Montag, 15. Dezember 2008

scenarios show a 2018 world dealing with


Forum for the Future and Capgemini have set out to explore what these turbulent times mean for business and sustainability. Although the scenarios are different, in each one sustainability considerations grow increasingly important and have consequences for business, for government and for us all. Business must act now to achieve the best future, and prepare
for radical change. Governments must regulate to reduce the risk of catastrophic environmental collapse, and provide the conditions in which solutions arise. Finally, we can all play our part in creating a future where climate change is contained, where we live without degrading the natural world we ultimately rely on, and where billions of people can have choice over how they live their lives. - capgemini.com

Donnerstag, 11. Dezember 2008

Amazon als Pelzverkäufer


Ein Aufschrei geht zur Zeit durch verschiedene Internetforen: amazon.de hat Bekleidung mit echtem Pelz in seinem Sortiment. PETA und andere Tierschützer fordern, amazon.de zu boykottieren, bis sie die Waren aus dem Sortiment genommen haben. Gibt man das Wort »Pelz« bei amazon.de ein, kann man sich doch sehr über das Ergebnis wundern. Nicht nur Literatur wie »Venus im Pelz« wird da angeboten, sondern auch ein »Original Passigatti-Poncho Umhang Überwurf mit Pelz in braun« aus echtem Kaninchenfell oder eine Silberfuchsdecke… Dass amazon nicht mehr nur Bücher verkauft, ist ja in Ordnung, aber muss es ausgerechnet echter Pelz sein? (Mehr Informationen zur Pelztierzucht z.B. bei www.peta.de und www.tierschutz.org) Ein Kommentar von Christine Höfig. connection.de

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Umweltverträglichkeit bei Autoreifen

Mit einem neuen Ganzjahresreifen hat Hankook Tire als erster Reifenhersteller auf die Bedürfnisse einer wachsenden Zahl von Verbrauchern reagiert, die auch beim Reifenkauf auf Umweltverträglichkeit achten. Ein Beweis für nachhaltiges Handeln ist die H-Lohas-Philosophie (Hankook Lifestyle Oriented Health and Sustainability). Das ist ein Überbegriff, der neben der Entwicklung nachhaltiger, umweltfreundlicher Produkte wie den neuen mit dem Blauen Engel ausgezeichneten Ganzjahresreifen Optimo 4S auch das verantwortungsvolles Handeln für Gesellschaft und Umwelt beschreibt. Darunter verstehen Hankook unter anderem das Pflanzen von neuen Grünanlagen mit den Mitarbeitern und das Unterstützen diverser Hilfsprojekte für Mensch und Natur. Interview autoscout24
- Löblicher Einstieg in eine aktive Rolle, der Mehrwert dieses Produktes leitet sich ab aus Parametern, die eigentlich Standard sein sollten, aber warum nicht darüber reden... wenn das ein Auftakt zu weiteren Schritten ist, zeigt sich hier die Wirkung bewusster Konsumenten.

Dienstag, 9. Dezember 2008

BASF und VW angeblich nachhaltig

Ein Chemiekonzern und ein Autoriese bekommen den ersten Deutschen Nachhaltigkeitspreis. BUND-Jurorin Angelika Zahrnt hält das für eine "gravierende Fehlentscheidung". Jurymitglied und BUND-Ehrenvorsitzende Zahrnt sagte, es "widerspreche dem Gedanken der Nachhaltigkeit", wenn mit BASF der weltweit drittgrößte Pestizidproduzent, der zudem auf Gentechnik setze, ausgezeichnet werde. Volkswagen sei auch nicht besser: Mit durchschnittlichen CO2-Emissionen von 163 Gramm pro Kilometer bei Neuwagen liege VW deutlich über dem europäischen Schnitt. taz.de
Einerseits müssen wir ganz klar berücksichtigen, dass Unternehmen für ihre echten Anstrengungen anerkannt werden sollten, aber natürlich nicht ohne die Missstände zu übersehen. Andererseits ist aus meiner Sicht der Deutsche Nachhaltigkeitspreis geprägt durch Teinahme der üblichen Verdächtigen, sprich es findet sich eine Gesellschaft ein, die im Grossen und Ganzen unter sich weilt. Was bei einem Eintrittspreis von ca. 1000 EUR (mit welchen Erklärungen auch immer) nicht ungewöhnlich ist. Der Verdacht liegt nicht weit entfernt, dass Personen mit nachweisbarem Engagement wie Annie Lennox und Prinz Charles auch dazu dienen, den Schirm der Guten Taten über alle Anwesenden Vertreter zu spannen. Wo bleiben die zivilgesellschaftlichen, authentischen Vertreter? Jedenfalls werden sie kaum sichtbar gemacht. Peter.LOHAS

Montag, 8. Dezember 2008

Meereis des Arktischen Ozeans schwindet unerklärlich schnell.

Die Temperaturen in der Arktis steigen dramatisch - schneller, als globale Klimamodelle vorhersagen. "Den Point of no return haben wir im Fall des arktischen Meereises schon überschritten", glaubt der prominente US-Klimaforscher James Hansen, Direktor des Goddard-Instituts für Weltraumstudien der Raumfahrtbehörde Nasa. Rüdiger Gerdes, Leiter der Sektion Meereisphysik am Bremerhavener Alfred-Wegener-Institut für Polar- und Meeresforschung (AWI), einer der fünf Autoren der neuen Studie halten es für gut möglich, dass mit den "drastischen Veränderungen" in der Arktis eine "neue Ära des erwärmungsbedingten Klimawandels" begonnen hat. spiegel

Freitag, 5. Dezember 2008

Greenpeace: Guide to greener Electronics


Ausgabe Nr. 10 des Electronic Guides von Greenpeace veröffentlicht. Greenpeace fordert, dass die Elektronikhersteller giftfreie und langlebigere Produkte anbieten, die sich einfach und sicher reparieren, aufrüsten oder recyclen lassen. 18 Top Unternehmen enthält dieses Scoring und hat Wirkung auf die gesamte Branche. Aktuell zeigen nur Sharp, Fujitsu Siemens und Philips ihre Anstrengungen, 30 Prozent ihrer Emissionen bis 2020 zu verringern. Und nur HP und Philips haben sich verpflichtet, diese Ziele zu erreichen. Grosse Unternehmen wie Dell, Microsoft, Lenovo, LG, Samsung and Apple unterstützen die Ziele nicht.
greenpeace.org

Donnerstag, 4. Dezember 2008

Tengelmann Klimamarkt eröffnet

In Mülheim an der Ruhr hat Tengelmann einen Klimamarkt fertig gestellt – ein Markt mit Modellcharakter für die gesamte Branche in Bezug auf Energie- und CO2-Einsparung: Supermarktkonzept mit 50 Prozent weniger Energie und ganz ohne CO2-Emissionen. Klimawandel, CO2-Debatte und hohe Energiepreise beherrschen allerorten die öffentliche Diskussion und zwingen zur Auseinandersetzung mit dem Thema Umwelt. Zusammen mit Spezialisten aus dem eigenen Hause und externen Fachleuten hat Tengelmann ein Energieeffizienzkonzept entwickelt, das viele Einzelmaßnahmen umfasst: Heizen mit Geothermie und Kühlanlagenabwärme, Tageslicht gesteuerte Beleuchtungssysteme, energieeffiziente Beleuchtungskörper, Strom aus Fotovoltaik und Ökostrom, Regenwassernutzung, Ein innovativer erdgasbetriebener LKW wird derzeit getestet. Tengelmann

Mittwoch, 3. Dezember 2008

Umweltverbände kritisieren FSC-Baumplantagen

Wally Menne von der Südafrikanischen Timberwatch Koalition erklärt, dass "der FSC für die Zertifizierung von Wald gegründet wurde. Plantagen hätten nichts mit natürlichen Wäldern gemeinsam und hätten somit niemals in die Zuständigkeit des FSC fallen sollen. Die Zeit für den FSC sei gekommen, die Zertifizierung von Baumplantagen zu beenden." Ein anderer südafrikanischer Aktivist, Philip Owen von Geasphere, fügte hinzu dass "Holzplantagen zur Erschöpfung ohnehin knapper Wasservorräte geführt hätten, was die Plantagen anfällig für Brände machte. "Durch die Zertifzierung solcher Plantagen stärkt das FSC große Holzfirmen, die Mitglied des FSC sind, und schwächt die Bemühungen der heimischen Leute, die darum kämpfen, ihr Land und ihre Ressourcen zu erhalten," sagte Marcelo Calazans von der brasilianischen NGO FASE, und fügte hinzu "dass das FSC durch die Zertifizierung dieser Plantagen seine Glaubhaftigkeit verloren habe." www.tropenwaldnetzwerk-brasilien.de

Dienstag, 2. Dezember 2008

Toyota Deutschland mit Ökostrom

Alle Gebäude der Toyota Vertriebsorganisation in Köln einschließlich der Toyota Kreditbank, beziehen künftig regenerativ erzeugten Strom des Ökostrom-Produzenten NaturEnergie aus Grenzach-Wyhlen, der ausschließlich aus Wasserkraft stammt. Ab dem 1. Januar 2009 erhält Toyota Deutschland pro Jahr 6,5 Millionen Kilowattstunden Strom der Marke NaturEnergie Silber, dies enthält 100 Prozent Wasserkraft, die überwiegend in den Wasserkraftwerken von NaturEnergie am Hochrhein zwischen Bodensee und Basel produziert wird. Der erzeugte Strom wird regelmäßig vom TÜV Nord qualitätsgeprüft.

Montag, 1. Dezember 2008

Online Communities - "digitaler Fake" ?

