Montag, 31. März 2008

Vision vom Öko-Planeten

Die Bewohner von Auroville sind sozusagen auch zu Vorreitern der Umweltbewegung geworden: So wurden unter anderem 25 Quadratkilometer Territorium wieder aufgeforstet, es gibt Projekte zur Verbesserung der Wasserqualität und Nachzüchtungen alter Gemüsesorten. Inzwischen ist die Leistung, die hier in dieser „Traum“-Stadt vollbracht wurde, allenthalben anerkannt. Auroville gilt sozusagen als Vorzeige-Laboratorium für das Leben einer Gemeinschaft. ARTE TV

Freitag, 28. März 2008

Zunft[institut] für nachhaltiges Wirtschaften

Das Zunft[institut], eine Initiative der Die Zunft AG, Wachenheim, hat im März 2008 seine Arbeit als Partner für Unternehmen, öffentliche Hand und Institutionen, die in einer sich verändernden Gesellschaft und unter entsprechend neuen Marktgegebenheiten die Zukunft ihres Geschäfts- bzw. Tätigkeitsfeldes nachhaltig und vorausschauend (mit)gestalten wollen, aufgenommen. Kooperation mit LOHAS-Kompetenzpool vereinbart. Weitere Info

Donnerstag, 27. März 2008

Globalize

If we can globalize soft drinks and cigarettes, why can’t we globalize Empathy? Understanding? Humility? And Wisdom? The basic Human Rights and Dignities? Environmental Sustainability? Social Justice? And Peace…? Can our expanding technological interconnectivity spark an exponential increase in global learning? dropping knowledge

Mittwoch, 26. März 2008

Genf Autoshow 2008: Highlights

Von der Öko-Nische zum Megatrend: In der neuen Buchserie „green designed“ werden die attraktivsten und spannendsten Öko-Design-Beispiele der Kreativwelt zusammengetragen. Der erste Band zeigt über 40 außergewöhnliche und zukunftsweisende Autodesigns, die die Welt verändern werden: bereits in Serie befindliche Hybrid-Modelle, serienreife Fahrzeuge mit Erdgas- oder Biokraftstoff-Antrieben und Elektroautos sowie Konzepte mit Brennstoffzellen. More...



Genf 2008: Highlights (deutsch)

Dienstag, 25. März 2008

C&A mit Bio-Baumwolle

C&A startete in allen 1.200 C&A-Filialen den Verkauf von Produkten aus Bio-Baumwolle. Mit diesem Angebot folgt C&A keinem kurzlebigen Trend, sondern das Unternehmen plant ein langfristiges Engagement für Bio-Baumwolle. Und C&A fand in einer eigenen Studie heraus: Mehr als zwei Drittel der Verbraucher würden auf Produkte aus ökologisch und fair angebauter Baumwolle zurückgreifen, wenn diese modisch und ohne Aufpreis erhältlich sind. csr-news

Donnerstag, 20. März 2008

LOHAS-Kompetenzpool wächst - Kooperation mit Zunft[institut]

Das Kompetenznetzwerk von LOHAS-Experten wächst weiter. Um Unternehmen und Organisationen bei der Ansprache der „New Consumer“ und bei der Planung und Umsetzung von nachhaltigen Geschäftsprozessen umfassend behilflich zu sein, besiegelten die Initiatoren Peter Parwan und Martina Hoffhaus jetzt beim zweiten Netzwerktreffen in München eine strategische Partnerschaft mit dem Zunft[institut]. Gründung eines Expertenrates beschlossen. More...

Mittwoch, 19. März 2008

Sind Grüne noch Vorreiter?

Grüne vs. LOHAS. Grüne Bewegungen mit Inhalten wie nachhaltiger und sozialer Konsum entstehen in letzter Zeit in zunehmender Taktung. Unterstützt durch die neuen Medien haben die Trends teilweise eine Publikumswirksamkeit, die vor einigen Jahren noch undenkbar war. Die Grünen müssen sich mit ihrer Rolle im Bezug auf diese Bewegungen aktiv auseinandersetzten. In Berichten taucht immer häufiger eine Abgrenzung der neuen Bewegungen zu den alten „Ökos“ auf. Wenn Greenpeace trotz fehlender Grüner im Britischen Parlament für England eine bessere Lebensmittelqualität als für Deutschland feststellt, ist dies Verdienst von Konsumbewegungen, die Häuser wie Marks & Spencer positiv beeinflussen oder effizient unter Druck setzten. Mit Lesung von Tanja Busse: "Die Einkaufsrevolution - Konsumenten entdecken ihre Macht". EVENT

Montag, 17. März 2008

AUFRUF AN ALLE !

NUTZEN WIR DIE ERDE RICHTIG? Die westliche Wirtschaftsführung und das Turbowachstum von Ländern wie China sind dabei, das Überleben der Menschen auf dem Planeten Erde ins Aus zu treiben. Die Globalisierung und das Überleben dieser Wirtschaftsstrategie ist schon deshalb nicht möglich, weil sie den Zugriff auf mehr als zwei Planeten Erde als Ressourcenquelle voraussetzt. Und schon heute ist die ökologische Risikoschwelle durch völlig unnötige Ressourcenverschwendung überschritten. Schon heute machen die weltweiten Kosten für ökologische Rückwirkungen das Mehrfache der gesamten Wirtschaftshilfe an Drittländer aus. MORE...

