Freitag, 28. Dezember 2007

GreenTV zeigt Live Earth Concert-Clips

GreenTV zeigt auf seiner Plattform Beiträge aus allen Bereichen, die mit der Grünen Bewegung zu tun haben, zum Thema Music: Madonna performs 'La Isla Bonita' with Gogol Bordello at the Live Earth Concert, July 2007. > Link zum Video
Linkin Park perform 'Bleed it Out' at the Live Earth Concert, July 2007. > Link zum Video, Missy Higgins performs Steer > Link zum Video
Ein Gutes Neues Jahr 2008!

Donnerstag, 27. Dezember 2007

Schlechte Noten für Moral deutscher Unternehmen

Nur rund 15 Prozent der Bundesbürger glauben, dass deutsche Unternehmen Werte wie Ethik oder Moral hoch gewichten. Das Moralbarometer hat auch die Bereitschaft der Verbraucher, einen Aufpreis für sozialverantwortliche Produkte und Dienstleistungen zu zahlen, erfasst. Dabei liegt die Zahl derer, die einen Aufpreis akzeptieren, konstant bei rund 75 Prozent. Die Höhe des "Moralaufschlags" beträgt derzeit 12,4 Prozent. sonnenseite.com

Freitag, 21. Dezember 2007

Zeitschrift mit Spektrum nachhaltigen Lebens

Der Wellnesser versteht sich als ganzheitliche Wellness- Zeitung und deckt das gesamte Spektrum nachhaltigen Lebens ab. Mit seinem Konzept zielt er auf die wachsende Gruppe der LOHAS. Wer oder was sich hinter dem Begriff LOHAS verbirgt, verrät der Initiator von LOHAS.de im Telefon-Interview über Entstehung, Hintergründe & Inhalte der LOHAS. Ab 29. Januar 2008 ist „Der Wellnesser“ bundesweit in allen Bahnhofs-Buchläden und gut sortiertem Zeitungshandel erhältlich. Wellnesser Online

Donnerstag, 20. Dezember 2007

Autoindustrie + Zeichen der Zeit

Umweltfreundliche Autos in USA müssen 40 % Sprit einsparen, per Gesetz. Pläne der EU strafen deutsche Autobauer empfindlicher als den Rest in Europa, weil ihre Premiumklasse nicht schritthalten kann. Gehobene Mittelklasse und Luxusfahrzeuge können bei Neuwagen 120 Gramm Kohlendioxid (CO2) Durchschnitt je Kilometer nur sehr schwer einhalten. Nun ist die Empörung gross, obwohl nicht erst seit der Frankfurter Autoschau 2007 sehr deutlich war, dass deutsche Autobauer entweder ignorant sind, oder Entwicklungen einfach verpennt haben (Stichwort Filtertechnik). Es war nicht zu übersehen, dass sich dieser Trend abzeichnete: Peak Oil + Ölpreis, Ökologie, Lohas, Umwelt, CSR, China+Smog... Was nun, die Herren Manager?
Frühere Blogmeldungen: Boom ohne die Deutschen? - Google.org investiert in CO2-Lösungen - Project Better Place

Mittwoch, 19. Dezember 2007

Bali - Roadmap

Fahrplan bis 2012: Die UN-Konferenz auf Bali hat das Verhandlungsmandat für ein neues globales Klimaabkommen beschlossen. Der Vertrag soll 2009 auf der Klimakonferenz in Kopenhagen abgeschlossen und in den Folgejahren ratifiziert werden. Das Abkommen soll dann das Kyoto-Protokoll ablösen, das 2012 ausläuft. Die USA wollen sich anders als bei Kyoto an dem neuen Abkommen beteiligen. Ein Abgeordneter aus Papua Neu Guinea hat die USA aufgefordert : "Wenn Sie schon nicht die Führung übernehmen, sollen sie wenigstens nicht im Weg stehen", und hat damit ein Richtungswechsel der Delegation erreicht!! Neben dem Klimaschutz nennt das Mandat auch die Bedeutung wirtschaftlicher und sozialer Entwicklung sowie der Armutsbekämpfung als vorrangige Aufgaben. > mehr

Dienstag, 18. Dezember 2007

Verlosung: VOLVO EcoDesign Forum + Award

„There is no business to be done on a dead planet!“ Dieser visionäre Ausspruch von Rick Ridgeway, Vice-President von Patagonia, auf dem VOLVO SportsDesign FORUM 2007 drückte die Dringlichkeit aus, mit der Themen wie nachhaltige Entwicklung sowie umwelt- und sozialverträgliche Produktion von Waren und Gütern vorangetrieben werden müssen. LOHAS.de verlost 5 Eintrittskarten zum VOLVO SportsDesign FORUM und VOLVO SportsDesign AWARD am 29. Jan. 2008 in München während der ispo 08 (Event-Übersicht). Ausführlicher Artikel und Info > hier. Bis zum 23. Jan. 08 hier eine mail schreiben und an der Verlosung teilnehmen.

Montag, 17. Dezember 2007

Nokia + Bio-Öko Handy?

