Samstag, 29. November 2008

Schulze: "Habgier und Begehrlichkeiten schaffen Wohlstand"

Hier ist wieder einer unserer Wissenschaftler mit seinem Wissen: Der Bamberger Soziologe Gerhard Schulze warnt davor, bei der aktuellen Diskussion über die Habgier in der Wirtschaft auch die positiven Aspekte der Gier zu übersehen. Schließlich wisse man seit Adam Smith, dass Eigennutz die Wirtschaft antreibe und zu mehr Wohlstand führe.
Sicherlich gibt es immer zwei Seiten einer Medaille. Man sollte aber annehmen können, dass ein Wissenschaftler auch abseits seines Fachgebietes eine Sichtweise beherrscht, die unsere Realität wahrnimmt: Diese Wirtschaftsprozesse haben in ihrem Kern durch exakt diese Habgier die Welt in eine Sackgasse gesteuert. Von Wohlstand für den kleineren Teil der Welt, über unser Wohlstands-Ziel hinaus in die Krisen, die wir ganz deutlich vor uns sehen. Von einem wissenschaftlichen Intellekt könnte man mehr Erkenntnisfähigkeit erwarten, was wieder einmal zeigt, dass es unterschiedliche Intelligenzen gibt und diese nicht nur allein im Kopf beheimatet sind... Dann an dieser Stelle wieder die Frage, was das Wesen der Gier denn ist, hier könnten wir fündig werden - allerdings hört es in unserer Gesellschaft genau an diesem Punkt auf mit der Klärung, dazu hört man Aussagen wie: schwammiges Thema - Schwamm drüber... wiwo.de

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