Montag, 15. Dezember 2008

scenarios show a 2018 world dealing with


Forum for the Future and Capgemini have set out to explore what these turbulent times mean for business and sustainability. Although the scenarios are different, in each one sustainability considerations grow increasingly important and have consequences for business, for government and for us all. Business must act now to achieve the best future, and prepare
for radical change. Governments must regulate to reduce the risk of catastrophic environmental collapse, and provide the conditions in which solutions arise. Finally, we can all play our part in creating a future where climate change is contained, where we live without degrading the natural world we ultimately rely on, and where billions of people can have choice over how they live their lives. - capgemini.com

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Amazon als Pelzverkäufer


Ein Aufschrei geht zur Zeit durch verschiedene Internetforen: amazon.de hat Bekleidung mit echtem Pelz in seinem Sortiment. PETA und andere Tierschützer fordern, amazon.de zu boykottieren, bis sie die Waren aus dem Sortiment genommen haben. Gibt man das Wort »Pelz« bei amazon.de ein, kann man sich doch sehr über das Ergebnis wundern. Nicht nur Literatur wie »Venus im Pelz« wird da angeboten, sondern auch ein »Original Passigatti-Poncho Umhang Überwurf mit Pelz in braun« aus echtem Kaninchenfell oder eine Silberfuchsdecke… Dass amazon nicht mehr nur Bücher verkauft, ist ja in Ordnung, aber muss es ausgerechnet echter Pelz sein? (Mehr Informationen zur Pelztierzucht z.B. bei www.peta.de und www.tierschutz.org) Ein Kommentar von Christine Höfig. connection.de

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Umweltverträglichkeit bei Autoreifen

Mit einem neuen Ganzjahresreifen hat Hankook Tire als erster Reifenhersteller auf die Bedürfnisse einer wachsenden Zahl von Verbrauchern reagiert, die auch beim Reifenkauf auf Umweltverträglichkeit achten. Ein Beweis für nachhaltiges Handeln ist die H-Lohas-Philosophie (Hankook Lifestyle Oriented Health and Sustainability). Das ist ein Überbegriff, der neben der Entwicklung nachhaltiger, umweltfreundlicher Produkte wie den neuen mit dem Blauen Engel ausgezeichneten Ganzjahresreifen Optimo 4S auch das verantwortungsvolles Handeln für Gesellschaft und Umwelt beschreibt. Darunter verstehen Hankook unter anderem das Pflanzen von neuen Grünanlagen mit den Mitarbeitern und das Unterstützen diverser Hilfsprojekte für Mensch und Natur. Interview autoscout24
- Löblicher Einstieg in eine aktive Rolle, der Mehrwert dieses Produktes leitet sich ab aus Parametern, die eigentlich Standard sein sollten, aber warum nicht darüber reden... wenn das ein Auftakt zu weiteren Schritten ist, zeigt sich hier die Wirkung bewusster Konsumenten.

Dienstag, 9. Dezember 2008

BASF und VW angeblich nachhaltig

Ein Chemiekonzern und ein Autoriese bekommen den ersten Deutschen Nachhaltigkeitspreis. BUND-Jurorin Angelika Zahrnt hält das für eine "gravierende Fehlentscheidung". Jurymitglied und BUND-Ehrenvorsitzende Zahrnt sagte, es "widerspreche dem Gedanken der Nachhaltigkeit", wenn mit BASF der weltweit drittgrößte Pestizidproduzent, der zudem auf Gentechnik setze, ausgezeichnet werde. Volkswagen sei auch nicht besser: Mit durchschnittlichen CO2-Emissionen von 163 Gramm pro Kilometer bei Neuwagen liege VW deutlich über dem europäischen Schnitt. taz.de
Einerseits müssen wir ganz klar berücksichtigen, dass Unternehmen für ihre echten Anstrengungen anerkannt werden sollten, aber natürlich nicht ohne die Missstände zu übersehen. Andererseits ist aus meiner Sicht der Deutsche Nachhaltigkeitspreis geprägt durch Teinahme der üblichen Verdächtigen, sprich es findet sich eine Gesellschaft ein, die im Grossen und Ganzen unter sich weilt. Was bei einem Eintrittspreis von ca. 1000 EUR (mit welchen Erklärungen auch immer) nicht ungewöhnlich ist. Der Verdacht liegt nicht weit entfernt, dass Personen mit nachweisbarem Engagement wie Annie Lennox und Prinz Charles auch dazu dienen, den Schirm der Guten Taten über alle Anwesenden Vertreter zu spannen. Wo bleiben die zivilgesellschaftlichen, authentischen Vertreter? Jedenfalls werden sie kaum sichtbar gemacht. Peter.LOHAS

Montag, 8. Dezember 2008

Meereis des Arktischen Ozeans schwindet unerklärlich schnell.

