Freitag, 31. August 2007

Messe Anuga und Anuga Organics

Internationale Messeplattform. Das Rahmenprogramm der Anuga greift verschiedene Themen auf, dazu gehören z. B. die Informationsveranstaltung zu den „International Food Standards Version 5“, dem „55+, LOHAS, mehr als Bio. Zur Anuga Organic kommen auch die wichtigen Anliegen der Branche wie Zertifizierung, Verfügbarkeit und Preisgestaltung zur Sprache. Dazu werden auch die Sonderschau „Voll-Bio“ und das begleitende Konferenzprogramm einen wichtigen Beitrag leisten. Mit über 6.000 Anbietern aus rd. 100 Ländern ist die Anuga vom 13. bis 17. Oktober 2007 in Köln die größte und wichtigste Fachmesse für Nahrungsmittel und Getränke weltweit. Die Anuga Organic wird in Halle 5.1 der Koelnmesse platziert sein. Veranstaltung + PDF / http://www.anuga.de

Donnerstag, 30. August 2007

Schweizer Handelskonzern mit LOHAS Konzept erfolgreich

Umfangreiche Umsetzung der National-Versicherung für die LOHAS Zielgruppe erfolgreich im Handel. Die ausführende Agentur aus München meldet: "Werteorientiertes Markendesign für die neuen Produktmarken der Coop Versicherung. Im Fokus des Engagements: die Marketingzielgruppe der "LOHAS" (Lifestyle of Health and Sustainability)."


Auch eine Lebensmittel-Produktlinie des Coop Detailhandelskonzerns mit dem Umfang von ca. 50 Produkten wurde für diese Zielgruppe konzipiert : Pro Montagna. Coop rechnet mit einem Umsatz für 2007 von ca. 20 Mio. Franken. Coop ist heute der grösste Bio-Anbieter in der Schweiz mit einem Marktanteil von 50 Prozent. Diese Leaderstellung will Coop auch in Zukunft weiter ausbauen - das Potenzial ist vorhanden. Der wachsenden Generation der "LOHAS" (Lifestyle Of Health And Sustainability) ist nicht nur der kulinarische Genuss und eine gesunde Ernährung wichtig, sondern auch die schonende Herstellung der Produkte sowie der Umgang mit der Natur und den Menschen. Coop wird auch die regionale Produktion weiter fördern, etwa mit Bio Früchten und Gemüse unter dem Konzept „Bio - Frisch aus der Region“. Auch im internationalen Bereich wird Coop weiter aktiv sein wird, etwa mit Naturaline, wo Coop eine Pionierrolle im Bereich Bio-Baumwolle übernommen hat und heute weltweit der grösste Anbieter von Textilien aus biologisch produzierter Baumwolle aus fairem Handel ist. www.coop.ch

Montag, 27. August 2007

Ökotest Artikel über LOHAS

Die Beriche über LOHAS nehmen weiter zu, meist werden immer wieder Definitionen wie Glamour und Green Living wiederholt. Der Wertewandel stellt aber eine fundamentale Neuausrichtung von Wirtschaft und Lebensweise dar, die noch wenige erfassen und medial vertreten. Ökotest schreibt: Die Gutmensch-Kapitalisten! Eine neue Zielgruppe verändert die Welt: Sogenannte Lohas konsumieren gerne und gut. Dabei haben sie konkrete moralische Wertevorstellungen – und eine gigantische Marktmacht. - Link Ökotest.de