Bio-Handy Nokia 3110 Evolve spart Strom
Cover aus Biomaterialen, die zu mehr als 50 % aus erneuerbaren Rohstoffen besteht. Die Verpackung ist kleiner geworden und besteht zu 60 % aus Recycling-Materialien.
Mit dem neuen Energiespar-Ladegerät AC-8 wird der Energieverbrauch im Stand-by-Modus reduziert – 94 Prozent weniger Energie als es die Stromverbrauchsrichtlinie Energy Star vorschreibt. Wie ist ein Produkt zu bewerten, das eine Öko-Ummantelung besitzt und weniger Strom braucht? Mehr als ein grüner Anstrich? Eigentlich sollte diese Vorgehensweise zur Produktionsoptimierung Standard sein, von Öko oder Bio ist es weit entfernt. Wie ist es mit 99% erneuerbare Rohstoffe, kleine SAR-Werte und 100% Recycling-Materialien? > Nokia.de

Freitag, 14. Dezember 2007

Peak Oil und der Klimawandel

Zwei einschneidende Ereignisse treffen zusammen. Peak Oil in den nächsten Jahren und die Erkenntnis, dass die Welt ihre menschengemachten CO2 Emissionen drastisch verringern muss. Bis 2050 wird eine Halbierung der CO2 Emissionen gefordert. Für die Industrieländer erfordert dies eine Reduktion ihrer Emissionen um rund 80%, jährlich also um rund 5-7%. Emissionsreduktion bedeutet Rückgang des Verbrauchs fossiler Brennstoffe, genau das wird der Rückgang der Ölförderung nach Peak Oil erzwingen. Die Klimadebatte kommt vielleicht gerade zur rechten Zeit. faktor-x, Aachener Stiftung Kathy Beys

Neuartige Akku laden in 5 Minuten

Im März 2008 will Toshiba einen Lithium-Ionen-Akku auf den Markt bringen, der besonders besonders schnell geladen werden kann und langlebig sein soll. Der Akku wird aber nicht nur für Notebooks und ähnliche Geräte erhältlich sein, sondern auch für Maschinen und Fahrzeuge bis hin zum Hybrid-Auto. Weitere Anbieter/Entwickler für schnell ladbare Lithium Akkus sind NanoSafe Battery, und HighTech fürs Auto.

Donnerstag, 13. Dezember 2007

LOHAS = Zielgruppe der Vermietbranche

Das Konzept "Vermieten statt ver­kaufen" hat sich zu einem lukrativen Business entwickelt. Es eröffnet Händlern, Herstellern, Handwerkern und Dienstleistern einen zusätzlichen Vertriebskanal mit immensem Markt­potenzial. Man muss eine Sache nicht unbedingt kaufen, um sie zu nutzen. Jetzt kommt neuer Drive in diese Strategie. "Die Debatte um den Klimawandel verstärkt den Trend zum sparsamen Umgang mit Rohstoffen und Energie", beobachtet Zukunftsforscher Burmeister. Die besonders ansprechbare Zielgruppe für solche Angebote hat auch schon einen Namen: Lohas, Kürzel für "Lifestyle of Health and Sustainability". Bei diesen Verbrauchern steht neben Gesundheit auch der Aspekt Nachhaltigkeit bei Kaufentscheidungen im Fokus. In Amerika zählen 30 Prozent der Verbraucher zur Lohas-Liga. In Deutschland wird ihr Anteil auf 15 Prozent geschätzt. Sie sind für die Vermietbranche als Zielgruppe erste Wahl. Impulse

Energiesparen beim Duschen

Die einfachste Methode funktioniert so: Eine Sanduhr mit einem Durchlauf von 4 Minuten, denn diese Zeit sollte ausreichend sein und für den Wasserverbrauch und die -erhitzung ein guter Kompromiss an Einsparung und Komfort. Wir empfehlen Sanduhren mit farbigen Inhalt, dieser ist besser sichtbar, also 4 Minuten duschen reichen in der Regel und spart auf Dauer eine Menge Wasser und Energie. Und natürlich auch Geld.

Mittwoch, 12. Dezember 2007

foodwatch verklagt Bundesregierung

Das Gremium Lebensmittelbuch-Kommission ist beim Bundesernährungsministerium angesiedelt und verfasst das Deutsche Lebensmittelbuch, eine Sammlung von Leitsätzen, die im Sinne von Sachverständigengutachten Herstellung, Beschaffenheit und Merkmale von Lebensmitteln beschreiben. Die Kommission nimmt entscheidenden Einfluss auf den Lebensmittelmarkt, erfindet beispielsweise irreführende Bezeichnungen wie "Formfleisch-Schinken" für ein aus Fleischfasern zusammengepresstes Produkt. Diese Entscheidungen, die von großer Tragweite für alle Verbraucher sind, werden unter Ausschluss der Öffentlichkeit getroffen. Die Protokolle des Gremiums sind den Bürgern nicht zugänglich. foodwatch.de

Dienstag, 11. Dezember 2007

Durchbruch beim E-Paper

Seiko Epson hat den neuen Prototypen eines E-Paper Reader vorgestellt , welcher nur 3mm dick ist und nur 57 gramm schwer. Das Gerät kann an jeden USB Port angeschlossen werden und besitzt ein 6.7 inch großes Display mit einer Auflösung von 1600 x 1200 . Das Gerät wird dabei mit nur einer einzigen Knopf Batterie betrieben. Nur wenige Millimeter dick, flexibel wie eine Plastikfolie und dazu äußerst stromsparend. Unter dem Begriff "elektronisches Papier" sorgt die Technik seit vielen Jahren für Schlagzeilen. Embedded Technology 2007

