Mittwoch, 5. November 2008

Nun wissen wir, dass wir nichts wissen!

Neu ist es nicht, aber falsch verstanden wurde es schon lange. Dass Wissenschaft und Experten mit umfangreichen Wissen glaubten, alles im Griff zu haben, aber keine Ahnung von bevorstehenden Folgen haben, ist spätestens seit der öffentlichen Debatte zum Klimawandel und der Finanzkrise unwiderlegbar.
Wie ist es möglich, dass alle unsere sogenannten Experten und Wissenschaftler so lange nicht erkennen konnten, dass wir auf Krisen zusteuern, die sie zum grossen Teil mitverantwortet haben? Klima, Finanzen, Energie und Ressourcen! Schöne Elite, die uns versichert, sie weiss was sie tut.
Wir alle glaubten an irgendetwas, und die Wissenschaft selbst basiert auf einer ganzen Reihe von Überzeugungen, vor allen Dingen auf der, dass die Welt verständlich ist und dass wir am Ende alles wissen werden. Aber die schlichten Schneeflocken Ken Libbrechts eignen sich als Metapher für eine andere Sichtweise: Zwar schmelzen sie auf der Zunge, aber jedes winzige Eiskristall umfasst ein Universum, dessen Grundregeln wir gerade erst zu verstehen beginnen. spiegel

1 Kommentar:

Reto.Stauss hat gesagt…

Hey, Peter, Deine Beiträge machen sich!