Die Begeisterung für das Internet stößt nach Einschätzung von Zukunftsforscher Matthias Horx zunehmend an Grenzen. Das Problem des "digitalen Fake" werde inzwischen in vielen Internet-Foren diskutiert. In immer mehr Restaurants und Cafés seien Handys und Laptops nicht mehr willkommen. "Sie wollen keine Atmosphäre, wo jeder in seinen virtuellen Tunnel schaut, sondern soziale Orte, in denen man sich real begegnet." Die Menschen wollen nicht mehr eine Nummer in einer großen Organisation sein, sondern ihren eigenen Stil entwickeln können." Andere Beispiele seien grüne Einkaufs-Portale im Internet und Reisen, bei denen Urlaub mit sozialem oder Engagement für die Umwelt verbunden werde. fr-online.de

Samstag, 29. November 2008

Schulze: "Habgier und Begehrlichkeiten schaffen Wohlstand"

Hier ist wieder einer unserer Wissenschaftler mit seinem Wissen: Der Bamberger Soziologe Gerhard Schulze warnt davor, bei der aktuellen Diskussion über die Habgier in der Wirtschaft auch die positiven Aspekte der Gier zu übersehen. Schließlich wisse man seit Adam Smith, dass Eigennutz die Wirtschaft antreibe und zu mehr Wohlstand führe.
Sicherlich gibt es immer zwei Seiten einer Medaille. Man sollte aber annehmen können, dass ein Wissenschaftler auch abseits seines Fachgebietes eine Sichtweise beherrscht, die unsere Realität wahrnimmt: Diese Wirtschaftsprozesse haben in ihrem Kern durch exakt diese Habgier die Welt in eine Sackgasse gesteuert. Von Wohlstand für den kleineren Teil der Welt, über unser Wohlstands-Ziel hinaus in die Krisen, die wir ganz deutlich vor uns sehen. Von einem wissenschaftlichen Intellekt könnte man mehr Erkenntnisfähigkeit erwarten, was wieder einmal zeigt, dass es unterschiedliche Intelligenzen gibt und diese nicht nur allein im Kopf beheimatet sind... Dann an dieser Stelle wieder die Frage, was das Wesen der Gier denn ist, hier könnten wir fündig werden - allerdings hört es in unserer Gesellschaft genau an diesem Punkt auf mit der Klärung, dazu hört man Aussagen wie: schwammiges Thema - Schwamm drüber... wiwo.de

Donnerstag, 27. November 2008

Ökofaire Fashion-Show


Göttin on Ice - Göttliche Wohlfühlmode macht Österreichs beste EiskunstläuferInnen Claudia Kristofics-Binder zu kurvenden Models: Für die Präsentation der aktuellen Winterkollektion 08/09 wagt sich die „Göttin des Glücks“ aufs Glatteis. Yoga-Kollektion mit Glücks-Motto. Soeben hat die Göttin bei der «Ethical Fashion Show» in Paris Furore gemacht, nun präsentiert sie nicht nur ihre kuschelige Wintermode : Brandneu und erstmalig ist auch eine GDG Sportkollektion aus Fair Trade zertifizierter Biobaumwolle am Eis zu bewundern. Unter dem Motto "Danke mir geht's gut" entwirft das vierköpfige internationale Modekollektiv mit Sitz in Wien seit Frühjahr 2007 trendige Streetwear aus hochwertiger Bio-Baumwolle. Die Göttin ist dabei auch das erste Modelabel Österreichs, das in der gesamten Produktkette nach "Fair Trade"-Kriterien produziert. www.goettindesgluecks.at

Dienstag, 25. November 2008

BioFach America + Neue Textil-Area Nürnberg

Bio-Trio feiert Erfolg von Nord- bis Südamerika. Die BioFach America konnte 2008 am neuen Standort Boston einen beachtlichen Zuwachs verzeichnen: Trotz der Turbulenzen auf den Finanzmärkten und der unsicheren wirtschaftlichen Situation, war das Interesse am Thema Bio ungebrochen. In den Vorträgen wurden Traceability (Rückverfolgbarkeit) und die immer stärker nachgefragten „zusätzlichen Werte“ diskutiert. Die BioFach Nürnberg wird 20 und mehr als 2.900 Aussteller informieren vom 19. bis 22. Februar 2009 zu BioFach und Vivaness, Weltleitmessen für Bio-Produkte, Naturkosmetik und Wellness, auf dem Messegelände Nürnberg über die Trends bei Bio-Produkten und Naturkosmetik rund um den Globus. Zu den Geburtstags-Highlights zählt die neu eingerichtete Textil-Area der BioFach in Halle 7. Hier präsentieren rund 40 Aussteller von Öko-Fashion und Naturtextil ihre aktuellen Kreationen. NürnbergMesse

Montag, 24. November 2008

VVi-Verlag bringt Lohas-Titel

Neue Stadtmagazine für Hamburg und München. Der VVi-Verlag bringt am 27. November die Stadtmagazine „Natürlich Hamburg“ und „Natürlich München“ alle drei Monate in den Handel. Thematisch sollen sich beide ausschließlich mit „Themen zu gesundem, bewusstem und nachhaltigem Leben“ befassen. Chefredakteur Jan Kurz: „Nicht Theorie und Wissenschaft stehen im Vordergrund, sondern sehr deutlich die regionale Ausrichtung. Dazu bieten wir in unseren drei Magazinteilen „Stadt, Region und Welt“ Adressen, Anregung und Aufklärung. Bei uns gibt es ganz konkrete Empfehlungen, die jeder sofort in seiner Stadt und Region umsetzen kann.“ Begleitend zu den Heften sollen die Web-Portale ausgebaut werden. Sogenannte „Lohas“-Titel (Lifestyle of Health And Sustainability) sind derzeit offenbar im Kommen. Erst diese Woche launchte eine Gruppe von Hamburger Journalisten das „Klima-Magazin“. meedia.de

Samstag, 22. November 2008

Wie der grüne Lifestyle die Märkte erobert

Länge Sieben - Saarländischer Rundfunk: „Lohas – Gern grün hinter den Ohren“. Wie wir laufend kaufend die Welt verändern wollen. „Lebe wild und emissionsfrei!“. Peter Unfried, stellvertretender Chefredakteur der taz, und wie er lernte, sein Leben zu ökologisieren...
„Zukünftig zünftig konsumieren?“ Gespräch mit Christoph Hinderfeld vom Netzwerk „Zunft AG“, das regionale Produkte fördert. Sonntag, 23.11.2008 / 14.04 Uhr www.sr-online.de

Freitag, 21. November 2008

Wie geht´s jetzt weiter?


If we look at the environment, it wasn't so long ago that in the U.S. green wasn't on the mainstream's radar and opinions on global warming were extremely polarized. Then in the past couple years, everybody and their dogs were now into green.
But there are also some good news.

People are now familiar with hybrid cars (not weird anymore) and much less prejudiced against electric cars, which had a makeover in the public's imagination from golf cart to Tesla supercar. Rising energy prices have made people aware of the benefits of efficiency, and while that might fade a bit because of falling oil prices, I think that those who knew people who went through the depression in the 1930s know that you keep the efficiency/frugality mindset for life.
Treehugger.com

Donnerstag, 20. November 2008

Aufbruchstimmung auf der "Nutec"


Mit rund 1.200 Teilnehmern aus 25 Nationen hat am 14. November 2008 die erste Nutec auf dem Frankfurter Messegelände, die Erwartungen des Veranstalters übertroffen."being less bad is not being good". Drei Tage informierten 100 Experten im Rahmen des hochkarätigen Kongresses über das revolutionäre Cradle to Cradle-Konzept. Im Fokus standen zukunftweisende Materialien und Produktionswege, die eine Rohstoff-Nutzung in geschlossenen Kreisläufen erlauben. Euphorisch und Überzeugend diskutiert Prof. Dr. Michael Braungart von EPEA mit über 100 Experten und mehr als 50 Anbieter, wie Cradle to Cradle (freie Übersetzung: Von der Wiege zur Wiege ) in der Praxis funktioniert. Grosse Unternehmen wie Nike oder KLM haben innovative Konzepte vorgestellt, aber auch kleinere Unternehmen, wie Trigema haben sich mit Cradle to Cradle beschäftigt. Bisher war Trigema dafür bekannt, dass sie das komplette Bekleidungssortiment in Deutschland produzieren. Jetzt haben sie an T-shirts gearbeitet, die völlig kompostierbar sind. Fehlt aus meinen Augen nur noch das modische Design...
Die Stimmung war unglaublich positiv, Networking war gross geschrieben, Konkurrenz gab es nicht, da alle wussten, dass nur gemeinsam zukunftsweisende Entwicklungen entstehen können.
Und die sind dringend nötig. Die prominenten internationalen Referenten wie der US-Architekturprofessors William McDonough, MBDC (McDonough Braungart Design Chemistry), bis zu Janine James, The Moderns, einer der führenden US-Brand-Strateginnen und Zukunfts-Visionärin im Bereich Nachhaltigkeit, machen einen immer wieder darauf aufmerksam, wie wichtig schnelles Handeln ist. Spannend auch die Vorreiter aus den Niederlanden, die als erstes Land auf dem Weg zur einer Cradle to Cradle-Gesellschaft sind. Ich fühle mich inspiriert, verstanden und animiert, die Idee nach aussen zu tragen und zu kommunizieren. Denn auch die Kommunikation wird neue Wege beschreiten, Formen finden, die es ermöglichen, diese tollen Produkte und Ideen in die Gesellschaft zu tragen, sie den Konsumenten zu vermitteln und auch sie zu nachhaltigem Handeln zu animieren. Denn jeder kann und sollte etwas tun, um die Erde wieder lebenswerter zu machen. Und es liegt noch viel vor uns. Einige Besucher der Nutec sprechen auch von der zweiten industriellen Revolution, und viele sind sich einig, dass das neue Cradle to Cradle-Prinzip in die Geschichte eingehen wird - ich auch.
Gastkommentar von Christine Fehrenbach, ideas | in the mood for good - www.nutec.de

Dienstag, 18. November 2008

Die tun was !! Ökologische Industriepolitik

Ja man könnte meinen, alles ist im Griff, wenn man sich einen Überblick verschafft über Regierungsprogramme. Bei näherer Betrachtung ist es jedoch überraschend, wie sehr Inhalte der zahlreichen und umfangreichen Publikationen der realen Situation widerspricht. Papier ist geduldig, der Durchschnittsbürger hat sowieso keine Chance, unmöglich hier up to date zu sein oder auch nur einen Überblick zu wahren. Dafür werden Fachleute und Experten eingesetzt, aber welchen Interessensgruppen diese zugehören, ist ein weiterer Unsicherheitsfaktor. Aus der Perspektive des Bürgers gibt es nur diese Lösung: Vertrauen. ? Und natürlich, selbst aktiv und verantwortlich in seinem Umfeld zu handeln, jeder mit seinen Mitteln. Antwort des Bundesumweltministeriums auf die großen ökonomischen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit. BMU-Broschüre

Montag, 17. November 2008

Vom viel Haben zum gut Leben

philborgesEs gibt auffallende Widersprüche zwischen unserem Wissen, unseren Idealen und unserer Lebensweise. Wir wissen: die Weltwirtschaftsordnung ist nicht gerecht, solange sie die Kluft zwischen Reichen und Armen immer weiter aufreißt; unser Pro-Kopf-Verbrauch an Lebensmitteln, Energie und Rohstoffen lässt sich nicht auf alle Menschen weltweit übertragen und ist nur zu Lasten der Armutsländer möglich. Es geht aber nicht um Verzicht, sondern um Befreiung aus einem überholten Kulturmuster, nicht um Verlust, sondern um Gewinn an Lebensqualität. Anders-Besser-Leben

