Donnerstag, 31. Dezember 2009

Rob Hopkins' TED Talk



Rob Hopkins reminds us that the oil our world depends on, is steadily running out. He proposes a unique solution to this problem -- the Transition response, where we prepare ourselves for life without oil and sacrifice our luxuries to build systems and communities that are completely independent of fossil fuels. More...

Sonntag, 27. Dezember 2009

world fusion


Konzert in Kathmandu @ Comfort Zone. Shani Ben-Canar + digital samsara habe ich letztes Jahr in Indien während eines Besuches indischer Freunde und einer sozialen Organisation kennengelernt. Dort traten sie mit Musikern aus Indien und Nepal auf und spielen in wechselnder Besetzung mit Musikern aus aller Welt. > www.myspace.com

Donnerstag, 24. Dezember 2009

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Peter Sloterdijk an den Schalthebel der Macht?


Debakel vom 19. Dezember 2009: Nach Kopenhagen leben wir in einer vorrevolutionären Situation neuen Typs. In aller Welt werden die Bürger nach Sicherheit vor ihren Regierungen verlangen. In Wahrheit beginnt das 21. Jahrhundert mit dem Debakel vom 19. Dezember 2009 - sein Grundthema ist das Fehlen von Global Governance.
Die Lage ist so ernst, dass wir im Hinblick auf Retter nicht wählerisch sein können. So wie es der Erleuchtung egal ist, wie man sie erlangt, so ist es der Erhaltung der Erdatmosphäre egal, wer für sie das Entscheidende tut. Man muss aber damit rechnen, dass die Fossilenergie-Abhängigkeit unserer Zivilisation mittelfristig hartnäckig aufrechterhalten wird - daran ändert das für morgen oder übermorgen angekündigte Elektroauto ebenso wenig wie die Solarheizung auf dem Dach. Das Scheer-Papier zur Umstellung der Energieversorgung zu 100 Prozent auf regenerative Quellen z.B. brachte ganze Industrien zum Zittern - und man denunzierte den Autor sehr folgerichtig als "Geisterfahrer"... denn alle Regierungen lassen sich von den großen Energieversorgern beraten! Gekaufte Studien gibt es für alle möglichen Themen. jetzt.sueddeutsche.de

Montag, 21. Dezember 2009

Allianz-Chef warnt vor der nächsten Finanzblase

Allianz-Chef Michael Diekmann fürchtet neue Turbulenzen an den Finanzmärkten: Am Markt sei zu viel billiges Geld vorhanden - das verleite zu hohen Risiken. Auch die "Boni-Exzesse" kritisierte er als "unerträglich". Am Markt sei sehr viel billiges Geld vorhanden, das die Investoren dazu verleite, hohe Risiken einzugehen. > Siehe auch diese Blogeinträge Die gesundeten Institute spielen erneut Casino > Volumen der Zinsderivate beläuft sich auf 400 Billionen Dollar - Die Frage ist nicht, ob eine > nächste Mega-Krise ansteht, sondern wann. Es seien vor allem die Banken, die die Gelegenheit nutzten, um mit diesem Kapital Eigenhandel zu betreiben, der letzten Endes keinen Wert schaffe. > Mehr...

Samstag, 19. Dezember 2009

Flopenhagen: No, we cannot.

Das Minimalergebnis von Flopenhagen ist absolut unzureichend, auch Obama hat auf ganzer Linie enttäuscht. So ergab sich das Scheitern des Kopenhagener Gipfels durch die Weigerung der Industriestaaten, ihre CO2-Minderungsziele und die Finanzzusagen für Entwicklungsländer aufzustocken und einen konkreten Zeitplan für Klimaschutzmaßnahmen vorzulegen. Allerdings wurde der Klimagipfel zu einem Ereignis, das dazu beigetragen hat, dass eine grosse Öffentlichkeit durch die Berichterstattung die Dimension des Klimawandels und die anstehenden Krisen der Ressourcenprobleme erstmals deutlich bewusst wurde. Vielleicht ein heilsamer Schock? mehr Info: klimagipfel.greenpeace.de


Industrie hat zu viel versteckten Einfluss
Konzerne wie Siemens oder Coca-Cola scheuten keine Kosten und Mühen, um sich in der Gipfelstadt, die sie PR-technisch perfekt in "Hopenhagen" umbenannt haben, mit einem grünen Image zu präsentieren. Die größten Strippenzieher wurden öffentlichkeitswirksam mit einer Negativ-Auszeichnung an den Pranger gestellt. "Tausende und Abertausende Lobbyisten waren an den Verhandlungen beteiligt", beklagt Paul de Clerck vom Umweltbündnis Friends of the Earth. Mehr...

Mittwoch, 16. Dezember 2009

Green Computer



HTPC is compatible with MINI-ITX, a world standard of small motherboard, which consumes only 30% of energy compared with traditional desktop PC and reduces carbon dioxide emissions. Based on the environmental driven concept, Design Hara’s product uses only screening harmless materials, such as natural wood for the side panels which are not chemically antiseptic treatment known as carcinogen. It can be completely separated and changed recyclable waste when it was terminated.
http://www.designhara.com

Dienstag, 15. Dezember 2009

Kopenhagen: Was ist faul an den Verhandlungstexten

Zwei Texte liegen beim Klimagipfel in Kopenhagen vor, die derzeit als Verhandlungsgrundlage dienen: 1. ein Text, der Reformen am Kyoto-Protokoll von 1997 vorschlägt und seine Verlängerung über das Jahr 2012 hinaus sicher stellt. 2. Auf Basis der Klimarahmenkonvention von 1992 ein neues Protokoll, welches vielleicht „Kopenhagen-Protokoll" heissen könnte. Wenn am Ende des Prozesses lediglich ein „politisch verbindliches“ Abkommen steht, wäre das ein riesen Greenwash-Deal. Details > Klima-der-Gerechtigkeit
Selbstbestimmung und neues Denken für einen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Systemwechsel > Info und Hintergrunderklärungen > Lohas-Guide.de

Montag, 14. Dezember 2009

GlaxoSmithKline + Vogel-Schweinegrippe Geheimvertrag

Mythos Pandemie Wie das Handelsblatt berichtete, seien bereits 2007 die Verträge von Bund und Ländern mit dem Pharmahersteller GSK (GlaxoSmithKline) „unter höchster Geheimhaltung“ für die Lieferung eines Pandemie-Impfstoffes abgeschlossen worden. Das 20-seitige Vertragswerk, das dem Wirtschaftsblatt jetzt vorliege, verlagere die Risiken für die Impfung einseitig auf Bund und Länder – und zwar sehe der Vertrag vor, eine weitgehende Freistellung des Pharmakonzerns von der Haftung für schädliche Nebenwirkungen des Impfstoffes. Deutsche Apotheker Zeitung
Schweinegrippe Impfung & mögliche Alternativen > Mehr...

Dienstag, 8. Dezember 2009

Kopenhagen Climate Change


This is the film that was played to delegates at the opening ceremony.
Copenhagen climate change summit - opening day liveblog guardian.co.uk

Samstag, 28. November 2009

Buy Buy Konsum - Buy Nothing Day


www.antipreneur.de
dothegreenthing.com/buynothing

Der Kauf-Nix-Tag: „Buy Nothing Day“, ist ein konsumkritischer Aktionstag , der wird mittlerweile in 80 Ländern organisiert wird. In Amerika ist dies trotz der Aktion der umsatzstärkste Tag des Jahres, da er unmittelbar auf das Erntedankfest (Thanksgiving) folgt. Durch einen 24-stündigen Konsumverzicht soll gegen „ausbeuterische Produktions- und Handelsstrategien internationaler Konzerne und Finanzgruppen“ protestiert werden. Außerdem soll zum Nachdenken über das eigene Konsumverhalten und die weltweiten Auswirkungen angeregt werden. Ein bewusstes, auf Nachhaltigkeit abzielendes Kaufverhalten jedes Einzelnen soll somit gefördert werden. Gleichzeitig soll gegen umweltschädliche und unmenschliche Herstellungsbedingungen protestiert werden. >greenaction.de
Buy Nothing Day- Veranstaltungen werden von ganz unterschiedlichen Anti- Konsum- Gruppen, Umweltschützern, Globalisierungsgegnern und zum ersten mal auch von religiösen Gruppen organisiert. Es wird erwartet, dass mehr als eine Million Menschen in wenigstens 65 Ländern den Aufruf, das Einkaufen zu stoppen, befolgen. Obwohl es in den Vereinigten Staaten viele Anti-Konsum-Aktivisten gibt, wurde der Buy Nothing Day in Europa populärer. "Europäische Konsumenten sind den Kampagnen-Zielen gegenüber wohlwollender eingestellt.", sagt Kalle Lasn, Autor des "Culture Jam" und Mitgründer des Adbusters- Magazins. "Die Leute haben den Konsum nie wirklich in Frage gestellt", sagt Lasn. "Sie denken gerne, wenn wir etwas kaufen, helfen wir der Wirtschaft, aber auf die Idee, dass wir gleichzeitig den Planet zerstören, kommen sie nicht." > www.buynothingday.de

