Freitag, 29. Februar 2008

Biologisch korrekter Lifestyle?

Neue Züricher Zeitung über Ivyworld von Burda: So ist «Ivy» denn auch vor allem ein dicker «shopping guide»... Bei den Autoempfehlungen stösst man erwartungsgemäss auf Hybridmodelle fernöstlicher Herkunft, wird aber auch belehrt, dass selbst ein 295 Gramm CO 2 ausstossendes SUV noch ökologisch korrekt sein kann. Man muss nur den richtigen Standpunkt einnehmen. Hier bedeutet das, von einer Haltedauer von mehreren Jahrzehnten auszugehen, und schon erweist sich der monströse Geländewagen als eines «der umweltschonendsten Autos der Welt». - NZZ

Donnerstag, 28. Februar 2008

Greener Gadgets / Green IT

Die Grüne Bewegung hat inzwischen Einfluß auf alle Industriezweige. Konkrete Beispiele sind der Erfolg der Hybridfahrzeuge, Alternative Energie, EcoDesign und Architektur. Die Industrie für Mode und Ernährung sowie Architektur sind dabei, mit nachhaltiger Produktion und Gestaltung ihre Business-Strategien für diese Bewegung zu entwickeln. Das Interesse der Konsumenten an nachhaltiger, fairer oder grüner Ware veranlasst den Handel, entsprechende Produkte in die Regale zu legen.
"With Wal-Mart's announcement that in 2008 their buyers will begin evaluating consumer electronics products with sustainability scorecard the $150 billion dollar consumer electronics industry is poised for rapid transformation." Greener Gadgets

Mittwoch, 27. Februar 2008

RWE-Chef warnt vor Blackouts

Woher weiss RWE-Chef Jürgen Großmann, dass deutsche Stromkunden in diesem Sommer schon mit Stromausfällen rechnen müssen? Angstmache als Mittel zur Durchsetzung von Kraftwerksbauten? Warum werden Alternativen nicht stärker einbezogen? Wir haben letztlich keine Probleme mit der Energiegewinnung, wenn wir alle Möglichkeiten umsetzen und nicht so viel reden würden. Wirkliche Probleme bereiten die ausgehenden Rohstoffe, die sind nämlich nicht durch Kraftwerke und Strom zu ersetzen! spiegel online

Hauptstadt der Weltenergierevolution

Masdar City soll "Hauptstadt der Weltenergierevolution" werden. Zero-waste, zero-carbon, so lautet das Motto. Geplant wird ein Grüngürtel, Windräder, solarthermische Anlagen, Wasserkanäle und rein elektrisch betriebene Taxis. Im Rennen um den Titel „Nachhaltigste Stadt der Welt“ ist mit Masdar City eine weitere Kommune an den Start gegangen. Die Trabantenstadt ist in der Nähe der Hauptstadt von Abu Dhabi / Vereinigte Arabischen Emirate geplant. Artikel

Dienstag, 26. Februar 2008

Grüne IT Industrie

Energieeffizienz ist für IT ein absolutes Muss. Noch bis vor kurzem spielten ökologische Aspekte eine eher untergeordnete Rolle beim Design von Rechenzentren. Mittlerweile hat ein Bewusstseinswandel eingesetzt. Link: Grüne Technologie Handlungsbedarf besteht für IT-Verantwortliche nicht allein aus Kostengründen. Analysten wie Gartner gehen davon aus, dass der Gesetzgeber schon bald sparsame IT einfordern wird. Weil Rechenleistung und Datenvolumen bis dahin weiterwachsen, reicht der Umstieg auf verbrauchsarmes Equipment allein nicht aus.