Einatmen, Ausatmen

Samstag, 25. August 2007

Sehnsucht nach Sinn

Das Infoportal LOHAS.de geht im September 2006 mit diesem Ausblick online: Lifestyle of Health and Sustainability, was etwa bedeutet: "Ausrichtung der Lebensweise auf Gesundheit und Nachhaltigkeit". Neue Werte, neues Bewusstsein, die Bedürfnisse der Menschen richten sich nach Innen, eine Umkehr der Lebensweise nach Selbstkenntnis, nach Stressfreiheit und Entschleunigung, Gesundheit, Nachhaltigkeit und Beständigkeit. Dies alles mündet in eine Nachfrage von wirtschaftlich, gesundheitlich und ökonomisch sinnvollen Produkten und Dienstleistungen.
thumb_manager-magazin_0707.jpgArtikel im Manager Magazin Ausgabe 07/2007: Sehnsucht nach Sinn
Wohin führt eigentlich das ewige Schneller, Höher, Weiter? Immer mehr Menschen stellen den Turbokapitalismus infrage. Wellness statt Wachstum, Ganzheitlichkeit statt Gier? Alles sieht danach aus, als nähere sich der westliche Kapitalismus seiner dritten großen Legitimationskrise seit dem Zweiten Weltkrieg. Doch auch wenn es den Führungsetagen der Wirtschaft schwer fällt, das Phänomen zu verstehen - sie werden Antworten finden müssen auf die neue Sehnsucht nach Sinn. Sonst drohen ihnen Kunden, Mitarbeiter und Investoren abhandenzukommen. "Konsumenten", sagt Bolz vom Trendbüro, "sind mehr denn je bereit, Unternehmen zu bestrafen, die sich unethisch verhalten, indem sie auf deren Produkte verzichten." Gleichzeitig erführen die Konsumenten durch neue Online-Netzwerke immer schneller von solchem Verhalten. manager-magazin.de

Freitag, 24. August 2007

LOHAS.de auf der Premium Fashion Show


Bio- und Ökoprodukte boomen, Umweltbewusstsein und eine ethisch korrekte Produktion ist Trumpf. Die 10. PREMIUM widmete dem grünen Lebensstil einen eigenen Bereich, die GREEN AREA - WILLKOMMEN IN DER WELT DER LOHAS! Click to view the Video

Donnerstag, 23. August 2007

Trotz Bio-Booms kein neues Ökobewusstsein > Link

Trotz Rekordumsätzen bei Bio-Lebensmitteln sehen Experten keine Anzeichen für ein neues Ökobewusstsein in Deutschland. «Untersuchungen zeigen, dass der Griff zu Bio-Produkten zahlreiche Gründe hat. Nur ein geringer Teil der Kunden kauft tatsächlich mit ökologischem Bewusstsein», sagte der Jenaer Soziologe Stephan Lorenz in einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur dpa. Um spürbar nachhaltige Effekte zu erzielen, müsse sich die Einstellung der Konsumenten grundlegend ändern. Der Bio-Markt mache bei den Umsätzen im Lebensmitteleinzelhandel trotz Wachstums lediglich drei Prozent aus.

Mittwoch, 22. August 2007

Vusi Mahlasela on TED TALKS


After Vusi Mahlasela played a 3-song set at TEDGlobal (including the moving "Thula Mama"), the audience simply wouldn't let him go. This charming encore, "Woza," showcases his brilliant guitar playing and multilingual lyrics. (Recorded June 2007 in Arusha, Tanzania. Duration: 5:11.)

Dienstag, 21. August 2007

Bambus Bikes

Bio-Bikes von Calfee Design: Craig Calfee entwickelte das „Bambus Bike“, dessen Rahmen aus dem nachhaltigen Gehölz besteht. Das Bambus Bike ist sehr stabil, extrem leicht und bietet ein komfortables Fahrgefühl. Die umweltfreundliche Komponente brachte die grünen Räder auf den Erfolsgkurs.

Montag, 20. August 2007

Klimawandel verlangt nach schnellen und mutigen politischen Entscheidungen

Fast 600 Nackte haben am Fuß des Schweizer Alpengletschers posiert, um auf den Klimawandel aufmerksam zu machen. Hinter der Aktion stecken Greenpeace und der US-Künstler Spencer Tunick. Motto: "Es ist eine nackte Tatsache, dass wir jetzt handeln müssen."

Greenpeace Ratgeber & Tipps

Welcher Fisch darf auf den Tisch? Welche Hölzer schaden nicht dem Urwald? Wie spare ich Strom? Tipps & Kniffe für den Alltag. Und unser Lexikon "ABC von Krieg und Frieden".
Die Ratgeber schickt Greenpeace gern kostenlos zu. Für die Textil-Fibel berechnen wir 8,90 Euro (zuzüglich Versandkosten).

Samstag, 18. August 2007

Sir Ken Robinson - radical rethink of our school systems

Creativity expert Sir Ken Robinson challenges the way we're educating our children. He champions a radical rethink of our school systems, to cultivate creativity and acknowledge multiple types of intelligence.