Freitag, 27. November 2009

McDonald’s verunsichert den Markt mit Grün


Hundert Filialen in Deutschland werden bis Jahresende im neuen Look erscheinen. Grün, Holz, Natur mausert sich McDonald's etwa zum Bio-Restaurant? Jetzt will man aus „grünen“ Gründen grüngelb werden. Und das ist –nach Aussage von Branchenkennern – angeblich markentechnischer Schwachsinn. Scheinbar sind auch die Marketingspezialisten verunsichert oder gar unwissend darüber, was "Grüne Gründe" sind? Wer kennt schon die Fallstricke moralisierender Märkte und Grünfärberei?
Der Farbwechsel sei auch als „Bekenntnis und Respekt vor der Umwelt zu werten“, erklärt der Vizechef von McDonald's Deutschland. Doch bei der Begründung hapert es, berichtet das Greenpeace Magazin: Das Unternehmen sei doch im Dow Jones Sustainability Index gelistet – dort befindet es sich zum Beispiel in der zweifelhaften Gesellschaft des Lebensmittelkonzerns Nestlé, des Ölmultis Total oder des Pharmariesen Novartis.
Doch Vorsicht, McDonald mag zwar plump agieren, aber nichts ist unmöglich, siehe Walmart in USA, Tesco und Mark&Spencer in England. Schließlich hat es McDonald nach einer miserablen Zeit geschafft, ihr Image durch Fairtrade-Cafe + Wohlfühlwelten zu neuen Ufern zu bringen. "Die tun was", könnte die Schlußfolgerung ihrer Klientel lauten, wenn auch kaum Kenntnisse zur Unterscheidung von Hintergründen z.B. der Massenproduktion, Rinderzucht und Waldrodungen oder Ressourcenverbrauch vorhanden sind. Gar nicht zu reden von gesundheitlichen Aspekten der Fastfood Ernährung. Den größeren Dimensionen muss sich auch McDonald früher oder später aber stellen, weil Klima, Ressourcenverknappung und Finanzprobleme sowie Wachstumsgrenzen und -verschiebungen vor Niemanden halt machen. Die ausdrückliche Aufforderung zur Nachhaltigkeit kommt diesmal also auch von ganz oben... eben die Krisen um Klima, Umwelt, Ressourcen und Finanzsysteme - und nicht "nur" von den LOHAS. Immer schneller dringt die Erkenntnis durch alle Ebenen, sonst wäre kein Unternehmen auf die Idee gekommen, solche Aktionen überhaupt erst in die Hand zu nehmen, grün werden zu wollen.

Dienstag, 24. November 2009

Allianz und WWF: Tipping Points

Die Berliner Agentur LGMi hat sich auf nachhaltige Kommunikation spezialisiert. Sie erarbeitet neue interaktive Lösungen für Unternehmen, Organisationen und Regierungen, die ihre soziale Arbeit und ihren Beitrag zur Nachhaltigkeit einem breiten Publikum zugänglich machen wollen. Ich habe Eric Mahleb auf dem Vision Summit 09 getroffen und möchte die Arbeit seiner Agentur hier vorstellen:

Allianz und WWF veröffentlichen einen Bericht zu klimatischen „Tipping Points“: Die Auswirkungen des Klimawandels werden früher und schneller spürbar sein als erwartet.

Wir wissen bereits, dass der Klimawandel immer mehr Trockenperioden mit sich bringen wird, Wettermuster verändern und den Verlust der Artenvielfalt vorantreiben wird. Jedoch ist dies noch nicht alles. Schwerwiegende und plötzlich eintretende Einbrüche des wirtschaftlichen Wachstums und negative Auswirkungen auf das Einkommen der Bürger sind nach Aussagen der Wissenschaftler des Tyndall Centers für Klimawandel in Großbritannien sehr wahrscheinliche weitere Konsequenzen. Der World Wildlife Fund for Nature (WWF) hat zusammen mit dem Finanzdienstleister Allianz diesen Bericht in Auftrag gegeben. Die Studie analysiert sogenannte "climate tipping points" – Grenzwerte, deren Überschreiten zur Zerstörung einiger der weltweit wichtigsten Ökosysteme führen könnte. Der Bericht diskutiert auch die möglichen Auswirkungen dieser Kipppunkte für den Finanz- und Versicherungssektor.

Mittwoch, 18. November 2009

Nielsen mit Witz?

Nielsen befragte rund 15.000 Haushalte in Deutschland dazu, wie wichtig es ihnen ist, einen Spirituosenvorrat im Haus zu haben. "Gerade das Interesse der Lohas an einer gut sortierten Hausbar zeigt, dass die Kombination aus Qualität, Authentizität und Genuss bei Spirituosen wieder neu betont wird", sagt Nielsen-Expertin Birgit Pflügle.
Wobei Spirit sicher der Teil ist, der zutreffen dürfte, aber in anderer Form...
Diese Verbrauchergruppen, neudeutsch unter dem Begriff Lohas ("Lifestyle of Health and Sustainability") subsumiert, „wollen ihr Leben in vollen Zügen genießen, schätzen ein geselliges Leben... interpretieren die Nielsen-Forscher die Zahlen.

In der Werte-Skala der LOHAS sehe ich sicherlich andere Punkte ganz oben, und obwohl ein guter Wein oder Bier auf der Einkaufsliste stehen dürfte, aber Spirituosen mit gut sortierter Hausbar? Nennt man das nicht strategischen Komakonsum? > Nielsen PanelViews

Dienstag, 17. November 2009

Short News Twitter

CONVIREO Stellenmarkt - con vireo: zusammen grünen, für Unternehmen - Erneuerbare Energien: Öko-Investitionen sorgen für Wachstumsschub. - Messe Anuga: Wege aus der Krise, Branche orientiert sich zu engstirnig an Umsatz. - EU-Gipfel: Klimakanzlerin auf Crashkurs - Öko geht anders: BMW Active Hybrid 7 - Michael Moore: Kapitalismus, Eine Liebesgeschichte - Paul-Ehrlich-Insititut: Virologe Pfleiderer argumentiert mit Angstmache + nicht mit Offenheit - Führende Wissenschafter: Was ist Ihre gefährlichste Idee?
Twitter = twitter.com/LOHAS_de

Freitag, 13. November 2009

Beim Einkauf an die Umwelt denken

Green Shopping - also umweltfreundliches Einkaufen, nennt sich eine Tagung, an der in Berlin Unternehmen sowie Umwelt- und Verbraucherschützer teilnahmen. Es ging dabei um die Frage, wie können wir Menschen unseren Lebens- und vor allem unseren Konsumstil ändern, um die Rohstoffe der Erde zu schonen. > Audio anhören
Green Shopping ist aber nicht nur ein Appell an die Konsumenten. Auch die Hersteller sind in der Verantwortung. "Grünes Einkaufen" setzt "grünes Produzieren" voraus. Die Unternehmen müssen mehr ressourcenschonende Produkte anbieten und diese stärker bewerben, heißt es in einem vom Bund für Umwelt- und Naturschutz verfassten Thesenpapier. > dradio.de

Mittwoch, 11. November 2009

Business of Change

This special Link TV mini-documentary discusses a new business model promoted and executed by Dean Cycon, Dean's Beans Founder and CEO. His model, which he challenges other companies to adopt, is based on the idea that business can be a vehicle for social change, while also maintaining profitability. Dean Cycon promotes the theory that a for-profit company can have a flourishing bottom line without compromising business ethics (aka, stepping on the little guy). In fact, Dean sees the growth of his company not as a goal, but instead, as a natural product of responsible business. > Info + Video

Mittwoch, 4. November 2009

Nichts Schlechtes über mein Land, aber wir haben den Bogen überspannt

DTV-Autor David Simon: "The Wire" ist ein gesellschaftskritisches Meisterwerk von epischer Komplexität. Ein soziologisches Projekt. Wir versuchen, zu erklären, warum die Dinge sind, wie sie sind. Dank ungebremstem Kapitalismus hat man seit 1980 in fast jedem Bereich der US-amerikanischen Gesellschaft erlaubt, dass Profit das Maß aller Dinge ist - ungeachtet der sozialen Kosten. Dieses Streben hat das politische System so korrumpiert, dass Reform unmöglich ist. Die Versicherungskonzerne haben das Gesundheitssystem gekauft, sie besitzen das politische Kapital und setzen es ein, um die Bedürfnisse der Gesellschaft zu untergraben, ungeachtet von Obamas guten Vorsätzen. Mehr...