Sonntag, 24. Februar 2008

Biofach und NewEthics

Eine Mehrheit der Kunden wünscht sich ethisch korrekte Produkte. Welche Schritte muss der ökologische Fachhandelsmarkt unternehmen? NewEthics stellen ihre Strategie und die Internetplattform im Kongresszentrum vor. Teilnehmer und Referenten sind: Klaus Fasold, Rainer Plum, Dr. Tanja Busse, Prof. Dr. Franz-Theo Gottwald, Luise Rauschmayer, Martin Rombach, Prof. Nico Stehr, Ulrich Walter. In der Einleitung wird der Begriff LOHAS als unsinnig betitelt und die Argumentation zielt darauf ab, die langjährigen Bemühungen einer ganzen Branche darzustellen, die mit viel Einsatz und Überzeugung etwas geschaffen haben, das nun nicht vom Mainstream als selbstverständlich übernommen oder von den LOHAS besetzt werden solle.
Die Urgesteine der Biobranche haben tatsächlich wesentlichen Anteil an einer Entwicklung, die zur Zeit einen Boom erlebt und nun werden die Gefahren sichtbar, die mit dem Bild von David und Goliath verglichen werden könnte (Basic + Lidl). Denn die grossen Konzerne haben Lunte gerochen und es wird bei NewEthics vermutet, dass die LOHAS oder deren Formel okkupiert werden. Kritikpunkt an der Strategie von NewEthics ist vielleicht, dass sie und die Biobranche zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist, in einer Zeit globaler Ereignisse, in der mehr mutiges Denken gefordert ist. New Ethics als Vertreter der Biobranche möchte sich vom LOHAS-Label abgrenzen. Tatsächlich gibt es bereits Unternehmen am Markt die den Untertitel LOHAS-Plattform kommunizieren und bis vor kurzem noch kaum Kompetenz und Engagement zeigten, wie es sich die Biobranche in über 20 Jahren erarbeitet hat. Nun wird strategischer Konsum propagiert, und wahre Absichten bleiben zumindest teilweise verborgen oder fragwürdig. Es sollte dabei aber klar unterschieden werden, welche Konzepte einen "alten Geist" beinhalten und wo tatsächlich Branchen oder Märkte geschützt oder entwickelt werden müssen. Die Entscheidungen der "Neuen Konsumenten" werden nicht allein mit Informationen, Marketing und Vorträgen beeinflusst, sondern wesentlich von einer authentischen, transparenten Haltung der Schlüsselfiguren und Meinungsführer. Übrigens entsprechen Teile der sogenannten NewConsumer oder LOHAS im Kern der bisherigen Klientel der Biobranche. Der Wertewandel auch der LOHAS beschränkt sich nicht auf ein oder zwei Lebensbereiche und davon betroffene Wirtschaftbereiche, deshalb ist Inseldenken kein Lösungsansatz für Probleme, die uns ins Haus stehen: Klimawandel, Globalisierung und Wirtschaftverlagerung nach Asien, Peak Oil, Armut des grössten Anteils der Weltbevölkerung und deren Folgen etc. Kann die Biobranche zur Rettung der Welt beitragen? Oder zur Rettung seiner Verdienste? Kann Konsum die Welt retten? Kann ein Footprint das Klima retten? Welche Haltung ist notwendig, um aus Einsicht zu handeln und nicht nach endlosen Vorgaben ...
Die unterschwelligen Ängste der Bevölkerung durch die dramatischen Veränderungen, die sich abzeichnen, sind augenscheinlich hilfreich für eine grüne Entwicklung. Diese Ängste zu verstärken und durch umfangreiche Verbote und Regeln zu steuern, wäre fatal und kontraproduktiv. Deshalb ist ein Ansatz von Lebenslust und Lebensqualität in der Thematik eines Lebensstils auf Basis von Gesundheit und Nachhaltigkeit kein Hedonismus, sondern eine notwendige Grundlage für ein gesundes, ganzheitlich ausgerichtetes Leben. Die Balance zu finden in diesem Spannungsfeld zwischen komplexen schwierigen Umständen der Gegenwart und ein gesundes soziales Klima mit neuen Werten und Lebensqualitäten ist eine übergreifende Aufgabe, die von Fachleuten in ihren jeweiligen Kompetenzbereichen mit einbezogen werden sollte. Fachleute, Experten, Branchenvertreter und Wissenschaftler neigen dazu, ihre Fachkompetenz als Mittelpunkt der Welt zu sehen und Lösungen in diesem Umfeld zu suchen, und werden natürlich fündig. "Für Jemanden der einen Hammer in der Hand hält, sieht alles wie ein Nagel aus."

Spartenkanal für die Lohas?

