Donnerstag, 10. April 2008

Energieagentur schlägt Alarm

IEA-Chefökonom Fatih Birol in der IP: Steiler Abfall der Fördermengen. Bis 2015 fehlt täglich über ein Siebtel des Weltölbedarfs. „Wir sollten das Öl verlassen, bevor es uns verlässt“, fordert der Chefökonom der Internationalen Energieagentur (IEA), Fatih Birol in der Zeitschrift INTERNATIONALE POLITIK (IP) Er glaube nicht, so Birol weiter, dass die Märkte allein die Probleme lösen könnten. Die Politik der IEA-Mitgliedsstaaten sei gefordert: Neben einer drastischen Steigerung der Energieeffizienz, dem Einsatz alternativer Treibstoffe und zusätzlicher Ölförderprojekte gelte es, sich auf den Tag vorzubereiten, an dem das Öl zu Ende sei – „durch Forschung und Entwicklung, wie wir Öl ersetzen können, welche Lebensstandards wir halten, welche Alternativen wir entwickeln können.“ www.internationalepolitik.de

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