Dienstag, 3. November 2009

Kritik der grünen Vernunft

LOHAS-Infotour gegen die Krise: Unterwegs in ganz Deutschland, um Verantwortlichen aus Bildung, Tourismus, Wirtschaft, NGO's und Verwaltungen zu zeigen, wie sie den Nachhaltigkeitstrend in Deutschland nutzen und verstärken können - ein von der DBU finanziertes Projekt. Gute Absichten aber "Altes Denken" sollen Marketing-Instrumente schaffen, anstatt Erfahrungswissen und Bewusstseinsbildung in der Gesellschaft zu fördern. Siehe auch: Aufs Herz zielen und die Brieftasche treffen und andere Kommentare.

Montag, 2. November 2009

Malcom Braff Trio


Das Konzert mit Malcolm Braff in München /Jazzclub Unterfahrt in der Trioformation mit dem New Yorker Alex Blake, der singende und Saiten malträtierende Ausnahme-Bassist und Yaya Quattarra aus Burkina Faso, ein Perkussionist von pulsierend überirdischen Gnaden. Unglaublich leicht, präzise Technik, Sicherheit, Spielfreude und tranceartige Kompositionen in ungekannter Kombination mit afrikanischer djembe.
Es gibt viele Musiker, die ihr technisches Handwerk und Ihr Instrument bis ins äußerste beherrschen, aber es gibt wenige, die dank ihrer einzigartigen Individualität darüber hinausgehen. Dank purer Energie, schierer Persönlichkeit und einer Autorität in Sachen spirituell inspirierter Rhythmen ist Malcolm Braff so einer. Er bildet eine eigene Kategorie Pianist. Die Tastatur des Flügels klingt bei ihm wie ein um sich selbst verlängertes Objekt.
Er hat sein eigenes Reich mit enormen Dimensionen auf diesem Instrument geschaffen! Seine Improvisationen sind sinnliche Kraftakte und filigrane kontemplative Meisterwerke in einem. Ob gospelangehaucht oder von Coltrane inspiriert, einem Schamanen gleich, lotet er alle Untiefen und Tiefen eines quasi magisch-religiösen Wissens um Rhythmus und Harmonie aus. Malcolm Braff ist ein Mittler zwischen den Welten. VIDEO Kultmuenchen> myspace.com

Sonntag, 1. November 2009

Viral Marketing



Eichborn Verlag mit der Fliege: 200 mit Bannern bestückte Fliegen auf der Frankfurter Buchmesse. Lustig, lustig, haben ja nichts Besseres zu tun... um aufzufallen. Mich würde interessieren, was die Agentur dafür bekommt... und was die für Ideen hätten, für konstruktivere Umsetzungen nachhaltiger Art...machen die Agenturen natürlich nur, wenn sie dafür weiterhin in bisher nicht nachvollziehbarer Art sehr überhöht bezahlt werden. Nennt man das indirekte Gewinnbeteiligung?

Montag, 26. Oktober 2009

Climate and Food

Watch this video from Slow Food Nation on which covers nearly every aspect of how food and climate relate from the effect of organic farming to the threat of drought to how meat production fits into things. I think this might be one of the most comprehensive online resources for really learning about how our food choices have global impact:

Freitag, 23. Oktober 2009

Testfall Schweinegrippe

Im ARD lief eine kontroverse Diskussion über die Schweinegrippe bei "Hart aber fair". Zwar waren die Impfbefürworter unter den Diskutanten grundsätzlich unter sich, dennoch hatten Frau Dr. Spelsberg von Transparency und Herr Grill vom SPIEGEL doch einige sehr gute Argumente, die dem Vertreter der Pharmaindustrie, Prof. Löwer von der Zulassungsbehörde und dem Staatssekretär im Gesundheitsministerium gar nicht gut schmeckten. Falschwarnung vor Schweinegrippemittel
Da wurde doch allen Ernstes behauptet, es könne kein wirksames Medikament ohne unangenehme Nebenwirkungen geben. Und wer z. B. eine "blöde", aus natürlichen Substanzen bestehende, Salbe zur Linderung von Neurodermitis propagiere, sei quasi automatisch ein "Scharlatan". > ARD Video

Schweinegrippe Impfung & mögliche Alternativen
Am 26. Oktober startet die Schweinegrippe Impfung in Deutschland. Dann steht jeder persönlich vor der Entscheidung, ob er sich und seine Familie impfen lässt. Wollen Sie der offiziellen Empfehlung der STIKO folgen oder eigene Wege gehen? Wir wollen Sie über das Pro und Contra zur Schweinegrippe Impfung informieren, Alternativen aufzeigen und Ihnen so bei Ihrer Entscheidung helfen. > Mehr...


Aktuell: Meldung taz.de

Dienstag, 20. Oktober 2009

Erster Elektro-Truck ausgeliefert


Die englische Company Smith Electric Vehicles (SEV) hat in Kansas City / Nordamerika den ersten elektrisch betriebenen Truck auf die Strasse gebracht. Im Oktober 2009 werden noch 12 elektrisch betriebene Trucks mit der Bezeichnung "Smith Newton" hergestellt und ausgeliefert. SEV bietet in Europa 3 Modelle zwischen 7,5 t - 12 t an. (Video) Der Newton fährt mit einer Höchstgeschwindigkeit von 80km/h und wird mit einer Lithium-Ionen Batterie betrieben, die Reichweite liegt mit einer Batterieladung bei 160km. http://sev-us.com

Montag, 12. Oktober 2009

NOVUM - Ökologie und Nachhaltigkeit


November Ausgabe 2009: Ökologie und Nachhaltigkeit sind in aller Munde, doch was können Gestalter tun, um ihren Beitrag zu leisten? Projekte die sich für einen bewußteren Umgang mit unseren Ressourcen einsetzen. Die Zukunft gestalten / Green Design Festival / Der Ökologische Eid / Leben und arbeiten im Einklang mit der Natur / Umwelt und Druck / Fishing in an Ocean of Plastic / Ökologischer Lesegenuß / Kritische Gefilde / Be a Part of the Action. novumnet.de

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Masdar's Green City

Starten des Videos durch rechtes Lautsprecher Icon!!!8 Sekunden Pre - Advertising


Abu Dhabi is going far beyond its borders to build a zero carbon footprint city in Masdar. Clean technology leaders from across the global are helping to build Masdar City, which is being designed to use only renewable power and convert its waste to energy.
The innovative city of 40,000 will have no cars and recycle all of its waste, and is scheduled for completion in 2016. More...

Dienstag, 6. Oktober 2009

FishermansPant


Unique fishermen pants, yoga pants, traveler pants, cotton, silk, linen and organic hemp - one size fits all. The trend seems to have begun with back-packers who came across this attire while travelling around. Even more uniform with Yoga instructors, they are now often used as standard dress for Yoga instructional classes. Many martial arts schools have also chosen them as time-honoured attire, since they reflect their excellence for work outs and exercise routines, due the looseness of the light weight material. > See more...

Montag, 5. Oktober 2009

Berlin goes Bio


Foto: traditionswerk - Lohas-Guide.de
130 Naturkostläden starten in der Hauptstadt die Kampagne "Berlin goes Bio". Bis zum 17. Oktober können Kunden neue Produkte ausprobieren. Alle Bio-Neulinge sind eingeladen, sich beraten zu lassen. Die Kampagne soll den Fachhandel stärken und neue Kunden gewinnen. Viele Allergiker sind auf Nahrung angewiesen, die keine Zusatzstoffe enthält. Zudem sind Bioprodukte Ausdruck eines ganzen Lebensstils. Die Bioindustrie nennt ihn Lohas, das steht für einen Lebensstil der Gesundheit und Nachhaltigkeit. "Die Branche ist ein stabiler Markt", sagt Helmut Hübsch von der GfK. Seit das grüne Geschäft boomt, haben sich auch Ketten mit Bioprodukten etabliert. Berliner Morgenpost

Freitag, 2. Oktober 2009

Social Media Prisma


Das Team von ethority hat in Anlehnung an Brian Solis und JESS3´s Conversation Prism: The Art of Listening, Learning and Sharing eine Version speziell für den deutschen Markt entwickelt. Das Prisma zeigt die Landschaft der Social Media in Deutschland mit allen relevanten Konversationskanäle. Mehr...