Montag, 10. Dezember 2007

Spitzenmanager und Millionen-Gehälter

Die Argumentation der Manager um Millionengehälter hinkt gewaltig, erstens ist die Verantwortung relativ gesehen zwar gross, die Folgen von Misswirtschaft, Versagen und Erfolgslosigkeit dagegen fast gefahrlos. Gewaltige Abfindungen trotz Unfähigkeit auch nicht selten. Zweitens ist eine 99 Stundenwoche angefüllt mit reichlich Abwechslung, Einkauf von Experten und Dienstleistern, die schwierige Arbeiten erledigen. Nicht zu vergessen eine Position der Macht, die auch noch so viele Überstunden angenehm machen. Spaßfaktor Macht und Geld, und davon gibt es für die Führungsriege reichlich, trotz aller Sparkuren. Dazu sind auch ungenügende Leistungen so gut bezahlt, dass ein Leben danach immer noch sehr sehr gut zu bestreiten ist. SZ
Die reichsten zehn Prozent der Deutschen besitzen fast zwei Drittel des gesamten Volksvermögens, die ärmste Hälfte dagegen fast nichts: Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW). jetzt.de

Biobranche wächst weiter: bewusste Käufer

In nur einem Jahr sind die Verkäufe von Biolebensmitteln bei Tesco in Großbritannien um ca. 60% gestiegen. Händler wie „dennree“ in Deutschland und „Eosta“/Niederlande, (Marktführer in Europa für Obst und Gemüse) erweitern ihre Sortimente weiterhin stark. fruchtportal

Sonntag, 9. Dezember 2007

ECO - England, unsere Nachbarn

Julia Hailes is a freelance consultant and speaker on social, environmental and ethical issues. Her work includes environmental reviews, management briefings and advising companies on policy, strategy and communications. She has written nine books, the most recent of which is The New Green Consumer Guide, which was published in May 2007. The New Green Consumer Guide is accessible and reader-friendly, addressing all the questions the general consumer is asking, giving authoritative advice on a wide range of issues, explaining which products, brands and companies are getting it right - and which ones are getting it wrong.

Freitag, 7. Dezember 2007

Virtueller Marsch auf Bali

Übers Internet organisiert Avaaz einen "virtuellen globalen Marsch" auf Bali - an dem jeder mitmachen kann. Die Abgesandten versammeln sich dort vom 3 - 14 Dezember und entscheiden ob sie entschiedene Schritte für den Klimaschutz unternehmen werden, oder aber nur wieder Zeit verschwenden? Avaaz.org ist eine Gemeinschaft von Weltbürgern, die sich für die wichtigsten Themen unserer Welt engagieren. Avaaz hat es sich zur Aufgabe gemacht, den Einfluss der Ansichten und Wertvorstellungen aller Menschen – und nicht nur jener der politischen Eliten und Großunternehmen – auf globale Entscheidungen sicherzustellen. Die Mitglieder von Avaaz.org setzen sich für eine gerechtere und friedlichere Welt und für eine Globalisierung mit menschlichem Gesicht ein. Avaaz.org

Google.org director Larry Brilliant


Recorded at the Skoll World Forum on Social Entrepreneurship, Oxford, UK

Donnerstag, 6. Dezember 2007

NICHOLAS STERN - ehemalige Chefvolkswirt der Weltbank

Kaum jemand hat die Klimadebatte so beeinflusst wie der ehemalige Chefvolkswirt der Weltbank mit seiner Studie über die wirtschaftlichen Folgen der Erderwärmung. Sterns Gutachten – der „Stern Review on the economics of climate change“ – brachte Klimawandel und Volkswirtschaftslehre zusammen: Das war der große Schritt. Greenpeace stellt mehr als 40 engagierte Menschen vor, die für den Klimaschutz kämpfen. Menschen, wie sie verschiedener kaum sein könnten: Forscher, Künstler, Schauspieler, Politiker und Wissenschaftler. Aber sie alle teilen den Willen, unsere Erde bewahren zu wollen. Greenpeace-Magazin

Mittwoch, 5. Dezember 2007

Verbraucher würden Energieversorger wechseln

Accenture-Studie: Für den Klimaschutz würden Verbraucher ihren Energieversorger wechseln. Derzeit stellen die Verbraucher die Glaubwürdigkeit der Energiewirtschaft beim Thema Klimaschutz deutlich in Frage: Fast 80 Prozent der Befragten sind mit der Kommunikation der Versorger unzufrieden. Die meisten Verbraucher wünschen sich ein klares Bekenntnis der Versorger im Kampf gegen den Klimawandel. So fordern fast drei Viertel (73 Prozent) der Deutschen mehr Klarheit und Transparenz von den Energiekonzernen, und 40 Prozent wünschen sich mehr Informationen. Accenture