Green New Deal - Utopia Award

Internationale Change Maker zeigten Lösungsansätze für nachhaltiges Leben. Aktuelle Standortbestimmung und Road Map für die Zukunft. Als positives Fazit der Veranstaltung rief Utopia den Green New Deal aus. "Viele schlaue Köpfe waren heute hier, die sich schon lange mit dem Thema Umwelt und Nachhaltigkeit auseinander setzen. Jurypreisträger: GLS Bank. Die GLS Bank arbeitet nach ethisch-ökologischen Grundsätzen. Seit mehr als 33 Jahren verbindet sie professionelles Bankgeschäft mit verantwortungsvollem Handeln.
Leider konnte ich eine so kurzfristig an mich versendete Einladung zur Veranstaltung nach Berlin nicht nachkommen, auch wenn für alle Teilnehmer auf 500 EURO Eintritt verzichtet wurde, um den geladenen Akteuren auf jeden Fall eine Möglichkeit zur Teilnahme zu geben. Einer der Referenten war der deutsche Chemiker Michael Braungart, er ist seit Jahren einer meiner Favoriten auf LOHAS.de mit dem Thema Cradle to Cradle, was auch im WorldChanging Projekt eine dominante Stellung einnimmt. Die Autoren M. Braungart und sein Partner William McDonough von "Einfach intelligent produzieren" sind führende Vertreter einer Philosophie der Nachhaltigkeit, die industrielles Design und Architektur aus der Perspektive von Fülle und Überfluss, statt Mangel und Einschränkung, betrachtet. Blog Info Mehr auf LOHAS.de

Freitag, 14. November 2008

Auf ins Grüne - Green Glamour


Am 18.11. startet deutschlandweit eine so genannte Blogparade , das heißt im Klartext, mit möglichst vielen (Mode)-Bloggern an einem Tag zum gleichen Thema bloggen. Unser aller Thema soll "Green Glamour" sein - gut aussehen und dabei Gutes tun, ein Thema von höchster Aktualität und Facettenvielfalt. man denke nur an an die vielen neuen Designer, die mit Biobaumwolle arbeiten, an Handtaschen aus ungewöhnlichem Recyclingmaterial, fair gehandelte Accessoires oder Mode aus innovativen Projekten, die Planet und Mensch gleichermaßen berücksichtigen ... Oto lässt grüssen - blogparade-green-glamour

Mittwoch, 12. November 2008

Eco Iconic

Studenten finden Öko schick

Unamerikanische Umtriebe: Studenten finden Öko schick. Green is beautiful. Viele Studenten stellen Europas Ökos der Achtziger in den Schatten. Harvard wäre nicht Harvard, wenn die Vorzeige-Uni an der Ostküste nicht auch bei einer Bewegung vorn liegen wollte, die derzeit Studenten in ganz Nordamerika umtreibt: beim Umweltschutz.Während im US-Präsidentschaftswahlkampf Pluspunkte sammelt, wer im kostbaren Alaska nach Öl bohren will, während das Weiße Haus trotz steigender Rohstoffpreise den verschwenderischen American Way of Life propagiert, finden die Studenten Öko schick. spiegel

Dienstag, 11. November 2008

Genmais macht impotent

Sollte die vom österreichischen Gesundheitsministerium erstellte Langzeitstudie halten, woran wenig Zweifel bestehen kann, dann ist dies das Aus für Genmais. Die Fruchtbarkeit von Mäusen, die mit der gentechnisch veränderten Maissorte NK603xMON810 des US-Agromultis Monsanto gefüttert worden sind, ist signifikant beeinträchtigt. Was sich im Tierversuch abzeichnet, kann unter Umständen auch für den Menschen gelten. Greenpeace fordert Schließung der EU-Behörde EFSA und wirft ihr grobe Fahrlässigkeit vor. glocalist.com

Montag, 10. November 2008

H&M Produktion in Bangladesch

Fabrikarbeiter und Näherinnen des H&M Lieferanten „House of Sunshine“ in der Hauptstadt Dhaka in Bangladesch erheben schwere Vorwürfe. Das berichtet das ARD Politikmagazin REPORT MAINZ in seiner Ausgabe am 10.11.08 um 21:45 Uhr im Ersten. In der Fabrik arbeiten rund 1.700 Menschen. Der Zulieferbetrieb zahle, mit umgerechnet 40 bis 50 Euro im Monat (inklusive der Vergütung von Überstunden) - auch für die Verhältnisse in Bangladesch - einen extrem geringen Lohn. REPORT MAINZ
Billige Mode und billige Baumwolle hat seinen Preis, Design + Marken bestimmen noch unser Kaufverhalten - solche Meldungen fordern kritische Konsumenten heraus. H&M soll hier nicht verurteilt werden, dort werden Anstrengungen unternommen. Die andere Seite sind die Ausbeuter in den Ländern selbst, die Vereinbarungen nicht einhalten und Kontrollen hintergehen - auch die Gier haben wir exportiert. Trotzdem ist das eine Aufforderung an alle Textilunternehmer, deutlich mehr ethisch-soziale Vorgaben zu realisieren. Hintergründe und Fakten findet man bei dieser Organisation: Environmental Justice Foundation und alles rund um Öko Mode hier: ECO FASHION WORLD.

Donnerstag, 6. November 2008

The Green Movement

Die Welle "Grüner Entwicklungen" in den USA ist kaum mehr überschaubar. Die Größe und Reichweite der Wirtschaft des Landes allein erklären nicht eine Bewegung in Nordamerika, die im Verhältnis zu europäischen Entwicklung viel stärker sichtbar ist. Aspekte dieser Sichtweise sind einerseits die kulturell bedingte Art, sich in Szene zu setzen, plakativer und greller aufzutreten, der Entertainment-Faktor im Verkauf. Was auf der anderen Seite oft fehlt ist Tiefgang. Ein anderer Aspekt ist die Risikobereitschaft und Pioniergeist von Unternehmern und Investoren, und der Vorteil einer englischsprachigen Welt, was amerikanische Companies weltweit sehr gut abdecken. (Die Grüne Supermacht) Kalifornien ist ein Keyplayer mit Investoren aus Silicon Valley für Unternehmen im Bereich Energietechnik und Umwelttechnologie. Nun zeigt eines der neuesten Plattformen in San Francisco WIKIA GREEN dieses grüne Spektrum : lifestyle, travel, activism, how-to guides, climate change and technology. Green-Wikia

Mittwoch, 5. November 2008

Nun wissen wir, dass wir nichts wissen!

Neu ist es nicht, aber falsch verstanden wurde es schon lange. Dass Wissenschaft und Experten mit umfangreichen Wissen glaubten, alles im Griff zu haben, aber keine Ahnung von bevorstehenden Folgen haben, ist spätestens seit der öffentlichen Debatte zum Klimawandel und der Finanzkrise unwiderlegbar.
Wie ist es möglich, dass alle unsere sogenannten Experten und Wissenschaftler so lange nicht erkennen konnten, dass wir auf Krisen zusteuern, die sie zum grossen Teil mitverantwortet haben? Klima, Finanzen, Energie und Ressourcen! Schöne Elite, die uns versichert, sie weiss was sie tut.
Wir alle glaubten an irgendetwas, und die Wissenschaft selbst basiert auf einer ganzen Reihe von Überzeugungen, vor allen Dingen auf der, dass die Welt verständlich ist und dass wir am Ende alles wissen werden. Aber die schlichten Schneeflocken Ken Libbrechts eignen sich als Metapher für eine andere Sichtweise: Zwar schmelzen sie auf der Zunge, aber jedes winzige Eiskristall umfasst ein Universum, dessen Grundregeln wir gerade erst zu verstehen beginnen. spiegel

Sonntag, 2. November 2008

Das Wort zum Sonntag!

Utopia in der Sinnkrise + nachhaltige Blogger mit Tiefgang? Die Bloggerszene trägt den Nimubs der Unabhängigkeit und Glaubwürdigkeit, natürlich nicht als Status Quo, aber als Tendenz. Sie geben ein Bild von Meinungsführerschaft ab und ich stelle fest, sie haben nur den Einfluss, der jener unsichtbaren Gruppierung (Community) entspricht, die diese Meinungen teilen. Aber diese Unabhängigkeit ist nur relativ, die Abhängigkeit besteht hier aus jenem Stoff, den ich Bestätigung nenne. Eine Wertschöpfung ist hier selten anzutreffen (und damit kaum mögliche Abhängigkeiten), jedenfalls nicht in erster Linie. Nun gibt es in der nachhaltigen Bloggerszene inhaltlich Tendenzen und Meinungen, die Teil eines übergreifenden Grösseren sind, und die Wahrheit liegt wie immer zwischen den Zeilen. So auch in dem Beitrag: Utopia und seiner Sinnkrise! Tatsächlich ist hier bei Utopia ein Ansatz zu finden, der die Wirkung eines Nussknackers in unserer Gesellschaft darstellt, mit einem Handwerkszeug, das kaum jemand mit dieser Grundausstattung, auch der Finanzmittel hätte sonst leisten können oder wollen. Auch das weckt Begehrlichkeiten und falsche Schlussfolgerungen, denn Schein und Sein ist das Geschäft des Werbemarktes, und der Personen, die es auf diese Art betreiben. Der tatsächliche Wert einer jeden Sache benötigt seine Würdigung. Aber jeder Akteur muss sich auch mit Kritik auseinander setzen. Dadurch lernen wir, und wir müssen alle lernen. Die Frage ist nur welche Kultur der Auseinandersetzung wir anwenden, da ist eine Menge Potenzial. Die Blogger sind die Speerspitze von Strömungen aus der Mitte der Gesellschaft, die in Vertretung von Gleichgesinnten kommunizieren (mehr oder weniger sinnvoll). Utopia ist eine der Speerspitzen, die angetreten ist mit dem Thema "strategischer Konsum", und alle Beteiligten sprechen scheinbar von einer "gemeinsamen Sache": Weltverbesserung? Von der Vision zur Umsetzung liegen Welten, und die Vielfalt ist enorm und gut. Aber wir stolpern immer über unsere eigenen blinden Stellen, und nicht über äussere Umstände. Und so stolpert Utopia sicherlich nicht über eine Sinnkrise im eigenen Umfeld (die kommt erst noch, utopia = tomorrow never comes), sondern an der Unfähigkeit, sich zu öffnen und den Dingen auf den Grund zu gehen, weil das eben viel mehr bedeutet als Strategie mit Werbemitteln. Das Thema ist letztlich "Menschlichkeit" in allen Aspekten, und das muss gelebt werden, jeden Tag und authentisch. Wir kehren alle gerne eines unter den Teppich: unsere eigenen Unzulänglichkeiten, dann stolpern wir früher oder später, eben über den eigenen Teppich. In einer "perfekten Welt" ist sehr wenig Platz für Menschlichkeit, weil da natürlich (von Natur gegeben) auch Schwächen sind, die keinen Platz bekommen: so entsteht Unglaubwürdigkeit oder Unzufriedenheit. Allen Akteuren gemeinsam scheint die Thematik LOHAS Fluch oder Segen zu sein (der Unterschied liegt im Auge des Betrachters). Und jeder versucht, LOHAS für sich (gemeinsame Sache? Not-Wendig wäre es im Sinne des Wortes) auf die EINE (positiv) oder ANDERE Art zu nutzen: Beispiele LOHASS in der taz. oder Marke Nachhaltigkeit sowie Greenwashing.

