Montag, 10. Dezember 2007

Spitzenmanager und Millionen-Gehälter

Die Argumentation der Manager um Millionengehälter hinkt gewaltig, erstens ist die Verantwortung relativ gesehen zwar gross, die Folgen von Misswirtschaft, Versagen und Erfolgslosigkeit dagegen fast gefahrlos. Gewaltige Abfindungen trotz Unfähigkeit auch nicht selten. Zweitens ist eine 99 Stundenwoche angefüllt mit reichlich Abwechslung, Einkauf von Experten und Dienstleistern, die schwierige Arbeiten erledigen. Nicht zu vergessen eine Position der Macht, die auch noch so viele Überstunden angenehm machen. Spaßfaktor Macht und Geld, und davon gibt es für die Führungsriege reichlich, trotz aller Sparkuren. Dazu sind auch ungenügende Leistungen so gut bezahlt, dass ein Leben danach immer noch sehr sehr gut zu bestreiten ist. SZ
Die reichsten zehn Prozent der Deutschen besitzen fast zwei Drittel des gesamten Volksvermögens, die ärmste Hälfte dagegen fast nichts: Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). jetzt.de

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