Why don't we get the best out of people? Sir Ken Robinson argues that it's because we've been educated to become good workers, rather than creative thinkers. Students with restless minds and bodies -- far from being cultivated for their energy and curiosity -- are ignored or even stigmatized, with terrible consequences. "We are educating people out of their creativity," Robinson says. It's a message with deep resonance.

"Wir bekommen einen Crash"?

Börsenbeben: Gier hat Vernunft geschlagen - und zwar auch bei den Profis", schlussfolgert Gerke. Dabei habe es vor der Krise an Warnungen nicht gemangelt: "Etliche Warnungen wurden in den Wind geschlagen. Es ist falsch, jetzt zu behaupten, die Risiken und Probleme seien nicht absehbar gewesen." SZ --
Asiatische Weisheit: Wenn der Wind des Wandels weht, bauen die einen Mauern, die anderen Windmühlen.
Lohas Zahlenspiele:
- Soforthilfe der Bundesregierung für die Opfer des starken Erdbebens in Peru: 100.000 Euro
- Soforthilfe der europäischen Zentralbank für die in Krisen geratenen Banken: 200.000.000.000 Euro - Gier hat Vernunft geschlagen.

Freitag, 17. August 2007

Über den Gartenzaun geschaut. > Link Readers Edition

Die wöchentliche Rundschau: Reto Stauss beobachtet die deutschsprachige Medienlandschaft, sowohl online als auch im Printbereich und durchforstet sie nach neuen umwelttechnischen Entwicklungen, Themen und Meinungen, die das Thema Nachhaltigkeit betreffen. Dabei fördert er auch kuriose Meldungen zutage.

Donnerstag, 16. August 2007

Homeopahtic + Vitamin Oral Spray

Die Marke ist einerseits Modeaccessoire, andererseits Gesundheitsprodukt und gehört den Schwestern Patricia Connell und Ellie Whalen. Sprayology ist eine Kombination von natürlichen Inhaltsstoffen, die nachgewiesen die Gesundheit und das Wohlbefinden positiv beeinflussen, in Form eines rasch einziehenden Sprays – so stilvoll kann Öko sein.
Sprayology is a safe and effective natural line of homeopathic and vitamin oral sprays that speak to the concerns of men, women, teens and children to promote beauty and well-being from within.

Dienstag, 14. August 2007

Die ökologische Alternative zur umstrittenen Gen-Technologie

Lässt sich das globale Ernährungsproblem endlich lösen – ohne Gen-Technologie? Dieses Buch lüftet das Geheimnis einer sensationellen biologischen Entdeckung beim Pharmariesen Ciba (Novartis): In Laborexperimenten hatten Forscher dort Getreide und Fischeier einem »elektrostatischen Feld« ausgesetzt – also einem simplen Hochspannungsfeld, in dem kein Strom fliesst. Resultat: Wachstum und Ertrag konnten auf diese Weise massiv gesteigert werden! Gleichzeitig wuchsen so völlig überraschend »Urzeitformen« heran, die längst ausgestorben sind. Der Pharmakonzern patentierte das revolutionäre Verfahren – und unterband die Forschung. Warum? Weil »Urgetreide« aus dem Elektrofeld im Gegensatz zu modernen Saatgut-Züchtungen kaum Pestizide benötigt – also Pflanzenschutzmittel, wie sie Ciba damals vorrangig vertrieb. ­Die Elektrofeld-Technologie ist die ökologische Alternative zum umstrittenen Gentech-Saatgut. Im Grossversuch soll sie nun Bauern in Afrika kostenlos zur Verfügung gestellt werden.
Luc Bürgin: »Der Urzeit-Code« Herbig (München 2007),
240 Seiten, 65 Fotos - EUR 19,90

Montag, 13. August 2007

McDonald's bändelt mit Bionade an

Der zunehmende Wettbewerb um die Gunst der Konsumenten hat eine ungewöhnliche Partnerschaft entstehen lassen: Der weltgrößte Schnellrestaurantbetreiber McDonald's kooperiert hierzulande künftig mit dem Bio-Getränkehersteller Bionade.
Bionade arbeitet bereits mit der Kaffeehauskette Starbucks zusammen - zwar auch ein US-Konzern, aber mit einer Unternehmenskultur, die Bionade näherkommt als die Fast-Food-Kette McDonald's. -- Financial Times / Link: spiegel online-english site

