Montag, 4. August 2008

Hurra, wir retten die Welt!

Immer schriller warnen die Schlagzeilen und Meldungen vor einer unmittelbar bevorstehenden Klimakatastrophe. Schreckensmeldungen, vereinfachte Schuldzuweisungen und emotionale Aufladung prägen die Berichterstattung, Dirk Maxeiner will seinen Lesern die Angst nehmen und sie in die Lage versetzen, sich ein unabhängiges Bild von den Vorgängen in unserer Umwelt und Gesellschaft zu machen. Der Autor folgt mit seinem Buch dem Grundsatz: Ein Journalist soll sich mit keiner Sache gemein machen. Einige Menschen gegen den Rest der Welt, und sie wissen es besser... irgendwie scheint in der Ausrichtung der Autoren Maxeiner & Miersch ähnlich wie bei M.Horx eine Systematik durch: Gegen den Wind - als Geschäftsmodell, und das machen sie (nicht) schlecht.?. Inseldenken ist aber sicher kein Lösungsansatz für Probleme, die uns ins Haus stehen: Klimawandel, Globalisierung und Wirtschaftverlagerung nach Asien, Peak Oil, Armut des grössten Anteils der Weltbevölkerung und deren Folgen etc. Kann kritischer Konsum die Welt retten? Kann ein Footprint das Klima retten? Welche Haltung ist notwendig, um aus Einsicht zu handeln und nicht nach endlosen Vorgaben ...
Die unterschwelligen Ängste der Bevölkerung durch die dramatischen Veränderungen, die sich abzeichnen, sind augenscheinlich hilfreich für eine grüne Entwicklung. Die Balance zu finden in diesem Spannungsfeld zwischen komplexen schwierigen Umständen der Gegenwart und ein gesundes soziales Klima mit neuen Werten und Lebensqualitäten ist eine übergreifende Aufgabe, die von Fachleuten in ihren jeweiligen Kompetenzbereichen mit einbezogen werden sollte. Journalisten, Autoren, Fachleute, Experten, Branchenvertreter und Wissenschaftler neigen dazu, ihre Fachkompetenz als Mittelpunkt der Welt zu sehen und Lösungen in ihrem Umfeld zu suchen, und werden natürlich fündig. "Für Jemanden der einen Hammer in der Hand hält, sieht alles wie ein Nagel aus." LOHAS.de - http://www.wjs-verlag.de

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