Dienstag, 29. September 2009

Short News Twitter

ARTE: satirische und schockierende Reden über die Auswüchse der globalisierten Wirtschaft - Frankfurt Auto Show 2009 Hybrids and green posts - Guy Kawasaki sucht ein neues Google
Nicolas Stern: Der Global Deal, Klimawandel und ein neues Zeitalter - Allianz mit Lichtblick: VW strickt das Volksstrom-Netz - Ethischer Konsum + #LOHAS: diese Formel elektrisiert Handel und Hersteller.

Freitag, 25. September 2009

GeoMap - McDonald USA

MonoCultureCompany - See this complete list of about 13,000 Mc-U.S. restaurants, geolocated for maximum convenience.
Was würde sich ändern, wenn dort im Tausch nur noch Biofleisch und Fairtrade Kaffee verkauft würde? Die Preise, die Mengen, das Körpergewicht, die Gewinne, die Gesundheit, mehr Regenwald, CO2 Einsparung, weniger Massentierhaltung...?


286 Whole Foods Market Locations
A complete list of all Whole Foods Market locations, along with their geographic coordinates. Whole Foods Market is a food retailer of "natural" and organic products, including produce, seafood, grocery, meat and poultry, bakery, prepared foods and catering, beer, wine, cheese, whole body, floral, pet products, and household products. AggData.com

Dienstag, 22. September 2009

Wo beginnt Greenwashing?

Vertrauen schaffen durch Offenheit: Die Molkerei Weihenstephan gewährt Verbrauchern Einblick in alle Stationen der Produktionskette. Die Agentur Serviceplan aus München nennt Weihenstephan (= Müller Milch) als Referenzkunden für die neu eingerichtete Sparte GREEN. SERVICEPLAN green bietet ein ganzheitliches Beratungsangebot für werteorientierte Markenführung, das zeitgemäße Kommunikation um ökologische, ökonomische und gesellschaftliche Verantwortung erweitert... ... Grüner anstreichen geht immer, aber Glaubwürdigkeit erreichen? So wohl nicht...
Oder ist das der Anfang einer wunderbaren Wirtschaft durch Service und Plan? Siehe auch > weitere Blogeinträge

Freitag, 18. September 2009

Sir Ken Robinson - The Element

Warum glauben Sie, dass Menschen, die in ihrem Element sind, die ihre Leidenschaft leben, entscheidende Erfolgstreiber für Unternehmen sind?
Sir Ken Robinson: Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es in der Wirtschaft extrem viele Menschen gibt, die unzufrieden sind und eine innere Distanz zu ihrer Arbeit haben. Ich treffe häufig Leute, die keinerlei Leidenschaft verspüren; sie verrichten lediglich den Job, für den sie eingestellt worden sind. Aber andererseits treffe ich auch immer wieder Menschen, die das, was sie tun, wirklich lieben und sich nicht vorstellen könnten, jemals etwas anderes zu tun. Sie sind in ihrem Element. Sie tun etwas, für das sie eine natürliche Gabe besitzen und zu dem sie sich hingezogen fühlen.
Siehe auch > radical rethink of our school systems
Meiner Erfahrung nach ist es sehr viel wahrscheinlicher, dass Menschen persönliche Erfüllung finden und erfolgreich sind, wenn sie einer Arbeit nachgehen, zu der sie sich befähigt fühlen, die sie gern mögen und mit der sie sich innerlich verbunden fühlen. Es gibt in den Organisationen aber viel zu viele Menschen, die ganz einfach im falschen Job sind. Sie werden in bestimmte Positionen gesteckt, weil ihr Lebenslauf oder ihre akademische Qualifikation dafür passend erscheinen. Förster & Kreuz

Mittwoch, 16. September 2009

Badbank, Konjunktur und Arbeitslosigkeit

Also was jetzt, alle paar Tage dreht sich der Wind, an manchen Tagen lesen wir die Meldungen unserer Experten in namhaften Tageszeitungen, die gleichzeitig in einer Ausgabe von Konjunkturanstieg und Abschwächung berichten. Was ist nun der Stand der Dinge?
Wir erfahren die Wahrheit wohl erst nach der Wahl... soviel ist aber schon sichtbar geworden, es geht um das soziale Klima, weil Psychologie den Markt bestimmt und nicht die Wahrheit. Dennoch, (auch schmerzhafte) Wahrheiten sind die Voraussetzung für den Wandel:
Umsatzeinbruch: Bosch will bis zu 10.000 Stellen streichen - Job-Einbruch reißt riesige Löcher in die Sozialkassen - ZEW-Index: Konjunkturerwartungen steigen weniger stark als angenommen. Mitten in der schweren Krise der Autoindustrie will die Branche mit Elektroautos, sparsamen Motoren und Hybrid-Antrieben Modelle der Zukunft präsentieren.

Trotz sich verbessernder Konjunkturdaten rechnet die Unternehmensberatung Bain & Company für den Bankensektor noch mit erheblichen Auswirkungen der Finanzkrise. Deutsche Banken werden im Jahr 2010 im Segment Kreditausfälle bei Firmenkunden nach Einschätzung der Experten zusammen ein negatives Ergebnis von weiteren sieben Milliarden Euro erzielen. Gesamtabschreibungsbedarf der europäischen Banken im traditionellen Kreditgeschäft zwischen 2007 und 2010 beziffern die Berater auf bis zu 390 Milliarden Euro. wiwo.de

Donnerstag, 10. September 2009

New presentation about climate change

Fullscreen Mode - rechtes Icon - dann Mausklick
What is 350? The International Day of Action on 24 October 2009 is right around the corner. 350 is the number that leading scientists say is the safe upper limit for carbon dioxide in our atmosphere. Scientists measure carbon dioxide in "parts per million" (ppm), so 350ppm is the number humanity needs to get below as soon as possible to avoid runaway climate change. To get there, we need a different kind of PPM-a "people powered movement" that is made of of people like you in every corner of the planet. 350.org

Montag, 7. September 2009

I trust cows more than I trust chemists

EU-Öko-Richtlinie - kaum eine E-Geräteklasse, die von den Stromsparverordnungen aus Brüssel nicht betroffen wäre. / Finanzkrise kostet Weltwirtschaft über zehn Billionen Dollar - Je Erdenbewohner Belastungen mehr als 1500 Dollar. / Slow Money Institutes - I prefer butter to margarine, because I trust cows more than I trust chemists. / Der erste Nach-Krisentrend : „Social Business“ ... wie Trendtreiber ihre Werte ändern!

Dienstag, 1. September 2009

Bridging the Gap between Rich and Poor

The Blue Sweater: Bridging the Gap between Rich and Poor in an Interconnected World, by Jacqueline Novogratz, was published by Rodale Books in March 2009.
JACQUELINE NOVOGRATZ is founder and CEO of Acumen Fund, a nonprofit venture capital firm that works to bridge the gap between developed and developing nations by delivering affordable critical goods and services such as housing, clean water, and health care to the poor. When she is not traveling the globe. Mehr...



Mittwoch, 26. August 2009

Bundesinstitut mit Falschwarnung vor Schweinegrippemittel

Das im Bundesgesundheitsministerium angesiedelte Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM > www.bfarm.de) muss wegen einer falschen Warnmeldung vor einem Schweinegrippe-Medikament mit einer Schadensersatzklage in noch nicht absehbarer Höhe rechnen. Die Zahlungsverpflichtung wäre die Konsequenz eines Rechtsstreits, den das BfArM gegen einen Hersteller ökologischer Medizinprodukte aus dem beschaulichen Glandorf bei Osnabrück verloren hat. ZDF Video

Der Verlauf des Rechtsstreits der mehr als 1000 Mitarbeiter beschäftigenden Behörde, die mit der Kontrolle von Pharmaprodukten befasst ist, mit der TeutoPharma GmbH ist höchst ungewöhnlich: Auf Druck des Verwaltungsgerichts Köln musste das BfArM eine Warnung vor dem pflanzlichen Virenblocker Cystus 052 (Besser als Tamiflu) noch am gleichen Tag zurücknehmen. In einem Eilverfahren wurde dem gerade noch als «ominöses Grippemittel» bezeichneten Produkt plötzlich völlige Unbedenklichkeit bescheinigt. Dem BfArM lägen «derzeit keine Vorkommnismeldungen» zu diesem Produkt vor, heißt es dazu in einer Pressemitteilung der Bundesbehörde. Die zuvor von ihr verbreitete Meldung sei «eine Störquelle», die «umgehend beseitigt» werde. www.nrw.tv