Samstag, 15. März 2008

Börsenbeben: Gier hat Vernunft geschlagen IV.

Was hat die Finanzwelt mit Lohas + Wertewandel zu tun? Alles! Hier sind die Schnittpunkte zu einem Wandel aller Lebens- und Wirtschaftsbereiche. In den letzten Wochen hat sich die weltweite Liquiditäts- und Kreditkrise, die letzten August ihren Anfang nahm, noch verschärft. Wohl haben die wichtigsten Zentralbanken Dutzende Milliarden Dollar an Liquidität in den Geschäftsbankensektor gepumpt, ohne Wirkung. Wenn man seinen Geschäftspartnern misstraut, leiht man ihnen kein Geld, egal, wie viel man selbst davon hat. Die USA bewegen sich momentan auf eine Rezession zu, ungeachtet dessen, was die Fed auch tut. rgemonitor.com - Nouriel Roubini. Bear Stearns in letzter Minute gerettet - Bankenkrise stürzt Börse in Turbulenzen. Die Party ist vorbei - Ifo Institut. Erst am Vortag hatte die Beteiligungsgesellschaft Carlyle 17 Milliarden Dollar abschreiben müssen. Finanzkrise der USA : Welche Überraschung...
Börsenbeben III.
+ Börsenbeben II. + Börsenbeben I.


Freitag, 14. März 2008

Work-Life-Balance-Charta

Die japanische Regierung hat eine Charta über ihre Ideale für Berufs- und Familienleben ins Leben gerufen. Die wichtigsten Ziele der Charta sind die Schaffung einer Gesellschaft, in der (1) Menschen ihre Arbeitsplätze frei wählen können, (2) Zeit haben, einen gesunden, finanziell ausgewogenen Lebensstandard zu halten, und (3) aus einer Vielfalt von Arbeits-und Lebensstilen zu wählen. Lohas Green Living

Donnerstag, 13. März 2008

Think Global - Elektrocar

Die kleine Firma Think Global bringt einen der ersten Elektrowagen auf die Straße und überholt damit GM, Ford und Daimler. Die kleine norwegische Firma Think Global dürfte deshalb in diesem Jahr zum größten Elektroauto-Hersteller Europas aufsteigen, vielleicht sogar zum größten der Welt. "Unser Werk hat eine Kapazität von 10.000 Pkw", sagt Vorstandschef Jan-Olaf Willums. Der Norweger war einst Chef von Volvo Petroleum, später gründete er die Solarfirma REC, die inzwischen an der Osloer Börse notiert ist. Bericht Spiegel. Think Global - Norwegen, Blog

Mittwoch, 12. März 2008

Antarktis-Eis schmilzt ungewöhnlich schnell

Die demnächst im Fachblatt "Geophysical Research Letters" erscheinende Untersuchung zeigen auf, dass die Westantarktis-Gletscher in den Jahren 2006 und 2007 schneller als je zuvor in Richtung Meer gerutscht sind. "Einfache Modelle sagen voraus, dass das erst der Anfang ist", so Rignot. "Diese Gletscher könnten ihre Fließgeschwindigkeit in den nächsten Jahren leicht verdoppeln." Die neue Studie von Johnsons Team zeige, "dass die Zukunft schon da ist". spiegel online

Dienstag, 11. März 2008

Elektrofahrzeuge

Bescheren die neuesten Fortschritte im Batteriesektor und in der elektrischen Antriebstechnik dem Elektroautomobil eine grosse Zukunft? Es spricht vieles dafür, dass Elektroautomobile schon in naher Zukunft eine durchaus wirtschaftliche Alternative zu konventionellen Fahrzeugen darstellen werden. Ihre Machbarkeit ist bereits heute nicht mehr eine Frage der Technologie, sondern hängt von der Bereitschaft ab, in die industrielle Umsetzung der erforderlichen Speicher- und Antriebstechnik zu investieren. Unter Umständen ist es nicht eine Frage, ob es Elektroautomobile zu kaufen geben wird, sondern ob diese rechtzeitig von europäischen Autoherstellern angeboten werden, anstatt von den Chinesen. wattgehtab.com

Montag, 10. März 2008

Alles bio ODER Wo sind die Lohas?

