Donnerstag, 8. November 2007

LOHAS oder Utopisten?

Zielgruppe Lohas. Mit prominenter Unterstützung steigt die Utopia AG ins Nachhaltigkeitsbusiness ein. Sie zielt auf Neo-Grüne und Ökos 2.0. Frühere Chefin der Münchner Werbeagentur Start.advertising gründete ihr jüngstes Unternehmen, die Utopia AG, die dazugehörige Website ging online. Burda kam mit Ivyworld schon zuvor. www.wiwo.de

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die lifestylige Bennenung und Vermarktung der Zielgruppe "Lohas" ist in meinen Augen ein Problem, denn alles was komerzialisiert wird, verliert mittel- bis langfristig seinen ernsthaften Anspruch. Die äussere Form und der Name wird zu einer Hülle dessen, was eigentlich der Inhalt sein sollte. Alle, die ernsthaft an Nachhaltigkeitsthemen interessiert sind, lassen sich HOFFENTLICH nicht von Marketing-Experten einfangen.. da beisst sich die Katze in den Schwanz.

Lohas-Scout hat gesagt…

Also diese Aussage anonym einzustellen ist zweifelhaft in der Bewertung, aber absolut richtig, die Gefahr besteht tatsächlich. Hier ist der Anspruch, die Menschen dort abzuholen, wo sie stehen, es ist nicht möglich, die Strukturen einfach zu brechen. Dann die Frage, was ist nicht kommerzialisiert? Geht es nicht mehr um die Glaubwürdigkeit von Menschen und Organisationen, und gar nicht um die "Sache"? Ob Lohas, Utopisten oder Treehugger, das ist beliebig. Wichtig ist, wer oder was ist glaubwürdig, wir sind alle verblendet in der Warnehmung unserer Umwelt, da kann das Richtige falsch aussehen und umgekehrt. Wer sind denn hier der Marketing-Experten?