Ein Drittel der Verbraucher sind Lohas

Mehr als ein Drittel der Verbraucher in den westlichen Ländern sind Lohas. Nichts ist so sehr in, wie umweltfreundlich, gesundheitsliebend und obendrein noch moralisch einwandfrei zu sein, ohne auf irgendetwas zu verzichten. Pünktlich zum Aufschwung entdecken Marketingstrategen eine neue Konsumentengruppe, die sich in keine Generationenschublade, in kein eindeutiges soziales Milieu pressen lässt – aber hohe Verkaufszahlen verspricht: die sogenannten Lohas. Autobauer Volvo stoppte im Juni die Produktion von Erdgasfahrzeugen und stellte seine Ökolinie komplett auf Bio-Ethanol um. Der Naturkosmetikhersteller Weleda eröffnete im Sommer 2006 seinen ersten Flagshipstore in Paris. Handelsblatt.com

LOHAS - Der neue Ökotrend und Bewusstseinswandel

In der Bio-Szene vollzieht sich derzeit ein Imagewandel: Ökologischer Lebensstil durchdringt die Konsumgesellschaft. Der Lifestyle of Health and Sustainability, kurz LOHAS, erfasst gerade von Amerika aus die ganze Welt. Glamour ist inbegriffen. Denn Hollywood läuft an vorderster Front mit... Jetzt ist es sozusagen amtlich. Grüner Lifestyle ist in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Bio Magazin Ausgabe 04/07

Samstag, 11. August 2007

Eine zweite Währung für das Öl

Welche Alternativen hat man denn zum Öl? Richard Heinberg: Die meisten erneuerbaren Energien erzeugen Strom: Solarenergie, Windenergie, Geothermie und Meereskraft. Leider ist unser Transportsektor auf Öl angewiesen, nicht Strom. Wir haben kaum Elektroautos, und die meisten Straßenbahnen in den USA wurden durch Busse ersetzt. Wir brauchen kompakte Städte mit Elektrobahnen, Züge statt Autobahnen und Fahrradwege - und dieser Umstieg kann nicht schnell genug passieren. Wer den Wechsel plant, fährt langfristig besser!

Freitag, 10. August 2007

SOLAR Bag - Solarenergie

Die durchdachte Technologie in jeder SolarBag bietet als universelle Stromquelle das Betreiben und Laden elektronischer Endgeräte unabhängig von der Steckdose an. Zusammengefasst heißt dies: Eine leistungsstarke Technologie, die in Kombination mit qualitativ hochwertigen Komponenten das Nutzen solarer Energie im Alltag sinnvoll ermöglicht – und somit den "Solar Lifestyle" begründet.

Donnerstag, 9. August 2007

Ecodesign, Ecolabels and the Environment

CO2 - Bilanz: Britische Supermärkte kennzeichnen eingeflogene Produkte. Da sich Tesco Sorgen macht, insbesondere um den Handel mit den Entwicklungsländern und folglich ein ethisches Dilemma befürchtet, ist das Langzeitziel der Lebensmittelhändler daraufhin ausgerichtet, für jedes Produkt einen Kohlendioxid-Fußabdruck zu ermitteln. David Miliband, britischer Minister für Umwelt, Ernährung und ländliche Angelegenheiten, hat den Händlern laut Times versprochen, dieses Ziel langfristig zu erreichen und Wissenschaftler der Manchester Business School aufgefordert, eine Machbarkeits- studie für Kohlendioxid-Fußabdrücke bei der Lebensmittel- Kennzeichnung durchzuführen. More Info > Foodmiles