Samstag, 1. November 2008

DBU-Tagung zur Marke Nachhaltigkeit

Was verbirgt sich hinter der Zielgruppe “Lifestyle of Health and Sustainability“ (LOHAS) und warum lohnt es sich, insbesondere diese Zielgruppe zu erforschen? Wie muss erfolgreiche Nachhaltigkeitskommunikation aussehen? Was müssen Umweltbildner berücksichtigen, um erfolgreiches Marketing für das Konzept der Nachhaltigkeit zu machen? Ziel des Projekts ist es, Akteure in Umweltbildung, Naturschutz, Tourismus und Verbraucherberatung zu befähigen, Nachhaltigkeitskommunikation erfolgreich – das heißt differenziert und zielgenau – umzusetzen. Die Tagung im Zentrum für Umwelt der Deutschen Bundesstiftung Umwelt in Osnabrück markiert die Halbzeit eines Projekts, in dem es darum geht, die Zielgruppen und Märkte für eine effektive Nachhaltigkeitskommunikation zu analysieren. dbu.de

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Neue Konsumwerte in Deutschland?

Green Consuming, Green Food, Green Fashion, Green Automotive: Der Kongress diskutiert die Konsequenzen des gegenwärtigen radikalen Bewusstseinswandels unter Verbrauchern für die Unternehmens- und Marketingstrategien in Handel und Konsumgüterwirtschaft. Präsentiert werden Visionen, Forschungsergebnisse und Lehrbeispiele. Nicht fehlen darf eine Auseinandersetzung mit dem neuen Konsumententyp der LOHAS. Spannende Frage, die durchaus nicht nur den Einzelhandel allein berührt: Welche Chance haben neue Konsumwerte im Discountland Deutschlands – und was kommt nach Aldi & Co.? cafe-future.net

Mittwoch, 29. Oktober 2008

1. Eco-Store von C&A

Die Mainzer Filiale wird als Eco-Store eröffnet und gemeinsam mit der Immobiliengesellschaft Redevco – Schwesterunternehmen von C&A und Eigentümerin des Objekts – Maßstäbe für nachhaltiges Gebäudemanagement von großen innerstädtischen Einzelhandelsimmobilien setzen. Das Ziel ist, den Energieverbrauch und CO2-Emission der Immobilie nachhaltig zu senken. „Unsere Filiale wird künftig rund 50% weniger Strom und 70% weniger Heizenergie verbrauchen und CO2-Neutralität erreichen“, so C&A-Sprecher Torsten Rolfes. Von dem neuen und bislang einzigartigen C&A-Store dieser Art verspricht sich das Unternehmen in Bezug auf das integrale Energiekonzept einen Lerneffekt für seine rund 400 weiteren Filialen in Deutschland.
Seine führende Position im Bereich Bio Baumwolle will C&A im Jahr 2008 behaupten und weiter ausbauen. So werden 2008 12,5 Millionen Kleidungsstücke angeboten, die aus 7.500 Tonnen 100 % Bio Baumwolle resultieren. Die modische und preiswerte Bio Baumwoll Kollektion, ist 2008 in allen europäischen C&A Filialen verfügbar - ohne Aufpreis gegenüber dem herkömmlichen Baumwollangebot. nachhaltigwirtschaften.net

Dienstag, 28. Oktober 2008

Schweizer Öko-Lifestyle-Magazin

„Si Gruen" Die nach eigenen Angaben erste grüne Lifestyle Zeitschrift der Schweiz soll insbesondere die Zielgruppe der Lohas (Lifestyle of Health and Sustainability) ansprechen. Für das Jahr 2009 sind vier Ausgaben des Magazins geplant. Es wird zusammen mit der „Schweizer Illustrierten" vertrieben und soll so rund 1 Million Leserinnen und Leser erreichen. Über einen Kioskverkauf der Special-Interest-Zeitschrift will der Ringier Verlag erst in einem Jahr entscheiden. horizont.net Siehe auch diese frühere Meldung

Freitag, 24. Oktober 2008

Wie die Lohas die Konsumwelt verändern

Nun haben auch große Unternehmen Anhänger eines nachhaltigen Lebensstils als Zielgruppe entdeckt. Große Firmen entdecken eine wachsende Schar umwelt- und sozialbewusster Konsumenten als riesige Zielgruppe. Die Rede ist von den Lohas. Aber wer sind diese Lohas überhaupt? "Keine herkömmliche Zielgruppe, sondern eine Bewegung mit starkem Einfluss auf das Konsumverhalten", dozierte der Wiener Wissenschafter Thomas Benesch. "Lohas suchen die Balance zwischen Selbstsorge und der Sorge um die Familie, die Gesellschaft, das Gemeinwesen und unseren Planeten." diepresse
Im Zusammenhang mit dem Klimawandel sieht auch der ehemalige Bild-Chef Udo Röbel ein grosses Potenzial, und hat die Zielgruppe der LOHAS für "brennende" Themen ausgemacht. Ein Magazin als Spiegel für Menschen, die sich für diese Themengebiete interessieren: "Man könnte das Ganze als News mit Hintergrund und Ratgeber bezeichnen", so Ex-Vize "Bild" Uwe Dulias.

Montag, 20. Oktober 2008

BMW.e - heisst Elektro BMW


Bild: BMW Group
Schlag auf Schlag folgen die Meldungen über Elektrofahrzeuge, angeheizt wurde dieser Trend vom Tesla. Gerade gab es die Ankündigung von Porsche. Deutsche Hersteller sind hektisch unterwegs, nachdem der Markt falsch eingeschätzt wurde. Zur Motorshow in L. A. präsentiert auch BMW einen Stromer. Das neue Modell heißt Mini E. Dieser wird von einem 150 kW/204 PS starken Elektromotor angetrieben, der seine Energie aus einem Lithium-Ionen-Akku bezieht, die BMW ähnlich wie Tesla aus Ladezellen für Laptop-Computer konstruiert hat.

Donnerstag, 16. Oktober 2008

Was hat LOHAS mit der Finanzkrise zu tun?

Warum veröffentliche ich hier seit 2007 immer wieder Einschätzungen über die Finanzkrise? Weder bin ich Banker, Finanzexperte oder Wirtschafts-Weiser. Nein, ich nutze einfach den normalen Menschenverstand und betrachte die Entwicklung ohne Eigeninteresse (keine Aktien, Beteiligungen, Kredite, Vermögensverwaltung oder ähnliches).
Diese Ereignisse sind eine logische Folge, und die Veränderungen in unserer Welt sind den meisten Menschen noch lange nicht klar. Es ist momentan noch nicht einmal die Finanzkrise ganz im Bewusstsein angekommen. Den Klimawandel als Thema hatten wir schon (die Ankündigung), Bevölkerungswachstum, Energie- und Ressourcenkrise sind weitere Themen, die uns noch lange beschäftigen werden. (WorldChanging)
Das ist der Paradigmawandel, den wir uns anders vorgestellt haben. LOHAS verändern Wirtschaft und Gesellschaft, aber unser bisheriges System überholt uns. Nun wird deutlich, welche Dimensionen der Veränderung wirklich auf uns alle zukommen. Kritischer Konsum war nur der Einstieg an der Oberfläche, nun geht es beschleunigt weiter: Handlungsbedarf für unsere Zukunft auf allen Ebenen gleichzeitig. Im Kern geht es um Bewusstsein und Verantwortung - die Folgen unserer bisherigen Lebensweise drohen uns um die Ohren zu fliegen. Wir sitzen alle in einem Boot, SHIFT HAPPENS. Es folgen möglicherweise diese Szenarien: CDS Versicherungsausfall der Finanzwelt - aktuell FTD.de

Dienstag, 14. Oktober 2008

Lohas-Guide.de mit Digital-Magazin


Portal für nachhaltigen Konsum Lohas-Guide.de startet nun mit der ersten Ausgabe des neuen Digitalmagazins, das zunächst in Abständen von 2 Monaten erscheinen wird, später ist eine monatliche Ausgabe geplant. Hier finden Interessierte News + Informationen über nachhaltige Produkte und Dienstleistungen. In Rubriken wie Ernährung, Energie, Wohnen + Bauen, Mobilität, Grünes Geld oder Mode + Textilien werden Artikel und Präsentation in Text und Bild, sowie vermehrt mit Videobeiträgen angeboten. Lohas-Guide.de

Sonntag, 12. Oktober 2008

Porsche macht Tesla Elektro-Sportwagen Konkurrenz

Das Sport-Coupe des Porsche-Tuners Alois Ruf soll tatsächlich ein reines Elektro-Fahrzeug sein, dass als Konkurrent zum außergewöhnlichen Tesla Roadster auftritt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt wohl bei knapp 200 km/h. Die Elektro-Offensive klingt überraschender, als sie es tatsächlich ist. Alois Ruf baut nämlich nicht nur Supersportwagen, sondern betreibt auch noch drei Wasserkraftwerke. Und irgendwo muss der gute Mann ja mit seinem Öko-Strom hin.
Der eRuf nutzt als Basisfahrzeug den Porsche 911, statt Benzintank und Boxermotor kommen jedoch Lithium-Ionen-Batterien und Elektrotriebwerk zum Einsatz. Letzteres leistet 150 kW/204 PS und entwickelt aus dem Stillstand heraus ein maximales Drehmoment von 650 Nm. Der Spurt von null auf 100 km/h gelingt so in sieben Sekunden, die Reichweite des Elektroautos soll zwischen 250 Kilometern und 320 Kilometern liegen. Die Serienfertigung des Modells soll im kommenden Jahr beginnen, Preise stehen noch nicht fest. ruf-automobile.de