Dienstag, 4. Dezember 2007

Die grüne Supermacht

In Sachen Umweltschutz halten sich die Deutschen für Weltmeister. Doch nun sind die Vereinigten Staaten auf der grünen Überholspur. Verblüffende Beobachtungen bei einer Reise durch die USA. CICERO

Pioniere nachhaltiger Produkte

Radikale Benzinpreiserhöhungen an der Tankstelle, steigende Heizölkosten sowie deutliche Verteuerungen der Strom- und Gasrechnungen sind an der Tagesordnung. Die Endlichkeit der Energiereserven und der drohende Klimawandel stehen als Top-Themen mehr denn je im Fokus des öffentlichen Interesses. Verheerende Naturkatastrophen verursachen jährlich volkswirtschaftliche Schäden in dreistelliger Milliardenhöhe. Bald werden deshalb Umwelt- und Effizienztechnologien zu den größten Wachstumsmärkten der Welt zählen. Umso erstaunlicher, dass viele innovative Leistungen, Produkte und Ideen nach wie vor den kreativen Köpfen kleiner unabhängiger Projektteams oder Einzelpersonen entspringen. Diese autonomen Erfinder gewinnen immer mehr an Bedeutung, da sie einen bemerkenswerten Beitrag zur ökonomischen, ökologischen und sozialen Entwicklung leisten können. Acht Erfindungen und ihre Macher. Innovative Meisterleistungen mit so vielversprechenden Namen wie »Lion Powerblock«, Energie-Trichter oder »Sonnenschiff«. Buch im oekom verlag > Acht Erfindungen und ihre Macher Lohas-Shop

Montag, 3. Dezember 2007

Australien unterzeichnet Kyoto-Protokoll

Australien hat jetzt die klimapolitische Wende eingeleitet. Der neue Ministerpräsident Kevin Rudd hat das Kyoto-Protokoll zur Verringerung von Treibhausgasen ratifiziert. Dies ist die erste Amtshandlung der neuen australischen Regierung. Amerika ist nun der einzige westliche Industriestaat, der das Kyoto-Protokoll noch nicht ratifiziert hat. Klimagipfel in Bali 2007: GERMANWATCH
Weißes Haus der Bush Regierung will mit China und Indien Klimaschutz blockieren

PISA und OECD

Beruf und Familie sind in Deutschland nur schwer unter einen Hut zu bringen. Obwohl Deutschland im OECD-Vergleich einen großen Anteil seiner Wirtschaftsleistung in die Unterstützung von Familien und Kindern investiert, leben hierzulande mehr Kinder in wirtschaftlich prekären Verhältnissen als in den meisten anderen OECD-Ländern. Wahrscheinlich resultiert daraus auch das Ergebnis der Pisa-Studie und das relativ schlechte abschneiden von Deutschland: Pisa-Interview

Samstag, 1. Dezember 2007

Horizont.net mit Report zu Lohas + Lifestyle

In der Print-Wochenausgabe HORIZONT 48/2007 vom 29.11.2007 ist der Report über korrekten Konsum der LOHAS zu lesen. Als einer der wenigen zentralen Anlaufstellen zum Thema LOHAS hat sich die Redaktion bei uns über die wichtigsten Akteure im deutschen Markt erkundigt. Einige der genannten Agenturen bauen ihre Netzwerktätigkeit zusammen mit LOHAS.de weiter aus. Horizont ist die Fachzeitschrift für Marketing, Werbung und Medien. www.horizont.net

Donnerstag, 29. November 2007

Greenpeace: Guide to Greener Electronics

Ausgabe Nr. 6 des Electronic Guides von Greenpeace veröffentlicht. Greenpeace fordert, dass die Elektronikhersteller giftfreie und langlebigere Produkte anbieten, die sich einfach und sicher reparieren, aufrüsten oder recyclen lassen. 18 Top Unternehmen enthält dieses Scoring und hat Wirkung auf die gesamte Branche.

Mittwoch, 28. November 2007

BURDA: Blättern und Lesen für LOHAS?

Blättern und Lesen für eine bessere Welt: Mit 164 Seiten erscheint ab Donnerstag dieser Woche „Ivy". Die Burda-Tochter Verlagsgruppe Milchstraße, Hamburg, testet das ökologisch orientierte Lifestyle-Magazin in „ausgewählten Grosso-Gebieten", so der Verlag. Nach HORIZONT Informationen handelt es sich dabei um den Frankfurter Raum sowie Berlin.

Dienstag, 27. November 2007

Rußfilter: Alle Zeichen stehen auf grün

Bereits 2008 werden die ersten Umweltzonen in deutschen Städten eingerichtet - und dann heißt es für viele ältere Dieselfahrzeuge "wir müssen draußen bleiben". Davon sind alle Fahrer dieser Fahrzeuge gleichermaßen betroffen. Egal ob Anwohner oder Besucher von ausserhalb, wessen Fahrzeug die Feinstaub-Grenzwerte nicht einhält, der muss ausserhalb der Umweltzone parken. Deshalb sollten Sie jetzt nachrüsten. Deutsche Umwelthilfe
Billigfilter? Was tun, wenn Sie bereits einen Rußpartikelfilter nachgerüstet haben?