LOHAS Joint Ventures USA

Gaiam, Lime.com, Conscious Enlightenment und Zaadz gründen eine eine gemeinsame Plattform. Zaadz ist ein Social Network mit 85.000 Mitgliedern und 850.000 Besuchern pro Monat. Lime.com ist ein Content-Portal für Green Living und Gesundheit mit 2,2 Millionen Besucher pro Monat und mit eigenem Radio- und TV-Kanal . Gründer ist Steve Case (ehem. AOL). Das US-Unternehmen Gaiam bietet ein breites Online-Angebot für Informationen, Produkte und Dienstleistungen im sogenannten LOHAS-Sektor ("Lifestyles of Health and Sustainability") an. Dazu gehören die Geschäftsbereiche "Nachhaltige Wirtschaft", "Gesunde Lebensweise", "Alternative Medizin", "Persönliche Entwicklung" und "Umweltbewusste Lebensstile". Die Produktpalette reicht von Beratungsleistungen (z.B. für Umweltmanagementsysteme, Recycling usw.) über gesundheitsbewusste Lebensmittel und Wellness-Angebote bis hin zu unbehandelten Handarbeitsprodukten und ökologischem Tourismus. Umsatz Gaiam 2006: 200 Mio Dollar. Natur-Aktien-Index

Nestlé-CEO: "An Genprodukten ist noch keiner gestorben, an Bioprodukten schon"

Der Chef des größten Nahrungsmittelproduzenten der Welt, Nestlé-Boss Peter Brabeck-Letmathe, hat sich im Interview mit dem Wirtschaftsmagazin 'Capital' (Ausgabe 7/2007, EVT 2. August) für den Einsatz von Gentechnik ausgesprochen: "Der deutsche Romantizismus! Bis vor kurzem hatten wir noch Angst vor Naturgewalten. Wenn wir alles der Natur überlassen, sind wir bald nicht mehr hier. An Genprodukten ist noch keiner gestorben, an Bioprodukten schon." Der Chef des Schweizer Konzerns betonte weiter, er finde es falsch, "eine Technologie zu verurteilen, nur weil sie ein Risiko birgt. Der Konsument wird die Vorteile der Gentechnik noch schätzen lernen. -- Na ja... Siehe auch >hier

Mittwoch, 8. August 2007

Nachhaltige Reisen auf Lohasguide.de

Lohas-Reisen bietet ab sofort ca. 100 Reiseveranstalter mit einer grossen Anzahl von Reisen zu allen nur denkbaren Schwerpunkten im Bereich des „anderen Reisens“ an, die zudem hohe Nachhaltigkeitsstandards einhalten müssen. Dabei handelt es sich um sanftes Reisen, auf Nachhaltigkeit aufgebauten Tourismus. Die Veranstalter streben eine Tourismusform an, die langfristig ökologisch tragbar, wirtschaftlich machbar sowie ethisch und sozial gerecht für ortsansässige Gemeinschaften sein soll (nachhaltiger Tourismus). > www.lohas-reisen.de

Bessere Welt? Die Bionade boomt.

Interview: "Bio hat seine Grenzen. Früher stand Bio oder Öko für einen besseren Umgang mit der Umwelt und einen anständigen Umgang mit Tieren. Das hat sich heute sehr stark gedreht und ist fast zu einer Hysterie geworden. Die Leute kaufen Öko- oder Bio-Produkte teilweise nur, um ihr schlechtes Gewissen ein bisschen auf Vordermann zu bringen, und nicht unbedingt, weil sie qualitativ bessere Produkte suchen." Sie werben für Bionade als das "Offizielle Getränk einer besseren Welt". Verkaufen Sie ernsthaft eine bessere Welt? Berliner Tagesspiegel

GIFTMÜLL MACHT SCHLANK ?

Wie viel der Berichterstattung, die wir für neutral, sauber recherchiert und ausgewogen halten, stammt in Wirklichkeit aus der Feder professioneller Meinungsmacher? Schon jetzt gibt es in den Vereinigten Staaten doppelt so viele PR-Berater wie Journalisten. "Giftmüll macht schlank" zeigt, wie die PR-Industrie immer größeren Einfluss auf die öffentliche Meinung gewinnt - wie Kriege verkauft werden und Konzernen ein grünes Image verpasst wird. John Stauber und Sheldon Rampton decken die Taktiken und Strategien der Spin Doctors auf und erzählen die aufregende Geschichte der modernen PR. mehr...