Montag, 6. Oktober 2008

Krise mit Ansage

Wir bekommen einen Crash - Ob Investor George Soros mit seinem Buch: "Die heutige Finanzkrise und was sie bedeutet", das Ende des Zeitalters der Kreditexpansion, die Ursachen des Debakels und die gravierenden Fehler der Bänker. Oder Wolfgang Köhler: WALL STREET PANIK – Banken außer Kontrolle. "Let´s Make Money", Wagenhöfers zweiter Kinofilm nach "We feed the World", beschreibt genauso wie Soros und Köhler die Hintergründe und Anfänge einer unglaublichen Fehlsichtigkeit in der Finanzwelt, kurze Zeit bevor die Dinge tatsächlich ihren Lauf nehmen.
Ein Fallbeispiel für den Umgang in einer Kette von Ereignissen, die keiner der führenden Fachleute aus der Finanzwelt wahrgenommen hat, stellt die Hypo Real Estate dar. Da beobachten wir ein Verhalten, das gar infantil anmutet, wenn die Manager eines der grössten Immobilien-Finanzkonzerne nach Papa Staat rufen, weil sie Verluste haben, und scheinbar innerhalb kürzester Zeit. Wenige Tage vor diesen Entwicklungen war niemanden etwas bekannt, und zunächst wurde nur von 5 Milliarden Euro gesprochen, die abgeschrieben werden sollen. Tags darauf wurde die Lücke grösser, und von Tag zu Tag noch grösser. Da spricht Chef Finke wie ein kleiner Junge zunächst von kleineren Schäden, und nachdem sehr schnell ein Paket von schließlich 35 Milliarden abgesegnet wurde, kommt erst die ganze Wahrheit ans Licht: 50-60 Miliarden oder mehr. Die Experten geben jetzt Papa Staat den Kontrollverlust zu und wollen gerettet werden. Mama Merkel muss darauf hin Zuversicht verbreiten - die Manager-Kinder sind in einem rigiden Finanz-System gross geworden, aber nie wirklich erwachsen. Vertrauen sinkt unter Null. Wir werden uns wohl in Zukunft mit neuen Systemen vertraut machen müssen: Vielleicht mit Mikro-Krediten wie es der Nobelpreisträger Muhammad Yunus erfolgreich entwickelt hat.

Freitag, 3. Oktober 2008

Nachhaltige Geldanlagen

Produkte, Strategien und Beratungskonzepte. Am 19. November 2008 lädt die Frankfurt School of Finance & Management ein nach Frankfurt zur Konferenz. Diskussionen mit Experten zeigen die Herausforderungen, Chancen und Trends im Zusammenhang mit „Nachhaltigen Geldanlagen“ auf und geben Best Practice-Beispiele zum Thema „Nachhaltigkeit“. Vor allem vor dem Hintergrund dramatischer globaler Veränderungen, wie knapper werdender Ressourcen, Klimaerwärmung, demografischer Wandel aber auch aufgrund der immer stärker wahrgenommenen gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen und Privatpersonen wird sich dieser Trend nachhaltig fortsetzen oder gar steigern. Weitere Informationen finden Sie unter: verlag.bankakademie.de
Deutsche haben den Banken immer vertraut! more...

Dienstag, 30. September 2008

US-Regierung in Schenkkreisen verstrickt?

Die jüngste Hilfsaktion für die notleidende Bankenwelt führt - hoffentlich - zu einem weltweiten Wachrütteln. 700 Milliarden werden in einer Blitzaktion lockergemacht, zusammen mit vorherigen Programmen durchstoßen wir damit die Eine-Billion-Dollar-Marke. Nur: Es geht nicht um eine Hilfsaktion für den verhungernden Teil der Welt, es geht um den Hunger am obersten Ende der Pyramide. Unsere Systeme sind so konstruiert: erstens, dass eine solche Rettungsaktion unabweisbar systemnotwendig ist, zweitens, dass ein Dreiermeeting für solche Entscheidungen ausreicht. Und wir sollten die ganze Geschichte dazu nutzen, endlich über eine echte Demokratisierung unserer Demokratie und eine echte Vermarktwirtschaftlichung unserer Marktwirtschaft nachzudenken und die damit verbundenen Systeme entsprechend anzupassen. Nachhaltiger Wohlstand für alle ist möglich! Nachhaltig im doppelten Wortsinne, ökonomisch und ökologisch. genesis-institut.org

Montag, 29. September 2008

Großer Wandel

Foto: in the mood for good - Christine Fehrenbach ideas

Ja, wo ist er denn, der Große Wandel in Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft? Alles geht scheinbar immer so weiter wie bisher oder wird sogar noch schlimmer! Ist das Reden vom Großen Wandel nicht wie das Pfeifen im dunklen Wald? Wir brauchen einen besonderen Blick für das Ganze, um den Wandel zu sehen, denn er findet auf drei Ebenen statt: Auf der ersten Ebene ist der Widerstand, Ebene zwei ist der Aufbau von Alternativen; Ebene drei ist Bewusstseinswandel von der mechanischtischen Denkweise zu systemischen Denken, das die Zuammenhänge im Miteinander wahrnimmt und sich mit etwas Größerem als dem Ego identifiziert.
Joanna Macy, www. tiefenoekologie.de

Donnerstag, 25. September 2008

Neu: Smerrari + Smorsche

Aktuelle Finanzsituation erfordert kreative Antworten! Kleinere Fahrzeuge = kleinere Probleme???

Dienstag, 23. September 2008

ZDF: Das Philosophische Quartett

Wie schlecht steht es um die Welt? Als Gast ist der Katastrophen-Experte und Bestseller-Autor Harald Welzer eingeladen, der skeptisch in die Zukunft sieht. Eine optimistischere Sicht der Dinge vertritt hingegen der Wirtschaftswissenschaftler Franz Josef Radermacher, der ebenfalls als Gast geladen ist. Projekte für Wohlstand und Wohlfahrt könnten, global gesteuert und auf Interessenausgleich gerichtet, auf Befriedung und langfristige Sicherheit hinwirken. Viele Wissenschaftler sind jedoch skeptisch. Den Grund sehen sie vor allem in den dramatischen Klimaveränderungen. Versteppung und Verwüstung der Erde werden planetarische Ausmaße annehmen. Wie wird die Welt umgehen mit Gewaltkonflikten, Bürgerkriegen und gewaltigen Flüchtlingsströmen bei schwindenden Überlebensräumen? ZDF Video-Beitrag

Montag, 22. September 2008

Finanzwelt: Amerikaner bleiben auf dem Holzweg

Geld ist Energie und ein zentrales Thema für alle Bereiche unseres Lebens, weder gut noch schlecht. Wir müssen aber lernen richtig damit umzugehen. Die Realitiät zeigt uns gerade, in welche Lage uns z.B. das bisherige Finanz-System gebracht hat. Grundbedürfnisse sind in der westlichen Welt zwar für die meisten Menschen abgedeckt, doch echte Lebensqualität in Form von sozialen Miteinander oder Selbstverwirklichung unter dem Aspekt des Wertewandels, wie sie durch die LOHAS beschrieben werden, erfordert natürlich eine bestimmte Menge Energie in Form von Geld. Hier erreichen wir einen historischen Schnittpunkt von unterschiedlichen Entwicklungen, die Paradox anmuten: Kluft zwischen Arm und Reich nun auch in der ersten Welt, demographische Entwicklung, Peak Oil, Globalisierung und Wirtschaftsverlagerungen, Verknappung aller Ressourcen im Gegensatz zu den Werten einer ausgewogenen Welt mit Einbeziehung aller Menschen und der Natur in den Wirtschaftskreisläufen sowie nachhaltiger, ressourcenschonender Lebensweise.
Auf der weltweiten Bühne sind noch zu wenig verantwortlich handelnde Akteure, die solche Signale erkannt haben und auch umsetzen: Die USA schieben die Lösung ihres Grundproblems konsequent auf die lange Bank. Daher wird auch Hanks und Bens Riesen-Hegde-Fonds am Ende kläglich scheitern. Zur Behebung dessen bedarf es einerseits grundlegender Maßnahmen, andererseits braucht es aber auch - viel - höhere Realzinsen bei einem Schuldenberg von 391 Prozent des Nationaleinkommens. ftd.de
süddeutsche zeitung

Mittwoch, 17. September 2008

General Motor's Revolution


Foto: (mp/wattgehtab.com)
Serienversion des Elektroautos Chevrolet Volt soll auf der Hundertjahrfeier von General Motors erstmals präsentiert werden. GM hat den 100. Geburtstag zum Anlass genommen, einen radikalen Wandel einzuleiten, der zuvor schon mit Fahrzeugen für flexible Kraftstoffe, Elektrovarianten und Aufbau einer alternativen Infrastruktur einer neuen mobilen Welt begann. All dies war Teil der Vision von GM, um sich für ein zweites Jahrhundert zu rüsten, von seinem Vermächtnis von großen, Benzin fressenden Fahrzeugen abrückend, um sein lange verlorenes Vermächtnis als ein Design- und Technologie-Erneuerer wiederzuerlangen. Dieses Mal konzentriert sich GM auf elektrische Fahrzeuge (Aufladen für ein EURO?) und erneuerbare Kraftstoffe. Es ist einen großer Schritt. www.gmnext.com

Montag, 15. September 2008

Leidenschaft für gutes Essen

Laut Bertolli-Homepage einer der „grundlegenden Werte“ der Unilever-Marke mit „viel Herz“. Damit das auch jeder glaubt, spart Bertolli nicht an den üblichen Italienklischees von resoluten Pasta-Großmüttern und schnurrbärtigen Olivenbauern. Offenbar hat Unilever also vor allem ein Herz für aufwändige Werbekampagnen. Besser wäre es, wenn es zu den „grundlegenden Werten“ der Marke Bertolli gehören würde, Verbrauchern nicht ein X für ein U vorzumachen. Denn das „Pesto Verde“ hält nicht, was Verpackung und Werbung versprechen. abgespeist.de

Freitag, 12. September 2008

Social Green IT

Geräte mit geringerem Stromverbrauch helfen, Kosten im Unternehmen zu sparen und gleichzeitig die Umwelt zu entlasten. Die grüne Realität bei den Anwenderunternehmen, also dort, wo der CIO für einen umweltverträglicheren IT-Einsatz vermitteln könnte, sieht aber anders aus. Auch die Investitionsbereitschaft für Green IT ist alles andere als ein Ruhmesblatt für die Anwender und ihr vermeintliches soziales Engagement für Klima und Umwelt. Nicht einmal jedes zehnte Unternehmen ist bereit, 15 Prozent und mehr für eine Grüne IT auszugeben. Grüne IT setzt ein soziales, langfristiges Engagement voraus, das über kurzfristige Gewinnmaximierungsüberlegungen hinausgeht. manager-magazin.de

