Samstag, 7. Juni 2008

Geht der Welt das Öl aus? Teil II.

Alptraum nicht nur der Saudis. Eine sinkende, ja selbst eine gleichbleibende Ölförderung bedeutet: Bei wachsender Bevölkerungszahl steht für jeden Menschen anteilsmäßig weniger Benzin, Kerosin und Diesel zur Verfügung als heute. Für Entwicklungsländer könnte es katastrophale Auswirkungen haben. Denn dort nutzt man das meiste Erdöl nicht fürs Auto, sondern zum Kochen und zur Bewässerung. Dass die Welt so lange braucht (Teil I.), um sich dieser Entwicklung bewusst zu werden, sorgt den saudischen Geologen Sadad I. Al-Husseini. Sicher: Sparsamere Autos und alternative Kraftstoffe würden das Austrocknen der Ölreserven verlangsamen. (Peak Oil) Aber das werde nicht reichen. Eine ernsthafte Diskussion darüber, wie wir unseren energieintensiven Lebensstil ändern könnten, sagt Husseini, "steht allerdings noch nirgendwo auf der Tagesordnung". spiegel

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