Warten auf das Elektrofahrzeug

Marktforscher entdecken den Elektroantrieb als Hoffnungsträger der Automobilindustrie. Käufer verzögern den Fahrzeugkauf zugunsten des Elektroantriebs. 38 Prozent erwarten die breite Markteinführung reiner Elektrofahrzeuge (Fahrzeuge mit Hybridantrieb ausgenommen) vor 2015, dabei rechnen 40 Prozent mit Kaufpreisen auf dem Niveau konventioneller Benziner. Außerdem erwarten die Autokäufer eine Batterie-Reichweite von durchschnittlich 350 km und eine Batterie-Haltbarkeit von 6 Jahren. Dieser Optimismus führt dazu, dass 22 Prozent ihren Neuwagenkauf verzögern, um auf verbrauchsarme Elektrofahrzeuge zu warten. > Studie

Donnerstag, 20. August 2009

Prospektmüll ist unnötige Umweltverschmutzung





Ökologische Folgen von Werbewurfsendungen. Werbeprospekte im Briefkasten ist eine der größten unnötigen Umweltverschmutzungen im Alltag. Mach´s grün hat analysiert, welche ökologischen Auswirkungen Werbeprospekte jedes Jahr in Deutschland haben: Die Folgen für die Umwelt sind dramatisch. Fakt ist: Wenn man durch einen “Bitte keine Werbung”- Sticker auf Werbeprospekte verzichtet, rettet man alle 7 Jahre einen Baum. > Mach´s Grün

Mittwoch, 19. August 2009

Greenpeace Magazin - lügendetektor

"Was haben Harry Potter und der RWE Energieriese gemeinsam?", fragt der Essener Konzern neuerdings auf seiner Internetseite. Und gibt die Antwort sicherheitshalber gleich selbst: "Beide verändern die Welt, beide sind fantastisch und beide sind ab 16. Juli 2009 gemeinsam im Kino zu sehen."



Noch etwas also haben Harry Potter und "der RWE-Energieriese" gemeinsam: Es sind beides wunderschön ausgedachte Märchen. Mehr...

Dienstag, 18. August 2009

Bionade - Zielgruppe falsch eingeschätzt?

Fällt Bionade bei den Verbrauchern in Ungnade? Umfragen zufolge empfinden selbst vorherige Stammkäufer den Preis-Aufschlag von 2008 als unverhältnismäßig, teils sogar als raffgierig, berichtet Birnbaum, der Leiter der Division Getränke beim Nürnberger Marktforscher GfK Group (Gesellschaft für Marktforschung). Statt 13 Euro pro Kasten müssen Endverbraucher seither bis zu 18 Euro für den Rahmen mit 24 Flaschen bezahlen. Vor allem die so genannten Lohas, also Konsumenten mit ökologischem Gewissen, habe Bionade verprellt. So wie damals die Bioladenkette Basic. Nachdem der Discounter Lidl für kurze Zeit als Investor bei dem Handelsunternehmen eingestiegen war, ging es bis heute bergab. Indirekt bestätigt die GfK eine ähnliche Entwicklung nun auch bei Bionade. Von den einstigen Zielgrößen sei das Unternehmen seit der Preiserhöhung sehr weit entfernt, so der Marktforscher. welt.de

Montag, 17. August 2009

OptOut-Day

Meldebehörden geben Daten weiter, Widerspruch einlegen !
Hast Du Dich noch nie gefragt, woher die GEZ oder politische Parteien Deine Adresse haben, wo Du Dich doch nie bei denen gemeldet hast? Die kommen direkt von deiner Stadt bzw. Gemeinde. Auch Kirchen und religiöse Gemeinschaften erhalten von dort Deine Daten und selbst an private Unternehmen wie Adressbuchverlage werden diese Daten von Deiner Stadt bzw. Gemeinde verkauft. #optoutday #OOD09 @OOD09 http://bit.ly/YstpK

Freitag, 14. August 2009

fixing the future initiative

innovation, investment, international

We believe that Europe now needs to commit to a set of principles that should guide recovery plans and policies, and put at their heart a clear commitment to investment in the future.
As Europe’s economy slip into recession we believe that Europe needs to respond in ways that don’t just address immediate needs but also ensure that Europe can thrive in the recovery. Too many of the actions being taken now are focused on putting right the mistakes of the past rather than investing in future success. And too little is being done to promote the entrepreneurship, innovation and infrastructures that will be essential to Europe’s future growth. We believe that Europe’s governments, businesses and NGOs now need to commit to a set of principles that can guide recovery plans and policies, and put at their heart a clear commitment to investment in the future.

Mittwoch, 12. August 2009

Strategie der Aufrichtigkeit

Evelin Rosenfeld: Vertrauens- und Profilaufbau durch wertebasierte Managementsysteme. Wertebasiertes Management ist ein Steuerungsansatz und zugleich ein Mindset. Es konkretisiert die psychologischen und kulturellen Einflußfaktoren auf die Unternehmensführung und bindet sie systematisch in Steuerungssysteme und Leistungsprozesse ein. Aus einer strategischen Perspektive wird die aktuelle Diskussion zur Unternehmensverantwortung überführt in ein griffiges Set an Governancegrundsätzen, Analysekomponenten, Verhandlungsprozessen und Leistungsindikatoren. Die Phasen dieses Transformationsprozesses sind anschaulich unterlegt mit Praxisbeispielen. Das Buch zeigt Schritt für Schritt den Zusammenhang zwischen Ertragszielen und ethischem Werteverständnis im Unternehmen und liefert einen Managementansatz, der weiche Faktoren systematisch in die strategische Ausrichtung einbezieht. Buch-Shop

Montag, 10. August 2009

Klimawandel alarmiert USA

Maxeiner & Miersch verdienen ihr Geld mit ihren Kolumnen: "Es macht uns Spaß, die ewigen Endzeitpropheten mit einer Welt zu konfrontieren, die sich hartnäckig weigert unterzugehen". Die nicht wahrgenommenen Krisen (nun doch) haben dazu geführt, dass die Autoren mit ihrer Öko-Vergangenheit ein Konzept der Belustigung in deutschen Magazinen etablieren konnten... Maxeiner & Miersch scheinen unterhaltungswert zu besitzen, Alt-Öko´s aus den ehemaligen Reihen der angesehenen Redaktion Natur. Welt-Online spielt mit > Siehe Falscher Hase oder Spießer retten die Welt
In den USA wird der Klimawandel zunehmend als Bedrohung der nationalen Sicherheit thematisiert. Der "New York Times" zufolge warnen sie jetzt die Politik, zu zögerliches Gegensteuern werde großen Schaden anrichten. Die globale Erwärmung werde die USA vor schwere strategische Herausforderungen stellen, sagten Militär- und Geheimdienstanalysten der "New York Times". Die Bevölkerung findet das Thema bisher nicht so wichtig ... > spiegel.de

Freitag, 7. August 2009

taz - Bio ist zu normal

Biolebensmittel zu kaufen bringe keinen Distinktionsgewinn mehr, meint die Soziologin Eva Barlösius. Deshalb brauche die Branche neue Herausforderungen. Hier stelle ich die Frage, warum eine so flache Argumentation der taz überhaupt eine Artikelveröffentlichung wert ist? Soziologische Hintergründe sind vielfältiger und tiefgreifender, den Biobereich hier alleinstehend zu betrachten im Wandel dieser Zeit ist kaum relevant. Siehe auch Soziologe Gerhard Schulze Diese Art von zu kurz gesprungenen Inhalten, die weder aufklären noch informativ sind, sondern höchstens provokant daher kommen, findet man öfter in der taz - Qualität des Inhaltes ist hier für mich mangelhaft. Die könnten mehr: taz

Mittwoch, 5. August 2009

Wird ein neuer Rohstoff die Welt verändern?