Der aufgeklärte Verbraucher lässt Produzenten, die viel und billig herstellen, alt aussehen. Umwälzungen stehen in der Medienbranche bevor. Ein Beispiel aus der Medienbranche ist auf viele Bereiche unserer Gesellschaft anwendbar: Ex-RTL-Chef Thoma lästerte einmal darüber, dass bei der Konzernmutter Bertelsmann auf jedem Baum ein Controller sitze. Das hat dazu geführt, dass sich die Medienkonzerne kaum noch Personal leisten, das nachdenkt, streitet, experimentiert und lernt. Letzteres gelingt am besten durch Fehler. Die werden aber nicht erlaubt. Ein strategisches Rätsel besteht darin, warum in großen Senderfamilien keine Nische fürs Experiment vorgesehen ist. Nur so ist es wohl zu erklären, dass es noch keinen Spartenkanal für die Lohas gibt. Freitag 8

Samstag, 23. Februar 2008

Bloggertreffen Biofach 2008


Das Bloggertreffen während der Biofach wurde von der Messeleitung grosszügig ausgestattet mit Pressestatus, Räumlichkeiten, W-LAN, Catering und ca. 30 Blogger fanden sich ein. Die meisten Blogs arbeiten rund um das Thema Nachhaltigkeit und können über die Seite von Herwig Danzer besucht werden. Danke an alle Beteiligten und die Organisatoren.

Biofach Kongressprogramm über LOHAS


Welches Potenzial der LOHAS Lifestyle für den Öko- bzw. Naturkosmetikmarkt bietet, welche Rückschlüsse für das Marketing von Ökoprodukten zu ziehen sind, behandelte ein Vortrag von Dr. Eike Wenzel. Das Thema zieht Kreise und stösst auf breites Interesse, das hier in altbekannter Weise vorgetragen wurde. Etwas trocken und hygienisch, mit wissenschaftlicher Betonung, die Ausblicke bieten soll und auf die hauseigenen Angebote zur Vertiefung verweisen. In erster Linie sind die Erkenntnisse über die LOHAS Fakt und bestehende Realität, werfen viele Fragen auf, die auch ganz stark Wirtschaft und Konsum betreffen. Die Werte der LOHAS implizieren einen ganzheitlichen Ansatz, der tatsächlich paradoxe Züge hat, wie z.B. der Hedonismus + Moral, wie von Herrn Wenzel beschrieben. Dies ist falsch interpretiert, gilt aber für diejenigen, die LOHAS-Marketing für Greenwashing anwenden wollen, indem sie nur den Aspekt Konsum oder Luxus thematisieren. Ist das Thema LOHAS nur eine Formel für Marketing? Die Werte der LOHAS sind für den Markt nicht wie gewohnt anwendbar, und da die Biobranche ja zum Grossteil die Gruppe der LOHAS bereits als Kunden bedient, aber der Kundenkreis sich durch die Bewegung ausbreitet, entsteht so etwas wie ein Wettrennen mit dem konventionellen Markt der sich in diese Richtung positioniert. Falls die Konzerne es schaffen, nachweislich Werte einzuhalten und die erforderliche Qualität zu liefern, werden die Strukturen der bisherigen Biobranche aufgelöst. Die Voraussetzungen dafür sind aber in der Mehrzahl der grossen Unternehmen nicht vorhanden, da hilft auch keine LOHAS Formel, da diese Werte gelebt werden müssen. Der Unsicherheitsfaktor bleibt der Konsument: Wie geht er mit seiner Macht als Käufer um, lässt er sich blenden durch Greenwashing, Preiskämpfe und Qualitätsverwässerung?

Gentech-Pflanzen nutzlos gegen Hunger und Armut!

Die Biotech-Industrie schafft es nicht einen einzigen der lange angekündigten Vorteile von Gentech-Pflanzen zu verwirklichen. Im Gegenteil: An Stelle eines Nutzens führt diese Technologie zu einem erhöhten Pestizideinsatz und drastischen Auswirkungen für Mensch und Umwelt. PDF: Global 2000 Report. Der überwiegende Anteil der heute weltweit angebauten Gentech-Pflanzen wird für Tierfutter produziert, um die Fleischnachfrage der Industrieländer zu decken und nicht, um den Hunger in den armen Ländern zu stillen. sonnenseite.com - Filmtip: Leben ausser Kontrolle