Montag, 26. November 2007

Ritter-Sport bestätigt Trend

Ritter-Sport will Schokolade aus organisch angebautem Kakao auf den Markt bringen. Bio-Schokolade durch Kakao aus Nicaragua unterstützt auch die soziale Entwicklung vor Ort. Ein Stimmungswandel in der Bevölkerung durch Nachfrage gesunder Ernährung, biologische Nahrungsmittel und fairen Handel verstärkt sich. > spiegel online

Freitag, 23. November 2007

European Climate Forum

International Conference on Friday, November 23, 9am-6.30pm in the Abgeordnetenhaus Berlin. Mit - Dr. Rajendra K. Pachauri, IPCC Chairman - Michael Mueller, State Secretary of the German Federal Ministry for Environment - Richard Kinley, UNFCCC Deputy Executive Secretary - Prof. Dr. Carlo Jaeger, ECF Chairman and Potsdam Institute for Climate Impact Research und vielen anderen... Mehr als 200 der weltweit wichtigsten Klimaakteure aus Wissenschaft, Politik, Unternehmen und Zivilgesellschaft diskutieren die Verhandlungsstrategie für den Weltklimagipfel in Bali (ab 3.12.07) Ausrichter: European Climate Forum / IPCC / Bundesumweltministerium. >Zum European Climate Forum

Donnerstag, 22. November 2007

RITTWEGER und TEAM - CO2-neutral


RITTWEGER und TEAM Werbeagentur
GmbH ist das erste Unternehmen in Thüringen, das ab 01. Januar 2008 CO2-neutral arbeitet. Damit nimmt die Agentur in Thüringen eine Vorreiterrolle im aktiven Klimaschutz ein. In einer Präsentation stellte Heiko Rittweger am 20. November 2007 sein Konzept der Öffentlichkeit vor. „Klimawandel und CO2-Emissionen sind derzeit in aller Munde. Für uns ist es als Unternehmen ein Selbstverständnis nachhaltig zu handeln und nicht nur einem Trend zu folgen.“ Das vorgestellte CO2-Konzept regt zum Handeln für andere Unternehmen an.

Wandelprozesse in Umwelt und Gesellschaft

Langfristig robuste und somit nachhaltige Anpassungsstrategien können nur in einer intelligent vernetzten Forschungslandschaft entwickelt werden." Prof. Dr. Georg Teutsch, Wissenschaftlicher Geschüftsführer Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung GmbH. Am 27. Nov. beginnt die 7. Jahreskonferenz des Rates für Nachhaltige Entwicklung in Berlin > Veranstaltung

Mittwoch, 21. November 2007

Wie vertrauenswürdig sind Experten?

Der Klimawandel zeigt beispielsweise auch eine Spaltung der Wissenschaft, die symptomatisch ist und stellvertretend für alle Bereiche der heutigen Welt. Ich frage mich immer, wie wir es geschafft haben mit all unseren Eliten, Wissenschaftlern und Experten, die Welt in diese Lage zu bringen, wie sie heute ist? Dabei gibt es einen guten Teil Menschen, die den Zustand und die beginnenden Auswirkungen in allen Lebensbereichen noch nicht einmal wahrgenommen haben. Ganz deutlich zu sehen ist auch eine Tendenz, dass Experten und Wissenschaftler meist in zwei Lager eingeteilt werden können, nämlich Pro und Kontra, egal welche Thematik, meist abhängig von der Lobby und Interessensverbänden. Intelligenz, Bildung oder Logik ist letztlich nicht das entscheidende Kriterium, denn hochgebildete Menschen sind oft unbelehrbar, wenn Sie sich einer Sache oder einem Unternehmen verpflichtet haben. Angezweifelt wird der Klimawandel mit der Argumentation ungesicherter Grundlagen, dabei müsste der Verstand und Logik aber untermauern, dass Unsicherheiten des Klimas Massnahmen dringend erfordern. Ähnliche Milchmädchenrechnungen sind ja schon in der Autoindustrie oder der Diskussion um Genmanipulation deutlich geworden, nämlich ohne Wissen um Auswirkungen die genveränderte Nahrung anzubauen, in Umlauf zu bringen - mit absolut rigiden Methoden. Wirtschaftliche Vorteile blenden dabei alle Politiker, denn diese werden von Experten beraten (welches Interessenslager bzw. Lobby diese entstammen, ist der Öffentlichkeit selten bekannt)... Ein gutes Lehrstück in diesem Interview: Klimawandel und Uno-Experten werden angezweifelt. Staatspräsident Vaclav Klaus über den Klimawandel + Utopisten bei rp-online

Dienstag, 20. November 2007

Happiness Economics

Wir träumen von mehr Wohlstand, aber sobald wir ihn erreicht haben, nehmen wir ihn kaum mehr wahr. Wir wollen immer nur mehr! Multimilliardäre verfügten den Forschungsergebnissen der Happiness Economics zufolge "über ganz ähnliche Zufriedenheitswerte wie ostafrikanische Massai, die mit ihren Rindern und Hütten aus getrocknetem Kuhdung in der kenianischen Steppe leben". Das Dagobert-Dilemma. Wie die Jagd nach Geld unser Leben bestimmt. Harald Willenbrock

