Donnerstag, 30. Oktober 2008

Neue Konsumwerte in Deutschland?

Green Consuming, Green Food, Green Fashion, Green Automotive: Der Kongress diskutiert die Konsequenzen des gegenwärtigen radikalen Bewusstseinswandels unter Verbrauchern für die Unternehmens- und Marketingstrategien in Handel und Konsumgüterwirtschaft. Präsentiert werden Visionen, Forschungsergebnisse und Lehrbeispiele. Nicht fehlen darf eine Auseinandersetzung mit dem neuen Konsumententyp der LOHAS. Spannende Frage, die durchaus nicht nur den Einzelhandel allein berührt: Welche Chance haben neue Konsumwerte im Discountland Deutschlands – und was kommt nach Aldi & Co.? cafe-future.net

Mittwoch, 29. Oktober 2008

1. Eco-Store von C&A

Die Mainzer Filiale wird als Eco-Store eröffnet und gemeinsam mit der Immobiliengesellschaft Redevco – Schwesterunternehmen von C&A und Eigentümerin des Objekts – Maßstäbe für nachhaltiges Gebäudemanagement von großen innerstädtischen Einzelhandelsimmobilien setzen. Das Ziel ist, den Energieverbrauch und CO2-Emission der Immobilie nachhaltig zu senken. „Unsere Filiale wird künftig rund 50% weniger Strom und 70% weniger Heizenergie verbrauchen und CO2-Neutralität erreichen“, so C&A-Sprecher Torsten Rolfes. Von dem neuen und bislang einzigartigen C&A-Store dieser Art verspricht sich das Unternehmen in Bezug auf das integrale Energiekonzept einen Lerneffekt für seine rund 400 weiteren Filialen in Deutschland.
Seine führende Position im Bereich Bio Baumwolle will C&A im Jahr 2008 behaupten und weiter ausbauen. So werden 2008 12,5 Millionen Kleidungsstücke angeboten, die aus 7.500 Tonnen 100 % Bio Baumwolle resultieren. Die modische und preiswerte Bio Baumwoll Kollektion, ist 2008 in allen europäischen C&A Filialen verfügbar - ohne Aufpreis gegenüber dem herkömmlichen Baumwollangebot. nachhaltigwirtschaften.net

Dienstag, 28. Oktober 2008

Schweizer Öko-Lifestyle-Magazin

„Si Gruen" Die nach eigenen Angaben erste grüne Lifestyle Zeitschrift der Schweiz soll insbesondere die Zielgruppe der Lohas (Lifestyle of Health and Sustainability) ansprechen. Für das Jahr 2009 sind vier Ausgaben des Magazins geplant. Es wird zusammen mit der „Schweizer Illustrierten" vertrieben und soll so rund 1 Million Leserinnen und Leser erreichen. Über einen Kioskverkauf der Special-Interest-Zeitschrift will der Ringier Verlag erst in einem Jahr entscheiden. horizont.net Siehe auch diese frühere Meldung

Freitag, 24. Oktober 2008

Wie die Lohas die Konsumwelt verändern

Nun haben auch große Unternehmen Anhänger eines nachhaltigen Lebensstils als Zielgruppe entdeckt. Große Firmen entdecken eine wachsende Schar umwelt- und sozialbewusster Konsumenten als riesige Zielgruppe. Die Rede ist von den Lohas. Aber wer sind diese Lohas überhaupt? "Keine herkömmliche Zielgruppe, sondern eine Bewegung mit starkem Einfluss auf das Konsumverhalten", dozierte der Wiener Wissenschafter Thomas Benesch. "Lohas suchen die Balance zwischen Selbstsorge und der Sorge um die Familie, die Gesellschaft, das Gemeinwesen und unseren Planeten." diepresse
Im Zusammenhang mit dem Klimawandel sieht auch der ehemalige Bild-Chef Udo Röbel ein grosses Potenzial, und hat die Zielgruppe der LOHAS für "brennende" Themen ausgemacht. Ein Magazin als Spiegel für Menschen, die sich für diese Themengebiete interessieren: "Man könnte das Ganze als News mit Hintergrund und Ratgeber bezeichnen", so Ex-Vize "Bild" Uwe Dulias.