Plankton als Klimaretter - Durchbruch in der Produktion erneuerbarer Energien aus Algen. Eine in den letzten Jahren entwickelte Technologie des weltweit führenden Algenexperten Dr. Bernd Kroon markiert den Durchbruch im Kampf gegen den Klimawandel. Nur ein Prozent der weltweiten Wüstenfläche reicht aus, um darauf klimaneutralen Sprit, Strom und Gas für die gesamte Menschheit zu produzieren. plankton-manifest.de
Mikroalgen sind einzellige, pflanzenartige Organismen, die Photosynthese betreiben und Kohlendioxid (CO2) in Biomasse umwandeln. Aus dieser Biomasse lassen sich sowohl Wert- und Wirkstoffe, als auch Energieträger wie Biodiesel gewinnen. Da Algen bei ihrem Wachstum zuerst die Menge an CO2 aufnehmen, die sie später bei der energetischen Nutzung wieder freisetzen, lässt sich Energie aus Algen im Gegensatz zu konventionellen Energieträgern CO2-neutral gewinnen. "Verglichen mit Landpflanzen produzieren Algen bis zu fünfmal so viel Biomasse pro Hektar und enthalten 30 bis 40 Prozent energetisch nutzbare Öle", so Professor Clemens Posten, der diese Forschung am Institut für Bio- und Lebensmitteltechnik am KIT leitet.
In der Energieforschung ist das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) eine der europaweit führenden Einrichtungen: Das KIT-Zentrum Energie vereint grundlegende und angewandte Forschung zu allen relevanten Energieformen für Industrie, Haushalt, Dienstleistungen und Mobilität. sonnenseite.com

Montag, 3. August 2009

Antriebsmotor Green Tech

Studie von Roland Berger > Jobmotor Ökodienstleistung ausgemacht: Rund 2 Millionen Jobs bis 2020. Analysen haben ergeben, dass bis zum Jahr 2020 der Weltmarkt für grüne Technologien auf jährlich über drei Billionen Euro wachsen wird. Heute schon ist Deutschland die Nummer eins mit 16 Prozent Weltmarktanteil. „Umwelttechnik hat das Potenzial, zur wichtigsten deutschen Leitindustrie des 21. Jahrhunderts zu werden“, betont Siemens-Chef Peter Löscher.
Deutschland und Europa sind weltweit führend bei grünen Technologien. Innovative Produkte und neue Dienstleistungen bieten die besten Chancen, in einer globalisierten Welt wirtschaftlich erfolgreich zu sein. Mehr...

Montag, 27. Juli 2009

Vom Autobauer zum Mobilitätsdienstleister


Die Produktions- und Absatzzahlen der Automobilhersteller brechen im ersten Quartal 2009 dramatisch ein. Daimler steigt mit einem Zehn-Prozent-Anteil beim kalifornischen Elektroauto-Startup Tesla Motors ein. – Obama beendet Ära der Spritverschwendung. Die Schlagzeilen der letzten Wochen signalisieren, dass die Autoindustrie sich nicht nur in einer tiefen Konjunkturkrise befindet. Trotz drastischer Umsatzeinbußen hat die Automobilindustrie die größte Wachstumsphase scheinbar noch vor sich. Absatz in den Schwellenländern versechsfacht sich bis 2018.
The End of Driving: introduce the Autonomobile > http://bit.ly/dKKyY

Mittwoch, 22. Juli 2009

Walmart Sustainability Guidelines

Walmart hat ein Labeling-Programm für umweltrelevante und soziale Standards entwickelt für seine weltweit 100,000 Zulieferer, um Transparenz für Produkte zu zeigen. Das erscheint wie die Schaffung eines Standards von Inhaltsangaben bei Corporate Social Responsiblitiy. Dieses Vorgehen hat enorme Auswirkungen, unabhängig davon, wie hoch oder niedrig die Standards umgesetzt werden können. "We have to change how we make and sell products", Michael T. Duke, Wal-Mart’s president and chief executive. Labeling to Reflect Green Intent - NYtimes.com

Dienstag, 21. Juli 2009

Evian / Danone - Roller Babies


Nicht mal richtig lustig, eher befremdlich wirkt dieser Spot mit den jüngsten Schauspielern der Konsum-Gesellschaft. In Bezug auf das Thema Wasser von Evian/Danone ist die Rede von Jugend, Gesundheit und Reinheit durch Wasser und Natur, und förmlich Unschuld ist möglich, wie bei Babies. Welche Steigerung ist in der offensichtlichen Unglaubwürdigkeit noch möglich? Danone Waters Deutschland GmbH. Hintergründe Flaschenwasser Green Inc. NY

Montag, 20. Juli 2009

FoodWatch - Etiketten lügen wie gedruckt

Wussten Sie schon, dass sich bei Lebensmittelproben die Hälfte der Beanstandungen auf Etikettenschwindel und Mogelpackungen bezieht? Das Jahr für Jahr. Die Behörden und Ministerien wissen also, was los ist. Aber werden Kunden über die Verstöße informiert? Werden Hersteller, Händler und Produkte genannt? Nein. Stattdessen tut Verbraucherministerin Ilse Aigner auch noch so, als seien sie und ihr Ministerium von Imitaten, versteckten Zusatzstoffen und tricksenden Anbietern überrascht und fordert eine schärfere Kennzeichnungspflicht, die das Problem nicht löst. So hagelt es wieder Lippenbekenntnisse von Politikern und verhöhnende Phrasen von Lobbyisten.

Chef-Lobbyist der deutschen Ernährungsbranche, Matthias Horst vom deutschen Spitzenverband. In einem aktuellen Spiegel-Interview gibt Horst zu verstehen, wer an der Misere eine Mitschuld trägt: "Wenn man immer billiger essen will, dann kann man nicht erwarten, immer etwas ganz Besonderes zu bekommen." Aha, echter Käse ist also mittlerweile etwas "ganz Besonderes". Der Kunde ist demnach auch noch selbst schuld, wenn der Pizza-Bäcker das Imitat auf den Teig packt. Horst weiß auch ganz genau, was gegen den Betrug hilft: "Gucken Sie genauer und häufiger hin", rät er dem Verbraucher. Der Kunde ist also selbst der Depp, wenn er auf den Bluff reinfällt. Etikettenschwindel ist nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Neben Mogel-Schinken und Analog-Käse gibt es eine Palette von Produkten, bei denen die Lücke zwischen Schein und Sein weit auseinander klafft. Das ist der ganz normale Wahnsinn im Supermarkt. Etiketten lügen wie gedruckt, heißt es auf abgespeist.de.

Montag, 13. Juli 2009

Der mit den Wölfen heult

Das Grameen Creative Lab wurde im Herbst 2008 von Prof. Muhammad Yunus gemeinsam mit Hans Reitz ins Leben gerufen. Die Leitung liegt bei Hans Reitz, dessen Unternehmen circ Mitgesellschafter beim GENISIS Institute ist. In der Eigenschaft als Inhaber von circ erwirtschaftet H.Reitz durch das Unternehmen Einkommen mit Firmen wie: adidas AG, Allianz Versicherungs-AG, Altana AG, Audi oder Telekom, aber auch mit Firmen wie BASF Aktiengesellschaft und E.ON AG. Für die Kampagne E.ON wurde der Deutsche Preis für Wirtschaftskommunikation (DPWK) 2009 nominiert in der Kategorie „Beste interne Kommunikation“ und in der Kategorie “Beste Kommunikation im Event Marketing“ mit „Marketplace of Innovations“. Der Spagat als Social Business Akteur mit Zugpferd Prof. Yunus und der Kommunikationsagentur für Großunternehmen, die zumindest einen zweifelhaften Stand in ihrer Ausrichtung haben, wirft Fragen auf. Man kann es sehen als Vertreter eines modernen Social Robin Hood, oder eine Unvereinbarkeit der Kommunikation am Rande von Greenwashing? Es kommt letztlich darauf an, wie und wer der Mensch ist, der die Verantwortung dafür trägt, egal ob als Akteur für Social Business oder welche anderen Attribute als Information zugeordnet werden. www.grameencreativelab.com
Genial frech oder einfach egal? www.circ.de

Mittwoch, 8. Juli 2009

Inspirational Text Art


Creative designers can use typography in amazing ways. In this post we’ll feature inspiration text art from various artists. http://typeinspire.com/ By Steven Snell on June 30th, 2009

Montag, 6. Juli 2009

The Future of Technology

progress in healthcare, education, and science

Steve Ballmer, Microsoft CEO, shares his optimism for emerging innovation in the midst of economic turmoil, and the story of his own entrepreneurial path. He also speaks of his company's continued investment in Internet-ready hardware and software that seeks progress in healthcare, education, and science.