Montag, 19. November 2007

Burda-Portal startet mit Printbegleitung

Portal und Heft richten sich an sogenannte "Lohas" (Lifestyle of Health and Sustainability), eine Zielgruppe, die einen umwelt- und gesundheitsbewussten Lebensstil pflegt. "Grüner Lifestyle ist trendy, und das ist auch gut so", findet Schauspielerin und Oxfam-Botschafterin Heike Makatsch, die für den Titel der Pilotausgabe des Ivy-Magazins posierte. Horizont.net

2 Liter Benzin fuer einen Liter Milch ausgeben?

Wir ziehen uns mehr oder weniger freiwillig in abgedichtete Häuser mit Lärmschutzfenstern zurück, um den Außenraum dem Krach, dem Staub und den Abgasen der Autos zu überlassen. Wir legen immer größere Distanzen zurück, um dieselben Bedürfnisse zu befriedigen. Ein Gespräch mit dem Verkehrswissenschaftler Hermann Knoflacher. Das Auto macht uns total verrückt. DIE ZEIT

Samstag, 17. November 2007

Abschlussdokument des Weltklimarats

Uno-Klimaexperten weisen auf Szenarien, die an Katastrophen-Filme aus Hollywood erinnern. Experten aus mehr als 140 Ländern schlossen am Freitag ihre Arbeit an dem vierten Weltklimabericht ab. Sie erstellten eine ausführliche Version mit 70 Seiten (Original 3000 Seiten) und eine Kurzfassung von 20 Seiten. Das Dokument beschreibt, wie sich das Klima verändert und was die Ursachen sind. Ferner zeigt es die Auswirkungen auf verschiedene Ökosysteme und für die Menschen auf. Die Beratungen in Valencia seien ein Meilenstein und würden den Kurs der Politik auf Jahrzehnte beeinflussen. Der Bericht bestehe nicht nur aus einem "cut-and-paste“ der früheren Dokumente, sondern zeige die Bedrohungen noch klarer auf als bisher. SZ + Spiegel

Freitag, 16. November 2007

Radical Greening

Radical Greening“, die wachsende Beachtung ökologischer Themen, gehört weltweit zu den zehn größten strategischen Unternehmensrisiken. Auch andere Top-Unternehmensrisiken besitzen unmittelbare Bezüge zu Themen der Corporate Social Responsibility (CSR). csr-news.net

Donnerstag, 15. November 2007

VW mit reinem Elektroantrieb

Wolfsburg / Los Angeles - Auf der diesjährigen Autoshow in Los Angeles (14. bis 25. November 07) ist Volkswagen mit einer Vielzahl weltexklusiver Innovationen am Start. Europas größter Automobilhersteller präsentiert unter anderem das dritte Concept Car der New Small Family. Es ist das erste Mitglied dieser Familie mit einem Elektroantrieb. ELECTRIC MOBILITY NEWS

Dienstag, 13. November 2007

Erfolg ist sexy - Reminder

Konsumportale bauen auf LOHAS. Die Glaubwürdigkeit eines Unternehmens wird gemessen an der Intention, also den wahren Absichten und nicht an vordergründiger, plakativer Kommunikation. Es gibt berechtigte Zweifel, ob z.B. Werbeprofis in der Priorität ganz oben eine bessere Welt und nicht den Erfolg stehen haben, natürlich geht auch Beides (doch siehe Basic und Lidl). Die Intention sollte aber auch bei allen Akteuren überprüft werden, die in dieses Horn blasen... selbst hier fehlt die Transparenz, z.B. treten in Öko-Blogs Meinungsmacher undercover auf... Das ist auf Distanz schwierig zu beurteilen, deshalb muss man sich auch die Initiatoren dahinter genau anschauen, und nicht nur die vorgeschobenen Akteure... Die Beurteilung von Unternehmen und Projekten basiert nicht allein auf Kommunikation, Portalen und Phrasen sondern vorrangig auf Eigenverantwortung und Wahrnehmung ganzheitlicher Aspekte, Konsum ist ein Ansatz und nicht "die Lösung". Ob die LOHAS auf klassische Werbebotschaften ansprechen ist unwahrscheinlich, wenn es an Glaubwürdigkeit fehlt. Der Promi lässt sich für eine gute Sache natürlich gern gewinnen und bezahlen... Nichts ist so sexy wie Erfolg, deshalb besteht grundsätzlich die Gefahr, das einige Leute auch dafür ihre Verantwortung in andere Hände oder einer "Sache" abgeben... weitere Aspekte: Innovation, Nachhaltigkeit und Konsum

Montag, 12. November 2007

Ölindustrie + Internationale Energieagentur (IEA)

Die Internationale Energieagentur IEA ist nicht ernst zu nehmen. Die realitätsfremden Erdölpreis-Prognosen der IEA haben in der Vergangenheit immer wieder dazu geführt, dass sich Regierungen, Unternehmen und Privatpersonen auf zu niedrige Energiepreise eingestellt hatten. Dies hat bereits zu volkswirtschaftlichen Schäden geführt. Die Bundesregierung sollte sich überlegen, ob sie in die Beratungsleistung der IEA weiter Millionen investiert. Viel sinnvoller wäre es, das Geld in eine Strategieentwicklung für die bevorstehende Erdölverknappung zu investieren. Was wie ein normales Jahrstreffen der internationalen Ölindustrie in London begann, endete mit einer dramatischen Botschaft. sonnenseite.com

Freitag, 9. November 2007

Jeder 2. Deutsche besitzt nichts

Die reichsten zehn Prozent der Deutschen besitzen fast zwei Drittel des gesamten Volksvermögens, die ärmste Hälfte dagegen fast nichts. Dies geht aus einer noch unveröffentlichten Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) hervor. jetzt.de

Big Green Challenge

The Big Green Challenge from NESTA is a £1 million prize fund designed to encourage and reward people working together. We want you to develop and implement new approaches that will lead towards a 60% reduction of CO2 emissions in your communities.