Montag, 20. Oktober 2008

BMW.e - heisst Elektro BMW


Bild: BMW Group
Schlag auf Schlag folgen die Meldungen über Elektrofahrzeuge, angeheizt wurde dieser Trend vom Tesla. Gerade gab es die Ankündigung von Porsche. Deutsche Hersteller sind hektisch unterwegs, nachdem der Markt falsch eingeschätzt wurde. Zur Motorshow in L. A. präsentiert auch BMW einen Stromer. Das neue Modell heißt Mini E. Dieser wird von einem 150 kW/204 PS starken Elektromotor angetrieben, der seine Energie aus einem Lithium-Ionen-Akku bezieht, die BMW ähnlich wie Tesla aus Ladezellen für Laptop-Computer konstruiert hat.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Was hat LOHAS mit der Finanzkrise zu tun?

Warum veröffentliche ich hier seit 2007 immer wieder Einschätzungen über die Finanzkrise? Weder bin ich Banker, Finanzexperte oder Wirtschafts-Weiser. Nein, ich nutze einfach den normalen Menschenverstand und betrachte die Entwicklung ohne Eigeninteresse (keine Aktien, Beteiligungen, Kredite, Vermögensverwaltung oder ähnliches).
Diese Ereignisse sind eine logische Folge, und die Veränderungen in unserer Welt sind den meisten Menschen noch lange nicht klar. Es ist momentan noch nicht einmal die Finanzkrise ganz im Bewusstsein angekommen. Den Klimawandel als Thema hatten wir schon (die Ankündigung), Bevölkerungswachstum, Energie- und Ressourcenkrise sind weitere Themen, die uns noch lange beschäftigen werden. (WorldChanging)
Das ist der Paradigmawandel, den wir uns anders vorgestellt haben. LOHAS verändern Wirtschaft und Gesellschaft, aber unser bisheriges System überholt uns. Nun wird deutlich, welche Dimensionen der Veränderung wirklich auf uns alle zukommen. Kritischer Konsum war nur der Einstieg an der Oberfläche, nun geht es beschleunigt weiter: Handlungsbedarf für unsere Zukunft auf allen Ebenen gleichzeitig. Im Kern geht es um Bewusstsein und Verantwortung - die Folgen unserer bisherigen Lebensweise drohen uns um die Ohren zu fliegen. Wir sitzen alle in einem Boot, SHIFT HAPPENS. Es folgen möglicherweise diese Szenarien: CDS Versicherungsausfall der Finanzwelt - aktuell FTD.de

Dienstag, 14. Oktober 2008

Lohas-Guide.de mit Digital-Magazin


Portal für nachhaltigen Konsum Lohas-Guide.de startet nun mit der ersten Ausgabe des neuen Digitalmagazins, das zunächst in Abständen von 2 Monaten erscheinen wird, später ist eine monatliche Ausgabe geplant. Hier finden Interessierte News + Informationen über nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. In Rubriken wie Ernährung, Energie, Wohnen + Bauen, Mobilität, Grünes Geld oder Mode + Textilien werden Artikel und Präsentation in Text und Bild, sowie vermehrt mit Videobeiträgen angeboten. Lohas-Guide.de