Bio ist schick. Bio ist global. Bio ist normal. Australisches Olivenöl und serbische Kürbiskernbutter, Gerard Depardieu und Rudolf Steiner, Müslis und Lohas - Küchengötter-TV auf Entdeckungsreise bei der Biofach 2008. küchengötter

Freitag, 7. März 2008

Nachhaltigkeitsstrategie Baden-Württemberg

„Jetzt das Morgen gestalten“ ist eine Aufforderung an alle gesellschaftlichen Gruppen und Ministerien Baden-Württembergs, gemeinsam an der zukunftsfähigen Entwicklung des Landes mitzuarbeiten. Dazu ist LOHAS.de in die Carl-Benz-Arena in Stuttgart eingeladen, um in einer Diskussionsrunde mitzuwirken. Die Themen: 1: Nachhaltig wirtschaften: Utopie oder bereits Realität? 2: Nachhaltig leben: Lust oder Frust? 3: Nachhaltig global - wer trägt welche Last? Kongressdaten

Donnerstag, 6. März 2008

cebit + Green IT

Ein wirklich grünes Produkt können uns die Hersteller noch nicht präsentieren, sagt Ulrike Kallee, Chemieexpertin von Greenpeace. "Aber es gibt vielversprechende Ansätze. Die IT-Branche ist auf dem richtigen Weg. Green-IT ist mehr als nur sparsame Geräte. Die Hersteller müssen sich den gesamten Lebensweg ihrer Produkte vornehmen: vom Abbau der Rohstoffe über die Produktion bis hin zur Wiederverwertung der Altgeräte".

Mittwoch, 5. März 2008

Jetzt wird´s lustig bei BURDA

Mit der Programmzeitschrift "TV Today Digital" peilt Burda offenbar die gut verdienende Leserschaft der so genannten Lohas ("Lifestyle of Health and Sustainability") an. Auch die für ein Programmheft niedrige Startauflage von 150.000 Exemplaren spricht für eine kleine und feine Zielgruppe. Was hier attraktiv sein soll, die Zeitschrift oder die TV-Werbesendungen? Es fehlt uns keine weitere Oberflächlichkeit, wirkliche Innovation und Alternativen aber immer noch, siehe Blog Bericht RTL. - wuv.de

Gesundheitliche Zeitbomben:Transfette

Transfette industriellen Ursprungs bergen ernsthafte Gefahren für die menschliche Gesundheit. Wie ernst zu nehmen das Problem der ist, zeigt der Beschluss der Gesundheitsbehörde der Stadt New York, Transfette aus der Gastronomie zu verbannen. Die 24600 Restaurants und Imbissbetriebe dieser Stadt müssen den Anteil in Speisen auf weniger als ein halbes Gramm reduzieren. In Dänemark sind seit vier Jahren alle Produkte verboten, die mehr als zwei Prozent dieser Fettart enthalten. In Deutschland ist die Problematik - Transfette in unserer Ernährung sicher keine neue Erkenntnis. Schon in den 50er Jahren wies die für den Nobelpreis mehrfach nominierte Wissenschaftlerin, Frau Dr. Johanna Budwig auf die Gefährlichkeit der Transfette hin. Mehr

Dienstag, 4. März 2008

Greenwashing - was ist das?

Dies ist die Definition bei Wikipedia: "eine PR-Methode, die einige Unternehmen nutzen, um in der Öffentlichkeit ein umweltfreundliches und verantwortungsvolles Image zu erzeugen”. Zusammengesetzt aus “green” für “grün” und “wash” wie “Waschen” im Sinne von Geldwäsche oder “sich reinwaschen”. Grünfärberei - also die Techniken der Öffentlichkeitsarbeit, die Rhetorik und der Manipulation benutzt, um einer Firmengeschichte eine reine Weste zu verpassen. “Die neue Welle der grünen Imagewerbung ist weniger ein Zeichen für ein radikales Umdenken der Unternehmen, als ein Ausdruck für den wachsenden Druck, unter dem sie stehen”, heißt es in einer Studie von LobbyControl, einer Kölner Organisation, die über verdeckte Einflussnahme auf Politik und Öffentlichkeit aufklärt. Intern. Zeitschrift PR-Watch im Buchtitel "Giftmüll macht schlank" geben Hintergrund-Info.

Montag, 3. März 2008

Wie der Markt Kinder verführt!

Consumed! von Benjamin Barber. Wie der Markt Kinder verführt, Erwachsene infantilisiert und die Demokratie untergräbt. Ein neues Ethos prägt das Gesicht des globalen Kapitalismus: überflüssige Güter werden in großer Zahl produziert, Kinder zu Konsumenten gemacht und Erwachsene in infantile Schnäppchenjäger transformiert. Zielte früher die Wirtschaft auf die Herstellung richtiger und nützlicher Produkte, so ist die neue verbraucherorientierte Ökonomie darauf aus, Bedürfnisse und Marken zu schaffen. An die Stelle eines demokratischen Kapitalismus ist eine infantile Konsumwelt getreten, deren Pathologien die Freiheit der liberalen Welt bedrohen. Erstmals in der Geschichte glaubt eine Gesellschaft, daß ihr ökonomisches Überleben von einer Kultur abhängt, die Infantilisierung statt Reife und Verantwortlichkeit fördert. Die Industrie erfindet nicht mehr Produkte für Bedürfnisse, sondern Bedürfnisse für Produkte. Die Werbefachleute als verantwortliche Helfer der Industrie debattieren auf Kongressen, wie sich vierjährige für bestimmte Marken prägen lassen... Benjamin Barber - Consumed! 2007. 395 S.: Gebunden C.H.Beck ISBN 978-3-406-57159-6