Donnerstag, 8. November 2007

LOHAS oder Utopisten?

Zielgruppe Lohas. Mit prominenter Unterstützung steigt die Utopia AG ins Nachhaltigkeitsbusiness ein. Sie zielt auf Neo-Grüne und Ökos 2.0. Frühere Chefin der Münchner Werbeagentur Start.advertising gründete ihr jüngstes Unternehmen, die Utopia AG, die dazugehörige Website ging online. Burda kam mit Ivyworld schon zuvor. www.wiwo.de

Aufstieg für alle

Spielplan für den Umgang mit Macht. aufstieg_alleWo die klugen Köpfe nicht das Herz auf ihrer Rechnung haben, scheitern alle Projekte. Die Erfolgreichen müssen ihr Bestes geben, damit die Verlierer von heute morgen an ihrer Seite sind. Wo die Gewinner diskriminiert werden, haben auch die Verlierer keine Chance. Wo die Starken sich abkoppeln, sind die Schwachen bald isoliert. Sie werden auch die Starken stürzen. Wir brauchen ein neues Ethos für Aufsteiger. Sein Kerngebot: Aufstieg verpflichtet! Professor Dr. Gertrud Höhler ist Publizistin und Beraterin für Wirtschaft und Politik und wurde vielfach ausgezeichnet, zuletzt mit dem Deutschen Fairnesspreis. Bei Econ erschienen u.a.: Wettspiele der Macht (1994), Wölfin unter Wölfen (2000), Die Sinn-Macher (2002), Warum Vertrauen siegt (2003), Jenseits der Gier (2005); allesamt Bestseller. Lohas-Shop

Mittwoch, 7. November 2007

Hoher Ölpreis = besser für erneuerbaren Energien?

Schneller Wechsel zur erneuerbaren Energie bei Rohölpreisen um 100 Dollar notwendig. Deutschland ist bei den erneuerbaren Energien mit Solar- und Bioenergie weltweit führend und die Exportquote steigt jedes Jahr. Weil sich die Nahrungsmittelindustrie und die Energiewirtschaft gegenseitig die Rohstoffe wegkaufen, schnellen auch die Preise für Grundnahrungsmittel in die Höhe. - Die Verhaltensappelle von Politikern sind peinlich! Man versteht sein politisches Mandat falsch, wenn man die Verantwortung für eine andere Energiepolitik nicht wahrnimmt und stattdessen Verhaltensappelle an die Bevölkerung gibt. Hermann Scheer

Dienstag, 6. November 2007

Zweite Ökonomie gegen Elend

Neue technologische Entwicklungen ermöglichen neue Arbeitsformen, um Armut zu bekämpfen, sagt der Gründer der New-Work-Bewegung Frithjof Bergmann im Interview. In Afrika ist es technisch möglich geworden, dass sich eine Dorfgemeinschaft selbst Kühlschränke, Generatoren, ja sogar einen Traktor bauen kann. Man braucht nur kleine Werkstätten intelligent miteinander zu verknüpfen und kann Arbeit und Produkte schaffen, worauf die Menschen stolz sein können. Bergmann: Ich lebe nicht in einer Traumwelt, darum glaube ich nicht daran, dass ein solches Konzept die jetzige Situation einfach ablösen wird. Wir brauchen aber eine Alternative bzw. eine zweite Ökonomie für die 80 Prozent der Weltbevölkerung, die heute im Elend lebt. derstandard.at

Börsenbeben: Gier hat Vernunft geschlagen

Citigroup-Gewinn im dritten Quartal weiter nach unten. Nach dem Rücktritt ihres Chefs Charles Prince weitere elf Milliarden Dollar an Abschreibungen aus dem Hypothekengeschäft angekündigt. Experten sehen keine Ende der Bankenkrise bis mind. Ende 2008/09 und Gefahr der Dollarabwertung. Siehe auch Meldung vom August 07.