Die Temperaturen in der Arktis steigen dramatisch - schneller, als globale Klimamodelle vorhersagen. "Den Point of no return haben wir im Fall des arktischen Meereises schon überschritten", glaubt der prominente US-Klimaforscher James Hansen, Direktor des Goddard-Instituts für Weltraumstudien der Raumfahrtbehörde Nasa. Rüdiger Gerdes, Leiter der Sektion Meereisphysik am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), einer der fünf Autoren der neuen Studie halten es für gut möglich, dass mit den "drastischen Veränderungen" in der Arktis eine "neue Ära des erwärmungsbedingten Klimawandels" begonnen hat. spiegel

Freitag, 5. Dezember 2008

Greenpeace: Guide to greener Electronics


Ausgabe Nr. 10 des Electronic Guides von Greenpeace veröffentlicht. Greenpeace fordert, dass die Elektronikhersteller giftfreie und langlebigere Produkte anbieten, die sich einfach und sicher reparieren, aufrüsten oder recyclen lassen. 18 Top Unternehmen enthält dieses Scoring und hat Wirkung auf die gesamte Branche. Aktuell zeigen nur Sharp, Fujitsu Siemens und Philips ihre Anstrengungen, 30 Prozent ihrer Emissionen bis 2020 zu verringern. Und nur HP und Philips haben sich verpflichtet, diese Ziele zu erreichen. Grosse Unternehmen wie Dell, Microsoft, Lenovo, LG, Samsung and Apple unterstützen die Ziele nicht.
greenpeace.org

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Tengelmann Klimamarkt eröffnet

In Mülheim an der Ruhr hat Tengelmann einen Klimamarkt fertig gestellt – ein Markt mit Modellcharakter für die gesamte Branche in Bezug auf Energie- und CO2-Einsparung: Supermarktkonzept mit 50 Prozent weniger Energie und ganz ohne CO2-Emissionen. Klimawandel, CO2-Debatte und hohe Energiepreise beherrschen allerorten die öffentliche Diskussion und zwingen zur Auseinandersetzung mit dem Thema Umwelt. Zusammen mit Spezialisten aus dem eigenen Hause und externen Fachleuten hat Tengelmann ein Energieeffizienzkonzept entwickelt, das viele Einzelmaßnahmen umfasst: Heizen mit Geothermie und Kühlanlagenabwärme, Tageslicht gesteuerte Beleuchtungssysteme, energieeffiziente Beleuchtungskörper, Strom aus Fotovoltaik und Ökostrom, Regenwassernutzung, Ein innovativer erdgasbetriebener LKW wird derzeit getestet. Tengelmann

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Umweltverbände kritisieren FSC-Baumplantagen

Wally Menne von der Südafrikanischen Timberwatch Koalition erklärt, dass "der FSC für die Zertifizierung von Wald gegründet wurde. Plantagen hätten nichts mit natürlichen Wäldern gemeinsam und hätten somit niemals in die Zuständigkeit des FSC fallen sollen. Die Zeit für den FSC sei gekommen, die Zertifizierung von Baumplantagen zu beenden." Ein anderer südafrikanischer Aktivist, Philip Owen von Geasphere, fügte hinzu dass "Holzplantagen zur Erschöpfung ohnehin knapper Wasservorräte geführt hätten, was die Plantagen anfällig für Brände machte. "Durch die Zertifzierung solcher Plantagen stärkt das FSC große Holzfirmen, die Mitglied des FSC sind, und schwächt die Bemühungen der heimischen Leute, die darum kämpfen, ihr Land und ihre Ressourcen zu erhalten," sagte Marcelo Calazans von der brasilianischen NGO FASE, und fügte hinzu "dass das FSC durch die Zertifizierung dieser Plantagen seine Glaubhaftigkeit verloren habe." www.tropenwaldnetzwerk-brasilien.de

Dienstag, 2. Dezember 2008

Toyota Deutschland mit Ökostrom

Alle Gebäude der Toyota Vertriebsorganisation in Köln einschließlich der Toyota Kreditbank, beziehen künftig regenerativ erzeugten Strom des Ökostrom-Produzenten NaturEnergie aus Grenzach-Wyhlen, der ausschließlich aus Wasserkraft stammt. Ab dem 1. Januar 2009 erhält Toyota Deutschland pro Jahr 6,5 Millionen Kilowattstunden Strom der Marke NaturEnergie Silber, dies enthält 100 Prozent Wasserkraft, die überwiegend in den Wasserkraftwerken von NaturEnergie am Hochrhein zwischen Bodensee und Basel produziert wird. Der erzeugte Strom wird regelmäßig vom TÜV Nord qualitätsgeprüft.

Montag, 1. Dezember 2008

Online Communities - "digitaler Fake" ?

Die Begeisterung für das Internet stößt nach Einschätzung von Zukunftsforscher Matthias Horx zunehmend an Grenzen. Das Problem des "digitalen Fake" werde inzwischen in vielen Internet-Foren diskutiert. In immer mehr Restaurants und Cafés seien Handys und Laptops nicht mehr willkommen. "Sie wollen keine Atmosphäre, wo jeder in seinen virtuellen Tunnel schaut, sondern soziale Orte, in denen man sich real begegnet." Die Menschen wollen nicht mehr eine Nummer in einer großen Organisation sein, sondern ihren eigenen Stil entwickeln können." Andere Beispiele seien grüne Einkaufs-Portale im Internet und Reisen, bei denen Urlaub mit sozialem oder Engagement für die Umwelt verbunden werde. fr-online.de