Dienstag, 7. August 2007

Internet World über LOHAS

Moralisch unbedenkliches Modedesign und ökologisch korrekte Reisen: Die Zielgruppe der Lohas erobert das Netz. Sie bunkern Bionade im Kühlschrank, tragen die neuen Eco Jeans von Levi’s mit Knöpfen aus Kokosnuss, investieren in Erneuerbare-Energien-Fonds und informieren sich über Erdwärmepumpen für ihr Haus. Peter Parwan besitzt eine kleine Internetagentur und gründete vor einem knappen Jahr das Portal Lohas.de mit Newsfeeds, Newslettern, Terminen, Seminarangeboten, Blogs und einem Webshop. Zudem hat er begonnen, einen virtuellen Einkaufsführer aufzubauen (Lohas-guide.de).

Zur Attac Sommer-Akademie: Wer braucht die eigentlich noch?

In England und Amerika ist die Bewegung der so genannten Neo-Greens oder Lohas bereits ein relevanter (Wirtschafts-) Faktor. In Deutschland jedoch scheint immer noch die Vorstellung vorzuherrschen, man müsse nur provokante Plakate malen und schon sei man politisch. Dass eine andere Welt auch und vor allem durch anderen Konsum möglich werden kann, ist vielleicht auch bei attac angekommen.

Montag, 6. August 2007

Mehr Werte schaffen - Arcandor + LOHAS

Bio ist in. Längst erstreckt sich der Bioboom nicht mehr nur auf Lebensmittel oder Kosmetika. Verstärkt achten Konsumenten auch bei Kleidung und Textilien auf ökologische und soziale Kriterien. Vor wenigen Jahren noch galten Nachhaltigkeit und Mode als Widerspruch, heute ist "green chic" in - sowohl auf den Laufstegen als auch in den Läden. Damit wächst die Bedeutung von Corporate Social Responsibility (CSR). Denn in moralisierten Märkten wird die Gewähr ökologischer und sozialer Standards zu einem echten Mehrwert für den Kunden. In der Zukunft wird der grüne Lebensstil die Konsummärkte dominieren. Siehe auch Eintrag Karstadt Quelle

Samstag, 4. August 2007

Portal für nachhaltigen Konsum

Forum für nachhaltigen Konsum geht online. Neue Plattform spiegelt gesellschaftlichen Wertewandel wider. Mit lohasguide.de ist eine neue Plattform für eine stetig wachsende Gruppe von kritischen Konsumenten entstanden, die heute in ihren Einkaufswagen Produkte legen möchten, die ethisch, sozial, fair, öko, bio - eben nachhaltig - produziert und vertrieben werden. Gleichzeitig versteht sich das neue Portal als Forum, das dem sogenannten „New Consumer“ verlässliche und vertrauenswürdige Informationen zu allen Bereichen des nachhaltigen Konsums gebündelt bietet. PRESSEMELDUNG

Tapping the LOHAS Market

Steve Bryant, president of Publicis Consultants (and speaker at upcoming Sustainable '07 conference this September), is a prominent food marketer best know for bringing soy from geek to chic. We sat down with Steve for a freewheeling discussion of the growing "lifestyles of health and sustainability" (LOHAS) market.

LOHAS-Sustainable-Green Consumer

LOHAS, beschreibt ein Marktsegment das Waren und Dienstleistungen umfasst wie Biofood, Gesundheit und Wellness, Alternative Medizin, Grüne Energie, Grüner Lebensstil ect. Das Konsumentenverhalten des Marktes (USA) in fünf Kategorien:
  • LOHAS - sehr aktiv in Umwelt und Gesellschaftsbereich, suchen nach Wegen mehr zu tun, achten nicht sehr auf den Preis (16%).
  • Bio + Naturliebhaber - hauptsächlich beschäftigt mit persönlicher Gesundheit und Wellness und benutzen viele Naturprodukte; möchten mehr tun, um das Klima zu schützen (25%).
  • Konservative - praktisch, wie sehen die Resultate aus; interessiert an grünen Produkten, die sinnvoll (z.B.Geld einsparen) und nachhaltig sind (23%).
  • Unentschlossene - nicht sehr interessiert an Umweltthemen, glauben es ist genügend Zeit die Umweltprobleme zu regeln; kaufen kaum Grüne Produkte, werden aber gerne damit in Verbindung gebracht aus Gesellschaftlichen Gründen (23%).
  • Unbeteiligte - haben andere Prioritäten, sind nicht wirklich sicher welche grüne Produkte vorhanden sind, und sind vermutlich nicht wirklich interessiert; sie kaufen Produkte ausschließlich nach Preis, Wert, Qualität und Bequemlichkeit (23%).

