen höheren Lebensstandard, aber diese unaufhaltsamen Kräfte scheinen die Kindheit auf verheerende Weise transformiert zu haben. Insgesamt scheint sich die Glockenkurve der sozialen und emotionalen Fähigkeiten ungünstig zu entwickeln. Mehr Arbeit, größere Mobilität, einsamere Kinder. spiegel
Es ist nur die Spitze eines Eisberges, wie sonst sind gesellschaftliche Probleme und Fehlentwicklungen zu erklären? Kinder haben bereits den Preis bezahlt und weitere sind dabei ihn zu zahlen. Daran gibt es gar keinen Zweifel, ob Kinder in reichen Ländern, oder der Dritten Welt - Kinder haben heute alle ein Defizit. Die fehlenden Anker in Familie sind heute nicht nur die Grosseltern, heute sind ja nicht einmal die Eltern präsent, selbst dann nicht, wenn sie mal zu Hause sind. Gesunde Ernährung, Bildung, Zuwendung und Anerkennung für die Kinder sind notwendig.

TIPP: Das "ich schaff’s" Programm. Das Programm hilft Kindern und Jugendlichen, Fähigkeiten zu erlernen, Probleme zu bewältigen und schwieriges Verhalten los zu werden. Es wurde zwar in erster Linie entwickelt, um Kindern und Jugendlichen zu helfen. Aber Eltern, Professionelle in Kindergärten, Schule, Horten, therapeutischen und Jugendhilfeeinrichtungen und andere Betreuer werden dadurch Kreativität, Phantasie und Lust am Lernen entwickeln, also Fähigkeiten, nach denen im Umgang mit Kindern immer gefragt ist. Oliver Kahn unterstützt dieses Projekt: ich schaff´s

Freitag, 20. Februar 2009

1000 Milliarden bei Münchner Hypo Real Estate?

Eine Pleitebank gefährdet Deutschland. Hypo Real Estate hat nach aktuellen Meldungen angeblich Probleme in Höhe von 1000 Milliarden angehäuft, die systematisch durch Bilanztricks versteckt wurden! Mein Kommentar vom 6. Oktober 2008: Ein Fallbeispiel für den Umgang in einer Kette von Ereignissen, die keiner der führenden Fachleute aus der Finanzwelt wahrgenommen hat, stellt die Hypo Real Estate dar. Da beobachten wir ein Verhalten, das gar infantil anmutet, wenn die Manager eines der grössten Immobilien-Finanzkonzerne nach Papa Staat rufen, weil sie Verluste haben, und scheinbar innerhalb kürzester Zeit. Wenige Tage vor diesen Entwicklungen war niemanden etwas bekannt, und zunächst wurde "nur" von 5 Milliarden Euro gesprochen, die abgeschrieben werden sollen. Tags darauf wurde die Lücke grösser, und von Tag zu Tag noch grösser. Da spricht Chef Finke (inzwischen hinausgeworfen) wie ein kleiner Junge zunächst von kleineren Schäden, und nachdem sehr schnell ein Paket von schließlich 35 Milliarden abgesegnet wurde, kommt erst die derzeitige ganze Wahrheit ans Licht: 50-60 Miliarden oder mehr. Die Experten geben jetzt Papa Staat den Kontrollverlust zu und wollen gerettet werden. Mama Merkel muss darauf hin Zuversicht verbreiten - die Manager-Kinder sind in einem rigiden Finanz-System gross geworden, aber nie wirklich erwachsen. Vertrauen sinkt unter Null. Wir werden uns wohl in Zukunft mit neuen Systemen vertraut machen müssen: Vielleicht mit Mikro-Krediten wie es der Nobelpreisträger Muhammad Yunus erfolgreich entwickelt hat. sz

Donnerstag, 19. Februar 2009

Google PowerMeter überwacht Energie-Verbrauch im Haushalt


"Wenn du es nicht messen kannst, kannst du es nicht verbessern." Dieses Zitat des britischen Physikers Sir William Thomson wählt Google als Leitspruch für die Entwicklung des "Power Meter". Das jetzt angekündigte Google PowerMeter soll es erlauben, den eigenen aktuellen Stromverbrauch am Rechner mit Hilfe von sogenannten Smart Meters in Echtzeit zu verfolgen und Stromfresser sichtbar zu machen. Momentan ist das Projekt PowerMeter in der geschlossenen Betaphase, soll aber sobald wie möglich für alle verfügbar werden, Voraussetzung zur Nutzung sei lediglich die Installation des "Smart Meters" durch den Stromanbieter. googlewatchblog

Dienstag, 17. Februar 2009

Alles kommt zurück - Globalisierung

Strahlenschrott über ganz Deutschland verteilt. Offenbar wurden Kobalt-60-Srahlenquellen mit regulärem Schrott eingeschmolzen. Und wie immer liegt nach Angaben der zuständigen Landesbehörden keine Gesundheitsgefährdung für die Bevölkerung oder die betroffenen Firmenmitarbeiter vor. Das Bundesumweltministerium habe "internationale Initiativen ergriffen, um zukünftig kontaminierte Lieferungen aus Indien oder aus anderen Ländern zu verhindern und eine schleichende Erhöhung von Radioaktivität in Gebrauchsgütern zu vermeiden". Damit ist wieder alles im Griff. Artikel siehe > spiegel
Immer diese schlechten Nachrichten, wo sind die Good News? Scheinbar stimmt das Gleichgewicht nicht mehr, unser Lifestyle muss überarbeitet werden... Schon erstaunlich, wieviele Brandherde es momentan in allen Bereichen gibt, wer hat das alles im Griff?