Samstag, 4. Juli 2009

Berlin Fashion Week ist eine Reise wert


Berlin Fashion Week - ECO-Fashion auf Wachstumskurs. Dass Berlin in Deutschland, sogar in Europa und weltweit eine Magnetwirkung hat, wird immer deutlicher. Gerade im Modebereich ist dieses Jahr die Bread and Butter Fashion Show wieder hierher gekommen und hat sich im Areal des alten Tempelhofer Airports niedergelassen. Eine sehr imposante Location, die mit fast 600 Labels aus aller Welt betrieben wurde, natürlich noch hauptsächlich mit Mode konventioneller Herstellung. In der ganzen Stadt verbreitet sind weitere Events von namhaften Designern wie z.B. Michalski oder Joop. Die Premium Fashion ist mit einem kleineren Angebot "GreenArea" vertreten. Die Eröffnung des Dropshops von www.Glore.de aus Nürnberg war ein gelungener Auftakt, hier wird Eco Mode zwei Monate lang im Laden der Rosa-Luxemburg Str. 27 angeboten. Eine noble Adresse war im Hotel Adlon mit einer Fashion Performance der Green-Showroom.net von Magdalene Schaffrin und Jane Keller. THE KEY.to hat sich aufgemacht, um ECO FASHION anderst wie die etwas zu klein entwickelte GreenArea der Premiumexhibitions auf ihre Art ernsthafter voran zu bringen. Als Schirmherrin konnten die Organisatoren Rostislav Komitov, Gereon Pilz van der Grinten und Franciscus Cornelis Prins Frau Renate Künast von den GRÜNEN gewinnen, die Keynote Sprecherin zum Thema Fashion Ethics war. (Foto Strecke) In Berlin trifft sich auch in Sachen ECO Fashion die kreativste und engagierteste Szene nicht nur aus Deutschland, und nicht nur in diesem Bereich des gesellschaftlichen Wandels. Die Strömungen auf vielen Ebenen und unterschiedliche Vordenker und Avantgarde treffen hier in Berlin zusammen. TheKey.to

Freitag, 3. Juli 2009

United Nations Conference

Children and truth about leaders


Severn Susuki speaks in Rio for ECO = Environmental Childrens Organisation 

Mittwoch, 1. Juli 2009

Elektroautos bald 800km Reichweite?

Unter der Führung von IBM arbeitet derzeit eine Wissenschaftlergruppe an einer volkommen neuen Akkutechnologie. Dabei will man bisherige Erfahrungen mit Nanostrukturen aus der Halbleiterindustrie einfließen lassen. Die neuen "Lithium-Sauerstoff-Batterien sollen Möglichkeiten bieten, die man bisher nur träumen konnte: Elektroautos sollen mit einer einzigen Ladung 500 bis 800 km weit fahren können. Faktor 10 gegenüber bisherigen Batterien sei das Ziel, so die Techniker. Die Batterien sollen bereits in wenigen Jahren auf den Markt kommen. oekonews.at

Dienstag, 30. Juni 2009

Ökoscheck als Gehaltszusatz

Mit diesen Schecks können Arbeitnehmer aus der Privatwirtschaft energiefreundliche Produkte und Dienstleistungen erwerben."Diese Ökoschecks können zum Erwerb von täglichen Gebrauchsgegenständen, wie Unterhaltsmaterial oder Energiesparlampen verwendet werden, aber auch für Dienstleistungen, wie dem Einbau von Isoliermaterial oder Fenstern mit Doppelverglasung. Sie können sogar für die Nutzung des Nahverkehrs genutzt werden.", sagt Jos Trippars von Sodexho, der Gesellschaft, die verschiedene staatliche Schecksysteme verwaltet. Anfang Juli werden die ersten Ökoschecks gedruckt. Ein Ökoscheck ist zehn Euro wert und zehn Jahre lang gültig. Damit können die Arbeitnehmer diese Schecks sammeln und zu gegebenem Zeitpunkt höhere Ausgaben damit finanzieren. funkhauseuropa.de oder hier Audiobeitrag

Montag, 29. Juni 2009

Lebensmittelkennzeichnung - Rot für die Ampel

Wir sind immer noch weit entfernt von gesundem Menschenverstand, und wir lieben die Wissenschaft und Bestandsinteressen, alles Andere wird untergeordnet. Lobbyarbeit ist mehr akzeptiert als Toleranz und allgemeine Gesundheitsfragen. Selbst die Biobranche hat sich in eine Starrehaltung zurückgezogen, aus Angst vor Mainstream und Handelskonzernen. 
Felix Ahlers hatte sich das wohl ganz anders vorgestellt. Als der Chef des Tiefkühlkostherstellers Frosta kürzlich ankündigte, erstmals die Ampelkennzeichnung auf einige seiner Produkte drucken zu wollen, rechnete er zwar nicht nur mit Zustimmung, aber noch viel weniger mit so stürmischem Gegenwind, wie er ihn nun erntet. Der Einzelhandelsverband nennt diskriminierend, was er macht. Ernährungswissenschaftler sekundieren und verurteilen die Kennzeichnung als sehr schlicht. Und sogar Bio-Verbände sehen andere Prioritäten. welt.de

Donnerstag, 25. Juni 2009

Der Klimaguide auf iPhone


Der Jungfrau Klimaguide wurde in Grindelwald der Öffentlichkeit vorgestellt. Das innovative Projekt zur Vermittlung von Wissen über den Klimawandel wurde in Anwesenheit von Gästen und Medienvertretern auf Bort, dem Ausgangspunkt einer der sieben Klimapfade, lanciert. Der Klimaguide ist ein multimedialer Führer, der Ihnen eine ganz neue Sicht auf die Jungfrauregion im Berner Oberland erlaubt. Er zeigt Ihnen den Klimawandel und die neusten Erkenntnisse der Forschung, und zwar in einer Landschaft, in der die Spuren des Klimawandels bereits heute zu sehen sind. Klimaguide

Dienstag, 16. Juni 2009

Zielgruppentypologie in der Verbrauchs- und Medienanalyse

LOHAS steht für Lifestyle of Health and Sustainability (Gesundheit und Nachhaltigkeit) und ist ein Gesellschaftstrend, der ursprünglich aus den USA zu uns herüberschwappte. Dort machen die LOHAS mittlerweile etwa ein Drittel der US-Bürger aus und das Natural Marketing Institute schätzt das Marktvolumen in den USA auf 209 Milliarden Dollar pro Jahr, davon mehr als die Hälfte bei Ernährung und Gesundheitsprodukten. Die wachsende LOHAS-Community sucht sich achtsam und gut informiert jene Produkte und Dienstleistungen aus, die ihren strengen Kriterien von Gesundheit sowie ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit entsprechen. Die Boston Consulting Group prognostiziert, dass bis 2020 dieser nachhaltige Markt mehr Menschen ernähren wird als die Automobilindustrie. wdr-mediagroup.com

Montag, 15. Juni 2009

Die Bio Grafen

Blaues Blut mit grünem Bewusstsein: Wie der Adel ökologischen Anbau revolutioniert und dabei zu seinen Wurzeln findet. Auf die Frage, weshalb er sich für den Ökoweg entschied, antwortet Georg Prinz zur Lippe mit einem Satz, der bei ihm nicht pathetisch klingt, sondern nüchtern:„Ich habe Respekt vor der Schöpfung.“ Georg zur Lippe glaubt, dass die Menschen gegenwärtig wieder anfangen, bewusster zu leben: „Nachhaltigkeit heißt, Balance zu halten. Wir alle sehnen uns nach einem Bezug. Wenn der gestört ist, ob zur Familie oder zur Natur, beginnen wir zu straucheln.“ Derzeit vergrößert der Prinz seinen Betrieb um ein zweites Weingut in Weimar.
Siebzig Mitarbeiter beschäftigt er heute, mit ihnen auf Augenhöhe zusammenzuarbeiten, sei Familientradition, schon seine Vorfahren hätten die größten Dienerhäuser der Gegend gehabt, sagt er. „Der Sachse ist ein extrem fleißiger Mensch, der Qualität generieren will.“ Das Schloss hat er mit den besten Materialien renoviert, über den Eingangstoren, auch auf den Weinfässern, prangt stolz das Familienwappen. Quality-Magazin

Freitag, 12. Juni 2009

Supermärkte verzichten auf Fleisch aus Urwaldzerstörung

Erfolg für den Amazonas-Urwald: Die drei größten Supermarktketten Brasiliens wollen kein Rindfleisch mehr aus illegal entwaldeten Gebieten des Amazonasstaates Pará beziehen. Damit reagierten Wal-Mart, Carrefour und Pão de Açúcar prompt auf den aktuellen Greenpeace-Report. "Verbraucher wollen keine Produkte aus Urwaldzerstörung", sagt Greenpeace-Waldexperte Tobias Riedl. "Häufig verschleiern weite Transportwege die wahre Herkunft." Während das Fleisch überwiegend in Südamerika konsumiert wird, geht das Leder im großen Stil in den Export für die Schuhproduktion. Jetzt sind die Lederindustrie und die Politik am Zuge. Mehr...