Freitag, 3. August 2007

Style will save us covert “Öko-Mode”

Kann eine ökologische Haltung stylish sein? Das ist eine der wichtigsten, wenn nicht die wichtigste Frage bei der Entscheidung für Öko-Mode. Style will save us, das Online-”Magazine for a Peachy Green Lifestyle” liefert den Beweis, dass es geht.

Style will save us covert “Öko-Mode”, sowie andere Produkte des modernen Lebensstils. Die “OK”-Kriterien für Mode sind “Fair Trade” sowie organische und nachhaltige Materialien wie Baumwolle, Kaschmir, Seide, Hanf. Ob sich die Meinung durchsetzen wird, dass nachhaltige Mode auch “cool” sein kann, das wird sich mit der Zeit entscheiden, hängt aber sicherlich auch davon ab, ob “Fashion big shots” bereit sind, ihre Kollektionen ökologisch korrekt zu machen. Oder wie die Macher sagen: “… desperate for Sonia Rykiel to go eco!”

Rat für Nachhaltige Entwicklung

7. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung am 27. November 2007. Bundeskanzlerin Angela Merkel wird über die deutsche Nachhaltigkeitspolitik sprechen. Neben der Redebeiträgen der Gäste sind verschiedene Diskussionsforen geplant. Sie beschäftigen sich mit Nachhaltigkeitsinitiativen in den USA - der sog. LOHAS-Bewegung, der kohlenstoff-neutralen Wirtschaft, globalem Klimaschutz, Forschung für Nachhaltigkeit und Nachhaltigkeitsstrategien in deutschen Bundesländern und Städten.

Donnerstag, 2. August 2007

Chinas Umweltbehörde erstellt “schwarze Liste”

Der asiatische Riese hat scheinbar genug von Smog, braunem Trinkwasser und ewiger Schelte aus dem Westen. Im August 2007 hat die oberste chinesische Umweltbehörde SEPA bekanntgegeben, dass an 30 Unternehmen aus dem Reich der Mitte ab sofort keine Kredite und Darlehen mehr vergeben werden. Grund: Die enorme Umweltverschmutzung, die von diesen Firmen ausgeht. Das Verbot will die Umweltbehörde in enger Zusammenarbeit mit der Zentralbank und den zuständigen Finanzbehörden durchsetzen.

DISCOVERY BUYS GREEN

1. August 2007 - Discovery Communications gibt die Neuigkeit bekannt, ihrem bevorstehendem Kabelnetzwerksender "Planet Green" eine begleitende Website zur Seite zu stellen. Treehugger.com wird für die Summe von etwa 10 Millionen Dollar übernommen, teilt die New York Post mit. Ähnlich der Verbindung von Petfinder.com und Animal Planet, dient auch Treehugger.com, das 2004 gegründet wurde und monatlich 1,4 Millionen Besucher auf seine Seiten lockt, als digitale Ergänzung zu Planet Green. Das Fernseh-Netzwerk soll erwartungsgemäß im ersten Viertel des Jahres 2008 an 50 Millionen Haushalte angeschlossen sein, und hat bereits den Schauspieler Leonardo DiCaprio für die Sendereihe "Eco-Town" angeworben.

Mittwoch, 1. August 2007

Die Natur fordert ihren Tribut

Der Zusammenbruch - eine Frage der Zeit? Leider hat der Mensch offensichtlich nichts aus seiner Vergangenheit gelernt. Wir verbrauchen heute deutlich mehr, als die Natur erneuern kann, das heißt wir leben nicht von den Zinsen, sondern vom Kapital der Natur. Wie viel gesunder Menschenverstand ist nötig, um zu erkennen, dass das nicht lange gut gehen kann? So ist der nächste zivilisatorische Zusammenbruch nur eine Frage der Zeit – und dieses Mal wird es ein globaler sein.
Ronald Wright / 2006 bei Rowohlt. ISBN: 978-3498073565