Donnerstag, 11. September 2008

LET’S MAKE MONEY


Ein passender Film zu aktuellen Ereignissen der Finanzwelt. Eindruck der Pressevorstellung in München: Wahrlich kein Unterhaltungsfilm, man muss schon Interesse mitbringen, etwas langatmig und der Durchschnittsbürger ist wohl kein dankbarer Besucher für diese eher schlechten Nachrichten, die aber Augen öffnen können. Wenn z.B. ein ehemaliger Mitarbeiter der amerikanischen Regierung und Weltbank seine frühere Tätigkeit als Wirtschaftskiller bezeichnet und seine wahre Geschichte erzählt. Fehlen von ehrlich gemeinten ethischen Grundsätzen in der Finanzwelt, Geschichte der Steueroasen und die Folgen, Machenschaften in der 3. Welt, und warum Afrikaner nach Europa kommen. Entwicklung der spanischen Immobilienblase, dort stehen hunderttausende Wohnungen und Häuser leer, weil diese Immobilien für den Verkauf gebaut wurden und auch Banken dies aktiv vermarkten, als Wertanlage. All dies wird dem Prinzip Wachstum unterworfen (Gier hat Vernunft geschlagen), auf Teufel komm raus wird investiert in Kreisläufe, die destruktiv verlaufen... immer noch! Kinostart ist 30.Oktober 08

Mittwoch, 10. September 2008

Fashion & Fairness - Schweiz


Melanie Winiger schenkt der nachhaltigen Modelinie Coop Naturaline ihr bekanntes und profiliertes Gesicht. Michel Comte fängt ein Lebensgefühl ein. Der green-Lifestyle durchdringt immer mehr Lebensbereiche und die LOHAS-Zielgruppe hat sich aus der Nische zu einem für Coop sehr bedeutenden Segment entwickelt. Sie ist Ausdruck eines fundamentalen Gesellschaftswandels. Die LOHAS handeln nachhaltig und verantwortungsbewusst und leben trotzdem stil-, lust- und genussvoll. swisspress.com

Dienstag, 9. September 2008

Greenpeace protestiert gegen Kooperation von Daimler und RWE

Gegen den Start der Elektroauto-Kooperation von Daimler und dem Energiekonzern RWE protestierte Greenpeace in Berlin mit einem zum rosa Klimaschwein umgewandelten Smart. Der vor allem auf Kohle basierende Strommix von RWE gehört zu den klimaschädlichsten in Deutschland. Nach einer aktuellen Studie von Transport and Environment lag der durchschnittliche CO2-Ausstoss der Daimler-Flotte im Jahr 2007 bei 181 Gramm, der Durchschnitt aller EU-Autobauer bei 158 Gramm. Das markeneigene Klimaschutzpaket
BlueEfficiency gehoert bei Daimler nicht zur Grundausstattung. greenpeace.de

Montag, 8. September 2008

Save the planet with a phone?


Give the world a wake up call! Ein Gemeinschaftsprojekt besonderer Art des WWF und IUCN - bekannt unter World Wide Fund For Nature und International Union for Conservation of Nature. Im Oktober 08 findet in Barcelona eines der grössten und wichtigsten Events der Nachhaltigkeit statt. 10 Tage lang werden Konferenzen, Meetings und Workshops abgehalten mit ca. 8000 Teilnehmern aus aller Welt. Führende Persönlichkeiten aus Wirtschaft, NGO, Politik und Glamour arbeiten für den Erhalt von Natur und Ressourcen. > IUCN World Conservation Congress. - Connect2 Earth nennt sich nun die weltweite Community-Plattform, mit diesen Themen: Global Warming, Waste & Pollution, Sustainable Transport, Mobile Living & Working, Local and Sustainable Food, Water, Natural Habitats and Wildlife, Low Impact Living, Clean Energy. Hauptsponsor ist NOKIA, über dessen Handy upload von Text, Bild und Video möglich ist = Kommunikation zur Nachhaltigkeit auf der Plattform. Connect2Earth.org

Samstag, 6. September 2008

Abschlussbericht Klimaauswirkungen in Deutschland

Climate Change 11/08: Abschlussbericht „Regionale Klimaszenarien für Deutschland“ des Umweltbundesamtes vorgestellt. Das regionale Klimamodell REMO berechnet mögliche Klimaänderungen bis Ende des Jahrhunderts. Das Modell deckt das Gebiet Deutschlands, Österreichs und der Schweiz in einer hohen räumlichen Auflösung ab. Kostenloser Download-Langfassung [16,1MB]. Siehe auch diese Meldung: Hurra, wir retten die Welt! Dirk Maxeiner will seinen Lesern die Angst nehmen und sie in die Lage versetzen, sich ein unabhängiges Bild von den Vorgängen in unserer Umwelt und Gesellschaft zu machen. Irgendwie scheint in der Ausrichtung der Autoren Maxeiner & Miersch ähnlich wie bei M.Horx eine Systematik durch: Gegen den Wind - als Geschäftsmodell. Weitere Info Klima > Umweltbundesamt

Freitag, 5. September 2008

Klimawandel - Markt im Wandel

Die Folgen des gedankenlosen Verschwendens von Ressourcen haben in der Industrie zum Umdenken geführt. Energiesparend, ressourcenschonend und Nachhaltigkeit sind die Schlagworte, die nicht nur bei Lohas auf offene Ohren stoßen. Auch die Bauindustrie hat sich ihrer Verantwortung gestellt und viel in Forschung und Entwicklung investiert, um den Anforderungen nach Ökologie und Nachhaltigkeit gerecht zu werden. Eines der Leitthemen der BAU 2009, die im Januar in München stattfindet, ist energieeffizientes Bauen. More...

Donnerstag, 4. September 2008

Öko-Windenergieanlage fürs Dach

Die RWE AG beteiligt sich über ihre Erneuerbare-Energien-Tochter Innogy an dem britischen Windturbinen-Entwickler Quiet Revolution. Das Londoner Unternehmen ist spezialisiert auf kleine Windanlagen zur dezentralen Stromversorgung, wie sie etwa in Neubaugebieten eingesetzt werden können. RWE Innogy

Mittwoch, 3. September 2008

ökoRausch - Messe für nachhaltiges Design


Deutschland-Premiere der ersten Messe für nachhaltiges Design. Klein, aber sehr fein, öffnet die „ökoRausch, Messe für Design mit Bewusstsein“ in Köln ihre Türen. 54 DesignerInnen und KünstlerInnen aus ganz Deutschland und Gäste aus Spanien, die sich alle der nachhaltigen Produktionsweise in ihrem kreativen Tun verschrieben haben, präsentieren sich dem Publikum und laden zum Kaufrausch mit gutem Gewissen ein. Wie reflektieren KünstlerInnen über Wegwerfgesellschaft, den Prozess des Wiederverwertens, Konsum & Co.? Design mit Bewusstsein

Freitag, 29. August 2008

Handbuch der Ideen für eine bessere Zukunft

WorldChanging
Das Buch aus dem Knesebeckverlag ist ab sofort als deutsche Ausgabe lieferbar. Umweltbewusst leben und handeln im 21. Jahrhundert. Bestellen im LOHAS-Shop

Ausführlicher Artikel bei LOHAS.de

Sollten Sie glauben, man könnte den Verbrauch der verfügbaren Kapazitäten des Planeten um 80 oder 90 Prozent reduzieren, indem man Glühbirnen austauscht und ein wenig mehr für Bio-Lebensmittel ausgibt, dann liegen Sie falsch. Man kann einen Toyota Prius fahren, sich ein paar Solarzellen anschaffen oder sich in Kunstleder kleiden, ganz egal was, in eine Grüne Zukunft kann man sich nicht hineinkaufen. More...

Donnerstag, 28. August 2008

Was unsere Welt wirklich bedroht

Jenseits des Terrors. Klimawandel, Kampf um Ressourcen, Marginalisierung der Weltbevölkerung, weltweite Militarisierung. Dieser prägnante Text ist radikal im eigentlichen Sinne. Er ist tiefgreifender als die bisherige westliche Debatte über Sicherheit. Sie zeigt, dass die wirkliche Bedrohung für den weltweiten Frieden darin liegt, dass wir bisher die bestehenden Zusammenhänge nicht erkennen.«
Erzbischof Desmond Tutu. Buchshop
Die Oxford Research Group (ORG) ist eine unabhängige Organisation, die versucht positive Veränderungen in der nationalen und internationalen Sicherheit zu erreichen. Gegründet 1982, zählt sie heute zu den führenden Organisationen in Großbritannien, die sich mit dem Thema beschäftigen und wurde bereits dafür vom Independent ausgezeichnet. Edition-Nautilus

Mittwoch, 27. August 2008

Kunstaktion gegen das bestehende Urheberrecht


product placements nennt der Komponist Neuer Musik Johannes Kreidler (28) die Kunstaktion, für die er ein 33 Sekunden langes elektronisches Musikstück mit 70200 Fremdzitaten komponiert hat, um es ordnungsgemäß bei der GEMA anzumelden. Mit Lastwagen und Trägern wird er den Anmeldebogen des Werks zusammen mit den notwendigen 70200 Einzelnachweisen der verwendeten Zitate am Freitag, 12. September 2008 um 11 Uhr bei der GEMA-Generaldirektion Berlin, Bayreuther Straße 37 (Wittenbergplatz) persönlich einreichen und öffentlich darüber diskutieren. Mit der Aktion will der Künstler auf die Mängel des deutschen Urheberrechts aufmerksam machen. Entgegen der landläufigen Meinung, kurze Zitate seien frei verwendbar, muss tatsächlich auch der kleinste Fremdanteil am eigenen Werk bei der Verwertungsgesellschaft angegeben werden. kreidler-net

Dienstag, 26. August 2008

Werbeideen perfekt In Szene gesetzt!

Teil einer Anreicherung von kreativer und wirkungsvoller Werbung. Diesmal Werbung, die perfekt mit der Umgebung oder Situation zusammen wirken.



http://afrison.de

Sonntag, 24. August 2008

Finanzkrise bis 2010 ?

