Donnerstag, 9. August 2007

Nestlé-CEO: "An Genprodukten ist noch keiner gestorben, an Bioprodukten schon"

Der Chef des größten Nahrungsmittelproduzenten der Welt, Nestlé-Boss Peter Brabeck-Letmathe, hat sich im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 7/2007, EVT 2. August) für den Einsatz von Gentechnik ausgesprochen: "Der deutsche Romantizismus! Bis vor kurzem hatten wir noch Angst vor Naturgewalten. Wenn wir alles der Natur überlassen, sind wir bald nicht mehr hier. An Genprodukten ist noch keiner gestorben, an Bioprodukten schon." Der Chef des Schweizer Konzerns betonte weiter, er finde es falsch, "eine Technologie zu verurteilen, nur weil sie ein Risiko birgt. Der Konsument wird die Vorteile der Gentechnik noch schätzen lernen. -- Na ja... Siehe auch >hier

Kommentare:

herbert hat gesagt…

Eine überaus entlarvende, weil verharmlosende Feststellung eines Managers, dem Geld vor Gesundheit seiner Kunden geht.

Lohas-Scout hat gesagt…

Es ist erstaunlich, ich denke der CEO des Konzerns glaubt sogar an das was er sagt. Es ist wohl so, dass solche Menschen nichts Anderes verstehen als ihre eigene Welt in der sie gross, stark und mächtig geworden sind. Obwohl die Realtiät nicht so schwierig zu verstehen sein sollte: Die halbe Welt hungert immer noch, und Genprodukte werden nichts daran ändern, weil es keinen Mangel gibt, sondern falsche Verteilung. Die Natur wird nach und nach ausgebeutet, und durch Korruption hat auch die westliche Welt viel Vertrauen bei den Menschen verloren... aber die Angst lähmt uns...

frank hat gesagt…

in dem film "we feed the the world" kommt der herr auch zu wort und darf sich selbst entlarven
es ist nur nicht gut fuer den eigenen blutdruck wenn man diesem "menschen" reden heoert

aber den film muss mann sehen