Sonntag, 12. Oktober 2008

Porsche macht Tesla Elektro-Sportwagen Konkurrenz

Das Sport-Coupe des Porsche-Tuners Alois Ruf soll tatsächlich ein reines Elektro-Fahrzeug sein, dass als Konkurrent zum außergewöhnlichen Tesla Roadster auftritt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt wohl bei knapp 200 km/h. Die Elektro-Offensive klingt überraschender, als sie es tatsächlich ist. Alois Ruf baut nämlich nicht nur Supersportwagen, sondern betreibt auch noch drei Wasserkraftwerke. Und irgendwo muss der gute Mann ja mit seinem Öko-Strom hin.
Der eRuf nutzt als Basisfahrzeug den Porsche 911, statt Benzintank und Boxermotor kommen jedoch Lithium-Ionen-Batterien und Elektrotriebwerk zum Einsatz. Letzteres leistet 150 kW/204 PS und entwickelt aus dem Stillstand heraus ein maximales Drehmoment von 650 Nm. Der Spurt von null auf 100 km/h gelingt so in sieben Sekunden, die Reichweite des Elektroautos soll zwischen 250 Kilometern und 320 Kilometern liegen. Die Serienfertigung des Modells soll im kommenden Jahr beginnen, Preise stehen noch nicht fest. ruf-automobile.de

Montag, 6. Oktober 2008

Krise mit Ansage

Wir bekommen einen Crash - Ob Investor George Soros mit seinem Buch: "Die heutige Finanzkrise und was sie bedeutet", das Ende des Zeitalters der Kreditexpansion, die Ursachen des Debakels und die gravierenden Fehler der Bänker. Oder Wolfgang Köhler: WALL STREET PANIK – Banken außer Kontrolle. "Let´s Make Money", Wagenhöfers zweiter Kinofilm nach "We feed the World", beschreibt genauso wie Soros und Köhler die Hintergründe und Anfänge einer unglaublichen Fehlsichtigkeit in der Finanzwelt, kurze Zeit bevor die Dinge tatsächlich ihren Lauf nehmen.
Ein Fallbeispiel für den Umgang in einer Kette von Ereignissen, die keiner der führenden Fachleute aus der Finanzwelt wahrgenommen hat, stellt die Hypo Real Estate dar. Da beobachten wir ein Verhalten, das gar infantil anmutet, wenn die Manager eines der grössten Immobilien-Finanzkonzerne nach Papa Staat rufen, weil sie Verluste haben, und scheinbar innerhalb kürzester Zeit. Wenige Tage vor diesen Entwicklungen war niemanden etwas bekannt, und zunächst wurde nur von 5 Milliarden Euro gesprochen, die abgeschrieben werden sollen. Tags darauf wurde die Lücke grösser, und von Tag zu Tag noch grösser. Da spricht Chef Finke wie ein kleiner Junge zunächst von kleineren Schäden, und nachdem sehr schnell ein Paket von schließlich 35 Milliarden abgesegnet wurde, kommt erst die ganze Wahrheit ans Licht: 50-60 Miliarden oder mehr. Die Experten geben jetzt Papa Staat den Kontrollverlust zu und wollen gerettet werden. Mama Merkel muss darauf hin Zuversicht verbreiten - die Manager-Kinder sind in einem rigiden Finanz-System gross geworden, aber nie wirklich erwachsen. Vertrauen sinkt unter Null. Wir werden uns wohl in Zukunft mit neuen Systemen vertraut machen müssen: Vielleicht mit Mikro-Krediten wie es der Nobelpreisträger Muhammad Yunus erfolgreich entwickelt hat.

Freitag, 3. Oktober 2008

Nachhaltige Geldanlagen

Produkte, Strategien und Beratungskonzepte. Am 19. November 2008 lädt die Frankfurt School of Finance & Management ein nach Frankfurt zur Konferenz. Diskussionen mit Experten zeigen die Herausforderungen, Chancen und Trends im Zusammenhang mit „Nachhaltigen Geldanlagen“ auf und geben Best Practice-Beispiele zum Thema „Nachhaltigkeit“. Vor allem vor dem Hintergrund dramatischer globaler Veränderungen, wie knapper werdender Ressourcen, Klimaerwärmung, demografischer Wandel aber auch aufgrund der immer stärker wahrgenommenen gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen und Privatpersonen wird sich dieser Trend nachhaltig fortsetzen oder gar steigern. Weitere Informationen finden Sie unter: verlag.bankakademie.de
Deutsche haben den Banken immer vertraut! more...