Donnerstag, 31. Juli 2008

Vom Grössenwahn zum gesunden Wachstum

Wachsen, aber wohin? Das neue Kundenbewusstsein und die veränderte globale Ausgangslage für Rohstoffe zwingen den Handel, sich auf alte Qualitäten zu besinnen: Sorgfalt, Geduld, Liebe zum Detail. Entscheidend ist nicht einfach die «time to market», sondern die «time to excellence». Denn dauerhafte Zufriedenheit verspricht mehr Gewinn als die Befriedigung kurzfristiger Kaufanreize. Die 58. Internationale Handelstagung analysiert den Preis des Wachstums – und präsentiert gesunde Strategien für den Balanceakt zwischen Grösser und Besser. 58. Internationale Handelstagung

Kommentare:

Hans-Rainer Mayer hat gesagt…

Große Worte gehören zu großen Veranstaltungen. Doch der kleine tägliche Wahnsinn passiert jeden Tag vor unserer Haustür. Kleines Beispiel: Die Deutsche Post verschickt Filmrollen aus Blech inkl. Miniprospekt und einer Tüte Popcorn. Mein Schreiben an die Post: In unserer Zeit bin ich immer wieder hin- und hergerissen von wirtschaftlich-technisch Machbarem und ökologisch Sinnvollem. Genauso ging es mir bei Ihrem Filmrollen-Mailing. Ich habe für mich entschieden, dass dieser "Brief" zur Kategorie 2 (ökologisch nicht sinnvoll) gehört.
Und deswegen schreibe ich Ihnen. Genauso wie denen, die kiloschwere Kataloge unaufgefordert verschicken, im Juli Kunsteis zum Schlittschuhlaufen bereiten
bereits jetzt mit dem alljährlichen Weihnachsterror starten, und, und, und.
Wenn Sie wollen, können Sie mich zu den LOHAS, Downshiftern oder Spinnern zählen. Unsere Natur ist mir mehr wert, also ein flüchtiger Gag.
Nichts für ungut, denn das Paradigma hat nicht immer recht.

HR Mayer hat gesagt…

In unserer Zeit bin ich immer wieder hin- und hergerissen von wirtschaftlich-technisch Machbarem und ökologisch Sinnvollem.
Genauso ging es mir bei einem Werbemailing der Dt. Post bestehend aus Weißblech-Filmrolle (=Kuvert), Flyer u. eine Tüte Popkorn. Dieser "Brief" zur ist ökologisch nicht sinnvoll gehört.
Und deswegen schreibe ich der Post und Ihnen. Genauso wie denen, die kiloschwere Kataloge unaufgefordert verschicken, im Juli Kunsteis zum Schlittschuhlaufen bereiten
bereits jetzt im Hochsommer mit dem alljährlichen Weihnachsterror starten, und, und, und.
Wer will kann mich zu den Downshiftern oder Spinnern zählen. Unsere Natur ist mir mehr wert, also ein flüchtiger Gag.
Nichts für ungut, denn das Paradigma hat nicht immer recht.