Banken haben total versagt und das Schlimmste kommt erst noch, sagt Wirtschaftsnobelpreisträger Joseph Stiglitz im Interview - und wundert sich, mit welchem Gleichmut die Steuerzahler für die Fehler der Geldkonzerne geradestehen. spiegel
Der krisengeschüttelten US-Investmentbank Lehman Brothers droht einem Zeitungsbericht zufolge ein weiterer Verlust in Milliardenhöhe. Der Morgan-Stanley-Vizechef erklärt außerdem, dass er ein Anhalten der Finanzkrise bis 2010 für wahrscheinlich halte. Chronik der Meldungen in Folge: Börsenbeben - Gier hat Vernunft geschlagen, vom März 2008. In der aktuellen Wirtschaftswoche ist eine ausführliche Darstellung zu finden: Vom Immobilienboom zum Beinahe-Crash. wiwo.de

Samstag, 23. August 2008

ZDF: Amerikas andere Seite

Sendung vom Dez. 2007. Was Kalifornien besser macht... Eine Reise nach Stanford, Silicon Valley und die neue Welle von Innovationen: der grüne Geist!!! Macher und Investoren haben die Umwelt und Technologie im Visier. Der Beitrag z.B über Schwarzenegger, Google, Solartechnologie und den Tesla-Batterie-Sportwagen ist beim ZDF als Video on Demand online abrufbar. Claus Kleber im ZDF

Blog Action Day 2008


Der Blog Action Day 2008 findet am 15. Oktober statt und soll die bis dahin die Blogger der Welt, die sogenannte Blogosphäre, sowie die Videoblogger und Pocaster dazu bringen, Ihre Leser, Zuschauern und Zuhörer das Thema Armut aus Ihrer Sicht näher zu bringen. Die Kampagne lief 2007 zum Thema UMWELT, fand in der deutschen Blogosphäre aber nur geringe Resonanz. Dies soll jetzt anders werden. More...

Freitag, 22. August 2008

Verbraucherbehörde verheimlicht verbotene Agrargifte

Deutsches Obst, Gemüse und Getreide ist häufig mit illegalen und besonders gesundheitsschädlichen Pestiziden belastet. Dies geht aus einer Untersuchung von Greenpeace hervor, die auf Daten des Bundesamtes fuer Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) basiert. Viele deutsche Obstbauern und Landwirte verspritzen illegale und hochgefährliche Pestizide", sagt Manfred Krautter, Chemieexperte von Greenpeace "Diese Gifte landen auf dem Teller der Verbraucher. Es ist ein Skandal, dass die oberste deutsche Verbraucherschutzbehörde ihre eigenen Labordaten nicht auf illegale Pestizide untersucht. greenpeace

Mittwoch, 20. August 2008

Elektro-Variante von Kleinstwagen Nano geplant

Das vom indischen Konzern Tata geplante Billigauto Nano soll offenbar auch als Elektroversion auf den Markt kommen. Der "E-Nano" soll schon in etwa einem Jahr erhältlich sein. Das Modell wird demnach gemeinsam mit dem norwegischen Elektroauto-Spezialisten Miljöbil Grenland entwickelt. Tata hatte den Nano im Januar vorgestellt, angelaufen ist die Produktion bislang nicht. Das sehr einfache Auto soll umgerechnet rund 1700 Euro kosten und wird in Indien als "Volkswagen" beworben. Experten rechnen angesichts des Booms in Schwellenländern wie Indien und China in den nächsten Jahren mit einer deutlich steigenden Nachfrage nach Billigautos. Der indische Autobauer hatte Anfang Jahr schon für Aufsehen gesorgt, als die Ankündigung des Serienstarts vom Druckluft-Auto "OneCat" in Zusammenarbeit mit dem französischen Unternehmen MDI kam, wo Tata Motors bis zu diesem Zeitpunkt bereits 30 Millionen Dollar investiert hatte. Miljøbil Grenland AS

Dienstag, 19. August 2008

EnergieEffizienz-Messe Frankfurt

Am 29./30. August treffen sich Unternehmer und Immobilienwirtschaft in der IHK Frankfurt am Main zum Thema Energieeffizienz. Eine Fachausstellung, ein Best-Practice-Parcours, Vorträge und individuelle Beratungen im IHK-Beratungscafé informieren Besucher, wie sie Energie in Unternehmen und Gebäuden effizienter einsetzen können. Die Besucher erhalten einen Überblick über technische und organisatorische Lösungen sowie Finanzierungs- und Fördermöglichkeiten. Zielgruppe der EnergieEffizienz-Messe sind Entscheidungsträger der Wirtschaft (Geschäftsführer, Energiemanager, Facility Manager, Produktionsleiter, Controller) und Vertreter der Immobilienwirtschaft sowie private Immobilienbesitzer, Handwerker, Vertreter aus Kommunen und Multiplikatoren. Ziel ist, den Besuchern der EnergieEffizienz-Messe einen umfassenden Überblick über ihre Einsparmöglichkeiten zu geben und Entscheidungsgrundlagen, Kontakte und Informationen für ihre nächsten Schritte zu liefern. www.energieeffizienzmesse.de

Montag, 18. August 2008

Meeresschutzgebiete - Regierung unglaubwürdig

Obwohl von der Bundesregierung bei der EU als “Natura 2000-Schutzgebiet“gemeldet hat, findet im „Sylter Außenriff“ täglich zerstörerische, wirtschaftliche Nutzung statt. In diesem ausgewiesenen Meeresschutzgebiet wird nicht nur Sand und Kies abgebaut. Zusätzlich durchpflügen Fischereiflotten mit Grundschleppnetzen den Meeresboden dieses artenreichen Steinriffs. Alles, was sich diesen Fanggeräten aus Stahlketten und Nylonnetzen in den Weg stellt, wird mitgenommen oder untergepflügt. Greenpeace

Mittwoch, 13. August 2008

Dance to save the planet


London's Bar Surya Is Billed as the World's First Eco-friendly Nightclub, is powered by a wind turbine and solar panels — fitting for a club named after the Hindu sun god. Eco-nightclub's high-tech floor generates electricity as people dance. Going green has never been more mainstream. Climate change was the hot topic at this year's G-8 summit, and now one London businessman is hoping that the new vogue for all things eco will translate into big bucks for his new venture. The furniture is recycled. But the biggest surprise is the dance floor, which is made of crystals. Charalambous, aka Dr. Earth, explained the system to ABC News. "As people dance, the crystals are pressed together, it creates a current, the current then powers the electricity which powers up the light, and the air conditioning," he said. BBC

LOHAS Podcast: Bayern 2

Nachhaltig, aber mit Fun: Wie die Industrie sich einen neuen Konsumententyp schafft - Lohas - so nennen sich Leute, die dem "Lifestyle of Health and Sustainability" frönen. Die also möglichst gesund und nachhaltig leben und vor allem konsumieren wollen. Doch kann sich jeder öko leisten? Beate Beheim-Schwarzbach ist dieser Frage nachgegangen und hat bekennende Lohas getroffen. Bayern 2 Podcast

Dienstag, 12. August 2008

H2O Power Car

Das Wasserauto ist da? In Japan wurde das erste Auto entwickelt und getestet, welches mit nichts außer Wasser fährt. Das Auto braucht im Gegensatz zu herkömmlichen elektronisch betriebenen Autos keine weitere Energiezufuhr. Mit einem Liter Wasser fährt man bei 80 km/h rund eine Stunde. Das erste Auto wurde schon auf japanischen Strassen getestet. Nun hofft man, bald in die Massenproduktion gehen zu können. Die Umwelt und das Klima wird es ebenso freuen. Lohas-Guide.de

Montag, 11. August 2008

Gigantisches Müll-Karussell rotiert im Pazifik

Winzige Plastikkörner im Sand, gigantische Müllwirbel im Meer: Immer mehr Abfall verseucht die Ozeane. Der Dreckstrudel im Pazifik zwischen Kalifornien und Hawaii ist inzwischen auf die Größe Mitteleuropas angewachsen - und rund drei Millionen Tonnen schwer. Weltweit werden jedes Jahr 225 Millionen Tonnen Plastik produziert. Aus Erdöl hergestellt. Gibt es denn eine Lösung für das Problem? Selbst wenn die Menschheit morgen damit aufhörte, Plastik zu produzieren - die vielen Millionen Tonnen, die bislang in die Ozeane gelangt sind, werden noch Jahrtausende mit den Strömungen um die Welt treiben. spiegel

Samstag, 9. August 2008

IKEA verkauft Solar-Anlagen!?

IKEA plant Investitionen in Technologie-Startups, die im Bereich saubere Energie tätig sind. Ziel ist letztlich der Verkauf z.B. von Sonnenkollektoren. IKEA bietet bereits seit einem Jahr auch Häuser in den nordischen Ländern und England an, eventuell sollen dort auch folgende Technologien integriert werden: Sonnenkollektoren, alternative Lichtquellen, Produkt-Materialien, Energie-Effizienz und Wassereinsparung und-reinigung. Ikea hat rund 270 Filialen in 35 Ländern, und eine halbe Milliarde Kunden pro Jahr. Ähnlich wie bei seinen anderen Produkten hat IKEA zum Ziel, hochwertige Produkte zu niedrigen Preisen anzubieten. news.yahoo.com

Donnerstag, 7. August 2008

Berichte aus Asien

Wir wissen leider nicht, was unsere Kollegen unter dieser Adresse berichten, aber es ist ein Beispiel für die Verbreitung der LOHAS weltweit.



绿色消费网站在德国悄然兴起
近年来,旨在指导消费者进行绿色环保消费的网站在德国正悄然兴起。其中较大规模的有“Ivy世界”(Ivyworld)、“乌托邦”(Utopia)、 “罗哈斯”(Lohas)和“绿橙子”(Greenorange)。这些网站共同的目标是告诉人们如何合理地、环保地生活。有些也向人们出售环保服装、绿 色食品甚至环保型房屋。
根据胡伯特•博达媒体研究和发展中心(Hubert Burda Media Research & Development)2007年发布的《绿色风格报告》. (下图依次为:“贝斯克”(Basic)超市;德国超市出售的生态水果、生态蔬菜和生态大米。MORE...