Donnerstag, 21. Februar 2008

Lohas-Competence Center

Erstes LOHAS-Kompetenz- und Beratungsnetzwerk gegründet. In Anbetracht der stetig wachsenden Gemeinde von kritischen Verbrauchern, die auf Nachhaltigkeit wert legen und in ihren Einkaufswagen am liebsten nur noch Produkte legen möchten, die ethisch, sozial, fair und bio hergestellt werden, war es nur eine Frage der Zeit, bis sich ein erstes LOHAS-Kompetenz- und Beratungsnetzwerk gründet. We established an (international) network of green marketing professionals in Germany: a competence center. The physical home is the online platform: www.lohas.de of Peter Parwan, He is the Lohas-expert in Germany and also runs www.lohas-guide.de.
Research for Sustainability

Mittwoch, 20. Februar 2008

SearchGreener + Paradigmawechsel

Die Suchmaschine SearchGreener nutzt die Suchmaschine von google, verbraucht allerdings weniger Strom, weil die Seite in schwarz/grün gehalten ist. Bisher wurden dadurch schon ca. 7 Tonnen CO2 eingespart. Das ist ein Beispiel für einen kleinen Beitrag, und viele kleine Taten versetzen Berge. Man tut was man kann, ist auch leicht anzuwenden. Doch an was muss sich der Mensch täglich erinnern und sich informieren, und was ist nachvollziehbar sinnvoll? Offizielle Stellen müssten die Leitlinien umsetzen, warum sollte der Konsument jeden Tag ein Studium absolvieren um im Dschungel der sich laufend erneuernden Erkenntnisse bei Umwelt und Konsum durchzublicken. Auf wen können wir bauen, wer geniesst unser Vertrauen für das grosse Ganze? www.searchgreener.com

Liste der nachhaltigsten Unternehmen

Am Rande des Weltwirtschaftsforums haben das kanadische Medienunternehmen Corporate Knights Inc. und die Investmentberater Innovest Strategic Value Advisors eine Liste der hundert nachhaltigsten Großunternehmen präsentiert. Die Konzerne aus insgesamt 17 Ländern wurden danach bewertet, wie sie mit Umwelt- und Sozialaspekten umgehen. Im Ländervergleich liegt Großbritannien mit 24 gelisteten Unternehmen an der Spitze, gefolgt von den USA mit 16 Unternehmen. Die zum vierten Mal veröffentlichte Rangliste führt mit der Eisenbahngesellschaft MTR Corporation Limited zum ersten Mal auch ein chinesisches Unternehmen. Außerdem schafften es sechs deutsche Konzerne auf die Liste, darunter adidas, BASF und die Deutsche Post AG. Hat sich dadurch schon etwas getan in der Welt? Woran kann man die Fortschritte der Unternehmen erkennen? global100.org/2008

Dienstag, 19. Februar 2008

Gorilla Bio Fast Food


Matthias Rischau gründete mit Gorilla Berlins erste Restaurant-Kette für Schnellgerichte aus Öko-Zutaten. Die Kundschaft: junge, wohlhabende Singles und Paare - sogenannte Lohas. Das Wort kommt vom englischen "Lifestyle of Health and Sustainability" - ein Begriff für meist junge, erfolgreiche Verbraucher, die auf Nachhaltigkeit achten, ohne sich dem Konsum zu verweigern. Spätestens seit Hollywood-Schönheit Julia Roberts sich mit Baumwoll-Beuteln zeigt und George Clooney mit einen Hybrid-Toyota vorfährt, ist der neue Lifestyle auch in Europa schick. gorilla-bio.de

Bioprodukte erobern deutsche Haushalte

Nürnberg, Februar 2008 – Bio-Produkte haben am Markt weitere Zuwächse erzielt. Mehr als 90 Prozent aller Haushalte in Deutschland haben mindestens einmal im Jahr 2007 ein Bio-Produkt gekauft. Und die Anzahl der Einkaufsakte sowie die Ausgaben für Bio steigen weiter. Das sind Ergebnisse der Bio-Studie der GfK Panel Services Deutschland, die den Absatz von Bio-Produkten im vergangenen Jahr beobachtet hat. Ergebnisse der GfK-Studie zum Konsum von biologisch produzierten Lebensmitteln. www.gfk.com