Mittwoch, 10. Juni 2009

Montag, 8. Juni 2009

HOME, ein Treffen mit dem Planeten

Wir leben in einer alles-entscheidenden Zeit. Jeder Einzelne muss an dieser gemeinsamen Anstrengung teilnehmen; und um so viele Leute wie möglich darauf aufmerksam zu machen, hat Yann Arthus-Bertrand den Film HOME gedreht. Damit der Film die größt-mögliche Verbreitung erhält, muss er umsonst sein ; der Sponsor, die PPR Gruppe hat dies ermöglicht. EuropaCorp, der den Vertrieb sicherstellt, hat sich bereiterklärt, keinen Gewinn aus HOME erwirtschaften zu wollen, weil der Film nicht auf wirtschaftlichen Erfolg angelegt ist. Yann Arthus-Bertrand. HOME der Film
Bertrand, 62 Jahre, wurde mit seinem Mammutprojekt "The World from Above" (Die Welt von oben) berühmt, als er mit Luftaufnahmen aus 60 Ländern die Verletzlichkeit und Schönheit der Erde deutlich machte. In "Sechs Milliarden andere" wendet er sich den Menschen zu, die er in seinem ersten Werk nur aus der Vogelperspektive zeigte. Für das Nachfolgeprojekt reiste er abermals fünf Jahre um die Welt, stellte 5000 Menschen in 75 Ländern vor seiner Kamera die einfachsten und zugleich schwierigsten Fragen: Sind Sie glücklich? Was bedeutet Liebe? Was würden Sie gerne in ihrem Leben ändern? Die Antworten sind manchmal lustig, manchmal traurig, oft regen sie zum Nachdenken an. 6 Billion Others

Samstag, 6. Juni 2009

Gute Zeiten, schlechte Zeiten

Wir LOHAS sollten doch nur positive Nachrichten verbreiten, sonst schüren wir den psychologischen Faktor und überhaupt ist das uncool. Soweit stimmt das schon, und der Überbringer der schlechten Nachrichten ist ungern gesehen... Es ist wichtig im Leben eine positive Ausrichtung zu gewinnen und zu wahren, aber es ist genauso wichtig, den Tatsachen ins Auge zu schauen. Schlechte Nachrichten werden zu guten Nachrichten, wenn wir Problemen auf den Grund gehen und die Ursachen konfrontieren. Erst dann können wir die Wende einleiten. Trotzdem bleibt BASF Chef Jürgen Hambrecht seinem Ruf als Pessimist treu, wie im Handelsblatt zu lesen: Vielen Firmen droht böses Erwachen!

Arte Music - David Byrne

One Shot Not - Arte Music. Das Musikformat „Jamsession mit Manu Katché und Alice Tumler“ bringt Rock-, Pop- und Worldmusic-Konzerte der Extraklasse auf den Bildschirm.
David Byrne wird wohl als Gründer der Gruppe Talking Heads (1974) in die Musikgeschichte eingehen. Doch Byrne hat sich stets auch an anderen Projekten beteiligt, darunter „My Life in the Bush of Ghosts“ mit Brian Eno – ein Album, das sich durch einen innovativen Mix aus Klangsamples und Folkloreelementen auszeichnet. Hier sein neues Album zusammen mit Brian Eno. Der Song "Air" bei Arte ist als Video nur begrenzte Zeit abrufbar > David Byrne - Air

Mittwoch, 3. Juni 2009

Frosta führt Lebensmittel-Ampel ein


Auf der Verpackungsvorderseite von vier Tiefkühlgerichten der Marke FRoSTA wird ab August die farbige Nährwert-Ampel zu sehen sein. Mit diesem freiwilligen Schritt möchte FRoSTA den Wünschen der Verbraucher nach einer einfacheren Kennzeichnung des Gehalts an Fett, gesättigten Fettsäuren, Zucker und Salz in Gramm pro 100 Gramm entsprechen. „Umfragen von Foodwatch und die Erfahrung der Verbraucherzentralen zeigen, dass sich die Verbraucher die Ampelkennzeichnung wünschen. Wir haben als Hersteller kein Problem damit, diesem Wunsch zu entsprechen und die Nährwerte auch farblich bewertet auf der Vorderseite unserer Verpackungen abzubilden. Für eine Vergleichbarkeit aller Produkte brauchen wir allerdings eine gesetzlich verpflichtende Regelung für alle Hersteller“, so FRoSTA Vorstand Felix Ahlers.

Samstag, 30. Mai 2009

Grüner Frosch bekommt Ökohaus


Joschka Fischer lobt konsequente Ausrichtung auf Nachhaltigkeit. Neue Unternehmenszentrale als Plus-Energiebilanz-Haus. Der an die speziellen Standortbedingungen angepasste Einsatz moderner Umwelttechnologien wie Geothermische Grundwassernutzung, Windkraft und Photovoltaik sind die Highlights des schlanken Neubaus an der Rheinallee, dessen Grundsteinlegung zusammen mit dem ehemaligen Bundesaußenminister, Joschka Fischer, am 27.05.2009 erfolgte.
brand eins online
„Dies ist das erste Verwaltungsgebäude in Deutschland, für das Windkrafträder kombiniert mit einer Photovoltaik-Anlage mehr als den kompletten Energiebedarf für Heizung und Kühlung erzeugen. Damit erfüllt das neue Verwaltungsgebäude unsere Anforderungen an Nachhaltigkeit in herausragender Art und Weise, “ so Reinhard Schneider, Vorsitzender der Geschäftsführung von Werner & Mertz. „Wir nutzen die einzigartigen geologischen und klimatischen Bedingungen am Rheinufer und setzen die Energieträger Wasser, Wind und Sonne optimal ein.
Nachhaltigkeitsbericht: Werner & Mertz war eines der ersten mittelständischen Wasch-, Putz- und Reinigungsmittel-Unternehmen, das EMAS zertifiziert wurde! Die Abkürzung "EMAS" steht für die englische Bezeichnung "Eco-Management and Audit Scheme" (= System für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung). Mehr...

Mittwoch, 27. Mai 2009

ZDF.umwelt + LOHAS

LOHAS - dieser Kunstbegriff steht für Lifestyle of Health and Sustainability: Die Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit. Dieser Trend macht derzeit in unserem Land Schule. Immer mehr Menschen möchten bewusster leben, wohnen, bzw. sich bewusster einkleiden und bewegen. Eine Informationsplattform dafür ist das Internet. Hier trifft sich die "LOHAS"-Community um sich ständig über Werte auszutauschen und gibt Hinweise, wo man nachhaltig produzierte Produkte und Dienstleistungen erwerben kann. ZDF.umwelt stellt die Charakteristik der neuen Trendbewegung dar. > Video

Montag, 25. Mai 2009

Elektromobilität - The Electric Avenue


Bei einer kleinen Testfahrt auf dem Parcour vor den Messehallen konnte ich in einen Eindruck gewinnen, warum der Tesla die Welt der Elektrofahrzeuge inspiriert und revolutioniert hat: Wer einen Klein- oder Mittelklassefahrzeug gewöhnt ist, kommt sich vor wie in einem Fluggerät bei Beschleunigung, Strassenlage und der hohen Geschwindigkeit. Mein Wahrnehmungssystem war verwirrt, da weder Geräusche eine Motors zu hören waren, und keine Vergleichserfahrungen mit anderen Sport- oder Rennwagen in meinem System vorhanden sind: Wie in einer Achterbahn steigen Gefühle aus dem Bauchraum nach oben, und der Mund verzieht sich zu einem spontanen freudigen Ausdruck... Tesla hat erst kürzlich ein Büro in München eröffnet und ist mit einem blauen Tesla Roadster im Strassenbild von München unterwegs. Für die Zukunft ist ein eigener Showroom geplant. Messe Friedrichshafen:
The Electric Avenue

Donnerstag, 21. Mai 2009

Erfolgreiche Unternehmen nur Zufall?

"Viele der erfolgreichen Unternehmen sind in Wirklichkeit nichts Besonderes"! Für ihren Erfolg gelobte Unternehmen haben keineswegs immer die besseren Strategien. Viele Unternehmen, die in sogenannten Best-Practise-Studien von sich reden machen, profitieren einfach nur von glücklichen Zufällen. Was könnte das für Folgen haben für Dienstleistungen wie PR, Werbung und Managementberater, was Rebecca Henderson, Professorin an der Sloan School of Management am Massachusetts Institute of Technology (MIT) herausgefunden hat? harvardbusinessmanager.de

Klassisches Management und seine Tools verlieren an Bedeutung, Softfacts wie Offenheit, Dialog, Transparenz und "Mensch im Mittelpunkt" gewinnen immer mehr Aufmerksamkeit.