Dienstag, 10. Februar 2009

Allianz Umfrage - LOHAS

44 Prozent der Deutschen identifizieren sich laut einer Umfrage der Allianz mit dem LOHAS-Trend ("Lifestyle of Health and Sustainability"). Gerade jetzt also kann sich die LOHAS- oder Öko-Bewegung als zukunftsweisend positionieren - denn die Herausforderungen auf den Gebieten Umwelt und gesellschaftliche Verantwortung werden auch langfristig bestehen bleiben", kommentiert Alexander Schorn, Leiter Kundensegmentierung und -bindung im Fachbereich Marktmanagement der Allianz Versicherungs-AG. presseecho.de

Freitag, 6. Februar 2009

PR-Trends - und "Gefühlte" Zielgruppen

Dem herkömmlichen Marketing sind die Werte der Menschen ein Spielball, wofür steht aber das Marketing selbst? Und sind die Ex-xperten nicht selbst Mensch, welche Ziele und Werte verfolgen sie persönlich? Es wird bis zur Unkenntlichkeit jongliert, Trends dürfen nicht enden... dann werden sie eben konstruiert...hier Zitate aus dem media coffee blog:
„Der Mensch steht im Mittelpunkt. Also im Weg.“ „Wenn wir in uns rein schauen, dann ist da nichts.“ Norbert Bolz - (aber wie kann er überhaupt in Andere rein schauen? - und dann nichts sehen?). "Nachdem uns die Selbstverwirklichung nichts gebracht hat (Wer ist mit "uns" angesprochen?), „erscheint es sehr viel interessanter, Identität zu konstruieren.“ „We construct ourself” betont Richard Florida und Peter Wippermann setzt noch eines drauf, denn er sieht Selbstoptimierung als Trend unter dem Motto: Healthstyle ersetzt Lifestyle (machen wir ein neues Fass auf?). Der Persönlichkeitsmarkt boomt. Luxus ist convenient. David Bosshart zeigt eine neue Definition des Statusbegriffes, der sich ganz einfach aus der Frage klärt: „Who are you dining with?“. Dein Partner zur Abendessen gibt dir also mehr Status als die Rolex am Handgelenk. (Was für Werte? Wer vertritt sie und wer nimmt sie wahr?) Schönstes Wort der Veranstaltung zum Trendtag 2008 (nach Aussage des Blogs): “If a reader is not in the story, he will not listen.” So wahr. Nehmen wir doch einfach mal an, alle Statements und Aussagen sind hauptsächlich Realität der Trendforscher und Marketing-Ex-xperten selbst und überschneidet sich mit einigen Trendsuchenden, die ohne wechselnde Trends innere Leere fühlen? media coffee blog

Mittwoch, 4. Februar 2009

The Crash Course

Es ist wichtig im Leben eine positive Ausrichtung zu gewinnen und zu wahren, und es ist genauso wichtig, den Tatsachen ins Auge zu schauen. Schlechte Nachrichten werden zu guten Nachrichten, wenn wir Problemen auf den Grund gehen und die Ursachen konfrontieren. Erst dann können wir die Wende einleiten. Und um einige Wahrheiten kommen wir einfach nicht herum, auch wenn wir uns dagegen streuben mögen. Link > WorldChanging

Ökonomie, Energie und Umwelt

The Crash Course von Chris Martenson chrismartenson.com

Dienstag, 3. Februar 2009

Henkel neuer Premium-Partner der Utopisten

Darf man bei Henkel nun auch Transparenz und Verbesserungen im konventionellen Produktbereichen des Konzerns erwarten? Das wäre neben einer neuen, nachhaltigen Produktlinie eine wichtige Frage. Ein Anfang ist gemacht, dabei darf es aber nicht bleiben, mal sehen wie kritisch und bewusst Utopisten diese Fragen in ihrer Community stellen, und was diese Partnerschaft bedeutet!
Bei Utopia erhält der Konzern ein eigenes Unternehmensprofil. Im Mittelpunkt steht eine neue Reinigerserie, die Henkel im Oktober auf den Markt gebracht hat. Mit der Öko-Serie will der Konzern erstmals die Zielgruppe der so genannten Lohas ansprechen. Jene Menschen, die einen von ökologischer Nachhaltigkeit geprägten Lebenstil führen, sind auch Hauptzielgruppe von Utopia. Bislang sind der Versandhändler Otto, die GLS-Bank und Hess Natur Premium-Partner der Community. w+v
Wer eine der beauftragten Agenturen zur Einführung der Henkel-Produktlinie begutachten möchte, hier die inhaltliche Qualität: mit sogenannter Mundpropaganda als Marketingmassnahme sieht es aus wie ein Freundeskreis, der untereinander Freunde animiert, durch Probepackungen Eintragungen in einem Blog vorzunehmen. > hier