Montag, 18. Februar 2008

Neue Ökobewegung vereint Genuss und Gewissen

Sie meinen es ernst und sehen dabei richtig gut aus. 30 Jahre nach der alten Ökobewegung mit ihrem etwas ranzigen, selbstgestrickten Image hat das Thema Ökologie auf zwei Wegen ins Zentrum der Gesellschaft zurückgefunden. Zum einen durch den Klimawandel, der durch Al Gores Film "Eine unbequeme Wahrheit" endgültig in den Köpfen angekommen ist. Der andere Weg führte über den Konsum. Das Phänomen der Lohas war geboren. Die Abkürzung steht für "lifestyle of health and sustainability", für einen gesunden, nachhaltigen Lebensstil. spiegel online

Alle Wege der '68er führen in den Supermarkt

Wir sind, was wir kaufen. Ob Auto, Sonnenbrille, Turnschuh oder MP3-Player, nicht der Gebrauchswert der Waren ist entscheidend, sondern ihr Image, ihr Nimbus, ihre „Kultur“. Konsumgüter prägen unseren Lifestyle, Markenlabels bestimmen unsere Identität und geben uns Profil. Ja, es stimmt, auch das soziale Gewissen wird vermarktet, mit „bio“, „fair“ und „sozialverträglich“ erkaufen wir uns Ablass, retten wir ein wenig die Welt, wir sind „öko“ und frönen - so wir es uns denn leisten können - dem „Lifestyle of Health and Sustainability“. Monika Thees über Robert Misik, Über Glanz und Elend des Kommerzkultur. Aufbau Verlag, Berlin 2007

Verbrauch in Amerika

Chris Jordan hat in dieser Serie "Running the Numbers - An American Self-Portrait" die amerikanische Kultur durch statistische Werte des Verbrauchs unterschiedlicher Gebrauchsgegenstände visualisiert.
"Statistics can feel abstract and anesthetizing, making it difficult to connect with and make meaning of 3.6 million SUV sales in one year, for example, or 2.3 million Americans in prison, or 410,000 paper cups used every fifteen minutes. This project visually examines these vast and bizarre measures of our society, in large intricately detailed prints assembled from thousands of smaller photographs. " > Bildergalerie

Freitag, 15. Februar 2008

Knie-Dynamo liefert Strom

Mit dem Gerät lassen sich Handys aufladen oder motorisierte Gelenkprothesen betreiben. Die Technik ähnelt der von Hybrid-Autos: Der Dynamo gewinnt Energie aus der Abbremsbewegung des Unterschenkels.
It works primarily on the dynamo principle. However it aims to extract power that is usually wasted in everyday movements like walking. Currently attached only to prosthetics, it helps the amputee to slow down just before the foot hits the ground, thus making it easier for the person to carry out movements like walking. More...

Science-Fiction Roman des Internetzeitalters

Cory Doctorow ist Mitbetreiber von boingboing.net , einem der meistverlinkten Blogs der Welt, Aktivist gegen eingeschränkte Urheberrechte und das DRM. Metropolis-Beitrag auf Arte: „Backup" von Cory Doctorow". Deutsche Online-Ausgabe unter der kostenlosen Creative Commons License.

Donnerstag, 14. Februar 2008

Kollaps oder Wende?

Eine Welt oder keine - Globaler Wandel ist eine Frage des Bewusstseins! (PDF-Download) Unser Weg in eine für uns so wertvolle Individualität hat uns zugleich auch in die Isolation geführt. Obwohl in uns allen ein tiefes Bedürfnis nach Gemeinschaft besteht, schaffen wir es scheinbar nicht, in einer Völkergemeinschaft zu leben. Während sich derzeit das Umweltbewusstsein der Menschheit tatsächlich exponentiell verbessert, entwickelt sich, zu unserem Unglück, das Maß der Übernutzung noch um Vieles schneller. Das Dilemma ist fast unlösbar, muss uns doch die Verbesserung der teils grauenvollen Lebensumstände in den Entwicklungs- und Schwellenländern ein dringliches Anliegen sein. Dass sich die Not leidenden Menschen dabei eine Art von Wohlstand vorstellen, wie wir ihn ihnen vorleben, ist verständlich. Wie sollen ausgerechnet wir ihnen glaubhaft erklären können, dass alle Anstrengungen, ihre Lebensqualität nach unserem Muster zu verbessern, unweigerlich zum beschleunigten Kollaps der globalen Lebenssphäre führen werden? Wenn China den Standard der Industrieländer erreicht, werden sich Ressourcenausbeutung und ökologische Schäden auf der ganzen Welt ungefähr verdoppeln... Kamphausen Verlag

Mittwoch, 13. Februar 2008

McDonald's mit Zielgruppe LOHAS?