Mittwoch, 6. August 2008

Einfache Waffe gegen Ölpreisspekulationen

Das Ausmaß des Anstiegs der Ölpreises geht doch über normale Faktoren wie Angebot und Nachfrage hinaus und deutet daher auf Spekulationen hin. Aktionen der Verbraucher sind durchaus möglich. Ein großer Teil des Treibstoffs wird ja in den Tanks der Autos gelagert. Würden die Autofahrer nicht mehr voll tanken, sondern die Tanks nur mehr zur Hälfte füllen, würde die Benzinnachfrage unmittelbar sinken. Angesichts mangelnder Lagerkapazitäten könnte dies die Preise sehr rasch senken und die Spekulanten könnten sich die Finger verbrennen. project-syndicate.org

Dienstag, 5. August 2008

Märchen vom Grünen Gott

Indien wurde zum neuen Mekka ausländischer Geschäftsinteressen. Mercedes, Samsonite, Armani, alle standen sie Schlange, um mitmachen zu dürfen beim indischen Boom. Jahrzehntelang bestand der Traum aller Inder darin, in die USA zu gehen. Jetzt kamen sie alle zurück und bekamen hier Jobs mit schwindelerregenden Gehältern bei multinationalen Riesen. Abwärts ging es nur mit der Umwelt. Und das hat zu großen Teilen mit dem verantwortungslosen Treiben der Wirtschaft zu tun. Aber dann kam der Frühling 2008. War es die Natur, das Schicksal oder Gott, die entschieden, dass genug einfach genug sei? Der Traum ist vorbei. Den Planeten retten? Vergessen Sie's, Indien hat seit der Unabhängigkeit soviel dafür getan, seine Atmosphäre zu verschmutzen, seine Wasserresourcen zu verbrauchen und das Land auszutrocknen, dass die meisten Städte heute vor dem totalen Kollaps stehen. SZ

Montag, 4. August 2008

Hurra, wir retten die Welt!

Immer schriller warnen die Schlagzeilen und Meldungen vor einer unmittelbar bevorstehenden Klimakatastrophe. Schreckensmeldungen, vereinfachte Schuldzuweisungen und emotionale Aufladung prägen die Berichterstattung, Dirk Maxeiner will seinen Lesern die Angst nehmen und sie in die Lage versetzen, sich ein unabhängiges Bild von den Vorgängen in unserer Umwelt und Gesellschaft zu machen. Der Autor folgt mit seinem Buch dem Grundsatz: Ein Journalist soll sich mit keiner Sache gemein machen. Einige Menschen gegen den Rest der Welt, und sie wissen es besser... irgendwie scheint in der Ausrichtung der Autoren Maxeiner & Miersch ähnlich wie bei M.Horx eine Systematik durch: Gegen den Wind - als Geschäftsmodell, und das machen sie (nicht) schlecht.?. Inseldenken ist aber sicher kein Lösungsansatz für Probleme, die uns ins Haus stehen: Klimawandel, Globalisierung und Wirtschaftverlagerung nach Asien, Peak Oil, Armut des grössten Anteils der Weltbevölkerung und deren Folgen etc. Kann kritischer Konsum die Welt retten? Kann ein Footprint das Klima retten? Welche Haltung ist notwendig, um aus Einsicht zu handeln und nicht nach endlosen Vorgaben ...
Die unterschwelligen Ängste der Bevölkerung durch die dramatischen Veränderungen, die sich abzeichnen, sind augenscheinlich hilfreich für eine grüne Entwicklung. Die Balance zu finden in diesem Spannungsfeld zwischen komplexen schwierigen Umständen der Gegenwart und ein gesundes soziales Klima mit neuen Werten und Lebensqualitäten ist eine übergreifende Aufgabe, die von Fachleuten in ihren jeweiligen Kompetenzbereichen mit einbezogen werden sollte. Journalisten, Autoren, Fachleute, Experten, Branchenvertreter und Wissenschaftler neigen dazu, ihre Fachkompetenz als Mittelpunkt der Welt zu sehen und Lösungen in ihrem Umfeld zu suchen, und werden natürlich fündig. "Für Jemanden der einen Hammer in der Hand hält, sieht alles wie ein Nagel aus." LOHAS.de - http://www.wjs-verlag.de

Freitag, 1. August 2008

Umweltfreundlichster Dell-Desktop


Der Hybrid arbeitet mit besonders energieeffizienten Komponenten, sodass Sie Top-Leistung erwarten können und gleichzeitig die Umwelt schonen. Siehe Ankündigung. Umweltbewusst: Der Studio Hybrid ist der umweltfreundlichste Desktop-PC im Privatanwenderbereich von Dell. Größe und Material: Dells Kleiner nimmt rund 80 % weniger Platz weg als ein Standard-Desktop. Energieverbrauch: Der Hybrid benötigt rund 70 % weniger Strom als ein herkömmlicher Desktop. Verpackung: Die Verpackung des Studio Hybrid besteht zu 95 % aus wiederverwertbaren Materialien. Dell.de

Donnerstag, 31. Juli 2008

Vom Grössenwahn zum gesunden Wachstum

Wachsen, aber wohin? Das neue Kundenbewusstsein und die veränderte globale Ausgangslage für Rohstoffe zwingen den Handel, sich auf alte Qualitäten zu besinnen: Sorgfalt, Geduld, Liebe zum Detail. Entscheidend ist nicht einfach die «time to market», sondern die «time to excellence». Denn dauerhafte Zufriedenheit verspricht mehr Gewinn als die Befriedigung kurzfristiger Kaufanreize. Die 58. Internationale Handelstagung analysiert den Preis des Wachstums – und präsentiert gesunde Strategien für den Balanceakt zwischen Grösser und Besser. 58. Internationale Handelstagung

Mittwoch, 30. Juli 2008

TED Talks

Chris Abani:Telling stories of our shared humanity. Chris Abani tells stories of people: People standing up to oppression. People being compassionate. People being human and reclaiming their humanity. It's "ubuntu," he says: the only way for me to be human is for you to reflect my humanity back at me. Watch this talk >>

Dienstag, 29. Juli 2008

Globalisierung: Legende und Wahrheit

Joachim Jahnke war lange Jahre Vizepräsident der Europäischen Bank für Wiederaufbau und Entwicklung in der Londoner City, dem finanziellen Zentrum der neoliberalen Globalisierung. "Globalisierung: Legende und Wahrheit - Eine Volkswirtschaftslehre für nicht ganz Dumme" widersetzt sich den täglichen Verdummungsstrategien von denen, die damit nur ihren eigenen Vorteil sichern wollen. Es wendet sich gegen die falschen Versprechen der Globalisierer aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Die kündigen immer nur positive Ergebnisse ihres Tuns an, teilen aber die Welt immer mehr in Arm und Reich oder in Gewinner und Verlierer der Globalisierung auf, und zwar zwischen Ländern und genauso innerhalb. Sie verhindern mit der Ablehnung eines vernünftigen Managements der Globalisierung eigentlich notwendige Anpassungsprozesse und zerstören zugleich immer mehr die natürlichen Lebensbedingungen der Menschheit. Globalisierung fällt nicht vom Himmel. Wenn die Menschen verstehen, wie sie gemacht wird, können sie anfangen, ihre Auswüchse wirkungsvoll einzudämmen. jjahnke.net

Montag, 28. Juli 2008

Neue Grüne Lifestyle-Magazine

Fast zeitgleich zur Meldung über die Einstellung von IVY-World durch BURDA starten andere, neue Print-Titel: Mit "SI Gruen" will Ringier im Oktober ein grünes Lifestyle-Magazin auf den Markt bringen. Bereits Ende August geht mit "ecoLife" das Magazin für einen nachhaltigen Lebensstil vom Verlag Profile Publishing an den Start. persönlich.com

Samstag, 26. Juli 2008

Burda beerdigt "Ivy" - ecoLife kommt

Das war absehbar, die Sichtweise bei BURDA ist nicht in der Lage zu erkennen, was sich in unserer Welt gerade abspielt, jenseits von Profit und eindimensionaler digitaler Wertschöpfungsketten... Der Wertewandel ist echt und radikaler als angenommen. Alles was kommt, geht auch irgendwann, warum nicht jetzt! Schwamm drüber, IVY war unglaubwürdig. Fehler waren die strikte Abgrenzung, die alten Werbekonzepte und die fehlende Bereitschaft, wirklich neue Wege zu probieren. Andere LOHAS-Akteure haben ähnliche Defizite, oft sind an erster Stelle die leicht durchschaubaren Konzepte der Marketingmassnahmen im Vordergrund, fehlende Transparenz und eine Bemühung um Abgrenzung. Genau das Gegenteil ist notwendig um Vertrauen zu schaffen für den Wandel: echte Netzwerkfähigkeit und an erster Stelle aller Unternehmungen: der Mensch und Gesellschaft - und dann vielleicht Big Business. dwdl.de

Freitag, 25. Juli 2008

STAND UP and TAKE ACTION!

Ein Aufruf der Millenniumkampagne der Vereinten Nationen. Vom 17. Bis 19. Oktober 2008 werden weltweit Millionen von Menschen symbolisch gegen Armut aufstehen – von Afrika über Amerika und Europa bis nach Asien und Australien! In Schulen, Unis, Sportstadien, auf Marktplätzen, in Kirchen … an tausenden von Orten wird es kleine und große STAND UP-Events geben. Wofür ein STAND UP? Bis 2015 sollen die extreme Armut in der Welt drastisch gesenkt und insgesamt acht Millenniumsziele erreicht sein. Doch obwohl der weltweite Wohlstand niemals größer war, machen derzeit Hungerrevolten Schlagzeilen, die Lebensmittelpreise explodieren, die Getreidevorrätesind so niedrig wie zuletzt vor 25 Jahren. Aktionstag Vereinte Nationen

Mittwoch, 23. Juli 2008

Tapscott: Wikinomics - Business 2.0-Seminar

Das Buch “Wikinomcis” möchte beratend wirken - und Unternehmen wie Einzelpersonen auffordern, den globalisierten Nutzen für sich zu erkennen und zu leben. Das Buch ist schon eine Weile auf dem Markt - und seine Erkenntnisse spuken seitdem recht vielfältig durch das kommunikative Netz. Demokratischen Prozesse im Stile der Peer Production zu organisieren und maximale Transparenz entlang aller Datenspuren zu gewährleisten. Hoch interessant die Ausführungen der beiden Autoren (Don Tapscott & Anthony D. Williams) zu den Umwerfungen, denen unsere Gesellschaft sowohl in sozio-ökonomischer wie -kultureller Hinsicht bereits heute begegnen muss. Widerhall finden sie bspw. in den immer lauter werdenden Forderungen nach einer Re-Organisation des Urheberrechts (siehe dazu bspw. der Bericht über den Patent-Fachmann Joachim Henkel in der brand eins) oder der globalen Open-Space-Bewegung in Form populärer (Bar-/Edu-/Social) Camps. Insofern reiht sich das Buch in eine Entwicklungsgeschichte, die sich auf breiter Basis Bahn bricht. Slidecast 43 Min.