Die Schnellrestaurants ziehen nicht nur eine im Durchschnitt ältere Kundschaft an als früher – die Kombination aus Gesundheit, Gemütlichkeit und Kaffeegetränken spricht insbesondere die Zielgruppe der LOHAS an. Die Abkürzung steht für „Lifestyle of Health and Sustainability“, also für gesundheits- und umweltbewusste Verbraucher, die durchaus großen Wert auf Ambiente legen. Schätzungen von Marketingexperten gehen davon aus, dass in den USA aktuell etwa 30 Prozent und in Deutschland rund 15 Prozent der Konsumenten dieser Gruppe in mehr oder weniger starker Ausprägung zuzurechnen sind. Nicht ohne Grund weist der Fast-Food-Konzern gezielt darauf hin, dass die Kaffeebohnen, wie alle anderen Zutaten, aus streng nachhaltigem Anbau bezogen werden. www.business-wissen.de
Fragt sich nur, ob Nachhaltigkeit im Sinne von LOHAS damit abgedeckt sein wird und ob die Zielgruppe nur Ambiente und ein wenig Öko als Grundvoraussetzung akzeptiert.

Eine Welt in Balance ist möglich

Zu Beginn des 21. Jahrhunderts befindet sich die Welt in einer extrem schwierigen Situation: Ökologische Probleme, Kampf um Ressourcen, eine drohende Klimakatastrophe, eine Verschärfung der Arm-Reich-Problematik, Konflikte und Unverständnis zwischen Kulturen, eine unkontrollierte Ausweitung der Geldmenge mit völlig asymmetrischem Zugriff auf diese Volumina etc." Die Rede von Professor Radermacher über den Global Marshall Plan gewährt uns einen Blick auf die Worst Case-Szenarien unseres Planeten, ohne jedoch nicht auch Alternativen und Lösungsansätze aufzuzeigen. Videobeitrag / Global Marshall Plan - 30 Min.

Dienstag, 12. Februar 2008

Environmental technology atlas

Online-Atlas erleichtert die Suche nach Umwelttechnologien. Ein vom Europäischen Umweltbüro gemeinsam mit dem BMU entwickelter Online-Atlas informiert über Umwelttechnologien in Europa und enthält eine umfangreiche Datenbank zu Firmen und Forschungseinrichtungen. Dieser Service soll es der Öffentlichkeit erleichtern, innovative Akteure in den Bereichen Umwelttechnologie und Ökoeffizienz zu lokalisieren. Neben der Suche über Schlagworte und Kategorien (Ressourcenmanagement, Umweltverschmutzungsmanagement, Monitoring und Prognose sowie ganzheitliche Ansätze) ist auch die Suche über eine Landkarte möglich. Online-Atlas

Montag, 11. Februar 2008

Bloggertreffen zur Biofach.de

Herwig Danzer von den Möbelmachern lädt ein zum Bloggertreffen nach Nürnberg am Freitag, 22.2.2008 ab 17 Uhr im PresseCenter West. Für das Bloggertreffen parallel zur BioFach stehen 400m², Cateringzone, Besprechungszone, Arbeitskabinen und ein Konferenzraum für 30 Personen mit Notebooks zur Verfügung. Mehr Info im Blog von H.Danzer

2008 deutlich mehr Hybrid-Fahrzeuge

Autokunden werden 2008 deutlich mehr Hybrid-Fahrzeuge kaufen als im vergangenen Jahr. Davon ist die Mehrheit von über 100 Top-Managern internationaler Automobilhersteller und -zulieferer überzeugt. 43 Prozent gehen bei einer Umfrage der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft KPMG davon aus, dass der Absatz um mindestens 16 Prozent steigen wird. Jeder vierte Befragte erwartet sogar ein Absatzplus von mindestens 25 Prozent. wattgehtab.com

Samstag, 9. Februar 2008

REWE-Konzern komplett mit Ökostrom

Damit ist die REWE Group als Vorreiter der größte Nutzer von Ökostrom in Deutschland. Bundesweit betreibt das Unternehmen rund 6000 Einzelhandelsmärkte sowie Reisebüros, die in Zukunft ihren Strom komplett aus erneuerbaren Energien beziehen sollen.
Die komplette REWE-Group hat einen Bedarf von rund 2 Terawattstunden Energie in Form von elektrischem Strom im Jahr. Zum Vergleich: Alle Privathaushalte der Stadt Köln haben einen jährlichen Stromverbrauch von rund 1,6 Terawattstunden Strom. > Link

Donnerstag, 7. Februar 2008

Weltretter.org – Jeder kann helfen

Neue Internetplattform aus Hamburg bringt Menschen zusammen. Jeden Tag entstehen viele gute Ideen. Neue Alternativen. Innovationen. Aber es erfordert Mut ein eigenes Projekt aufzubauen, wie z. B. ein eigenes Bio-Restaurant, Bürgersolarprojekte oder einen neuen Kinderspielplatz. Und wie fängt man an? Wo findet man Mitstreiter, Helfer und vor allem Berater mit Erfahrung? Seit Mitte Januar 2008 gibt es für Gründungsfragen sozialer Projekte eine Antwort: Weltretter.org ist ein Projekt- und Kontaktnetzwerk im Internet, das alle Menschen verbindet, die in ihrem Leben mehr erreichen wollen als Mitarbeiter und Konsument zu sein. Dazu gehören gerade Privatpersonen, die kleine soziale Projekte auf die Beine stellen. Die Internetplattform gibt diesen Menschen die Möglichkeit sich auszutauschen, voneinander zu lernen, gemeinsam Projekte aufzubauen und sich gegenseitig Mut zu machen. www.weltretter.org

Mittwoch, 6. Februar 2008

Neue Arbeit - Neue Kultur

Zeit der Mega-Konzerne vorbei - Ein bisschen mehr arbeiten. Ein bisschen mehr Bildung. Ein bisschen mehr Innovation. "Diese Maßnahmen zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit zu benutzen, ist das Gleiche, als würde man eine Tasse Wasser zu einem Waldbrand bringen," so der Philosoph Frithjof Bergmann. Bergmann sieht die Ausweglosigkeit sämtlicher derzeit aktuellen globalen Probleme in dem Mangel eines alternativen Systems zum Wirtschaftsliberalismus. In Wahrheit erkennen viele in unserer Gesellschaft die Probleme des Systems, doch welchen Ausweg soll man nehmen? Die Gesellschaft rast wie ein Zug auf den Abgrund zu, und das einzige Konzept der Politik scheint zu sein: mehr Wachstum und noch mehr Beschleunigung. Doch Wachstum ist in industrialisierten Ländern kaum mehr möglich. > ganzer Artikel

Mountain Wingsuit

Base-Jumping von der Spitze eines Berges mit einem Flügel Anzug! Adrenaline junkies are never satisfied.

Montag, 4. Februar 2008

Deutschland 2030: Solarplanting, Strom vom Mittelstand

Energie ist teuer. Doch viele Menschen sind Selbstversorger, besonders Großstädter. Sie haben ihre mobilen Solarplantagen irgendwo in Deutschland auf Getreidefeldern oder Rübenäckern stehen. Dort wird der Strom geerntet den sie verbrauchen oder im Internet mit Energieträgern wie Gas und Wasserstoff tauschen. Die Rede ist von Solarplanting. Die Konzeptstudie "Solarplanting 2030" soll dazu anregen, das gewiss gewaltige Potenzial alternativer Energien anhand neuer Ansätze zu betrachten. RETHINKING BUSINESS BLOG

Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft

Nur zehn Prozent der Information im weltweiten Netz sind brauchbar, der Rest ist Schrott. Heute glauben alle, sie müssten nur googeln, um an relevante Informationen zu gelangen. Dabei muss man erstmal lernen, richtige Fragen zu stellen. Gute Fragen sind wie ein wissenschaftliches Experiment. Das Internet ist ein Misthaufen mit Perlen drin - Joseph Weizenbaum