Montag, 5. November 2007

Lohas - neue grüne mode welle

Ethics will be the next fashion accessory - prophezeit Peter Ingwersen vom dänischen Fair Fashion Label Noir. Denn erst wenn ethische Ansätze zum Kult werden, bleibt das Gewissen der Fashion Victims nicht länger vor der Ladentür. In kürzester Zeit hat sich die Ökobewegung vom Müsli-Sandalen-Image zum neuen Lifestyle-Trend gemausert: LOHAS steht für Öko-Bewusstsein mit Coolness-Faktor. Und eine Hauptstadt hat der Trend ebenfalls: Berlin hat sich als Plattform und Treffpunkt für modeinteressierte Öko-Fans, Fair Fashion Labels und Ethik-Experten aus aller Welt etabliert. modekultur.info

Mercedes-Benz - Kampagne zur Nachhaltigkeit

TrueBlueSolutions. Mercedes-Benz setzt zur Einführung der Bluetec Dieseltechnologie in Europa auf die Farbe Blau. In dieser Woche startet die internationale Werbekampagne. Der E 300 Bluetec ist seit Okt. 2006 in den USA zu haben und ab Dezember 2007 auch in Deutschland. Mit Blick auf die Mobilität der Zukunft denkt Mercedes-Benz ganzheitlich... denken Sie... (Foto: ar/Mercedes)

Samstag, 3. November 2007

Valley's most influential environmental activist

The children of tech personalities are usually off-limits - unless their parents brought them into the public arena in the first place. Which is the case with Mary Doerr, the 15-year-old environmentalist daughter of Kleiner Perkins' John Doerr, who's guilted the powerful venture capitalist into a personal commitment to green issues. So, what do we know about Mary Doerr? She told her father that his generation had triggered climate change, and it was their job to fix it, which is the public explanation of his environmental activism. Silcion Valley

Freitag, 2. November 2007

Größte Verschiebung in der Geschichte des Kapitalismus

200 Millionen US-Dollar Anschubfinanzierung für die Zukunft des Automobils: das Elektro-Auto mit Wechsel-Akku im Abo. Shai Agassi, früher mal Kronprinz bei SAP, nennt sein Project Better Place, will batteriebetriebene Pkw reif machen für den Massenmarkt. LINK TIPP Er will ein Netz von Tankstellen für E-Autos schaffen und zugleich eine Art Abonnement-Lösung für Elektroauto-Batterien einführen. Project-Better-Place-Kunden sollen ihr Automobil bei Agassis Firma kaufen oder leasen. spiegel online
Funktionierender Link des Kommentars: esyoil.com

Donnerstag, 1. November 2007

BioFach America 2007: 1a Geschäftsklima

25.000 Fachbesucher, rund 2.000 mehr als im vergangenen Jahr, strömten von 27. bis 29. September 2007 auf die parallelen Fachmessen BioFach America und die Natural Products Expo East ins Baltimore Convention Center. In Boston / Neu-England ist die Bio-Bewegung noch viel stärker als in Baltimore. Boston wird als attraktiver neuer Messestandort 2008 sicher eine Reihe von Ausstellern und Fachbesucher zusätzlich anziehen. Ihr konkretes Interesse an einer Teilnahme auf großflächigen Arealen haben neben Deutschland bereits Indien und Brasilien angemeldet. Indien war dieses Jahr erstmals auf der BioFach America vertreten. nuernbergglobalfairs.com

Klimawandel-Investments + Party für Reiche

Perspektive im Asset Management: Ein Blick auf die Weltwirtschaft zeigt, dass sich im Zuge des Klimawandels ein breites Spektrum an Investitionsmöglichkeiten ergibt. Unternehmen und Investoren wird zunehmend bewusst, dass dieses Thema nicht nur eine gesellschaftliche, politische oder moralische Tragweite hat, sondern auch wirtschaftliche und unternehmensbezogene Implikationen besitzt. > Globales Research - Deutsche Bank Dem steht folgender Sachverhalt entgegen: Wirtschaftliche Not kündigt sich an den Börsen an: Über Jahre hinweg haben die Notenbanken die Welt mit billigem Geld überschwemmt - und damit die Wohlhabenden noch wohlhabender gemacht. Jetzt droht die Inflation. Und die macht die Armen ärmer. Party für Reiche spiegel online

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Jahrbuch Ökologie 2008

Das Jahrbuch Ökologie erscheint jährlich und informiert kompakt über die ökologische Situation unterschiedlicher Bereiche, analysiert internationale Umweltpolitik und entwirft Visionen für eine tragfähige, zukunftsfähige Welt. Definiert ist der Begriff Ökologie durch Verhältnisse von Mensch + Natur sowie Umwelt und Gesellschaft. Schwerpunkte: Wachstumsfrage, Folgen des Klimawandels, Bionik, Kultur u. Lebensstil, Nanotechnologie, Störfall Forsmark... Becksche Reihe € 14.95

Dienstag, 30. Oktober 2007

Lohas-Studien Regen

Fas vier Millionen LOHAS in Deutschland. Es regnet förmlich aktuelle Lohas-Studien, und es ist wirklich verwunderlich, dass solche Dinge fast zur selben Zeit in Erscheinung treten. Diese besagte Studie heisst nun Greenstyle Report und führte zur Realisierung eines Portals der Agentur Milchstrassen in Hamburg. Es ist keine Überraschung, wie sich verschiedene neue Marktteilnehmer mit Zahlenwerken präsentieren, die den repräsentativen Studien entgegenstehen. Da werden 4, 15 oder gar 21 Mio LOHAS in Deutschland genannt. Burda Community Network

Europa Studie - LOHAS

Angesichts der fortbestehenden Ökodynamik auf dem Marktplatz beschleunigt die LOHAS-Bewegung die Verbindung sozialer Überzeugungen und persönlicher Werte der Konsumenten mit jenen von Marken und Unternehmen. Genau diese geistige Haltung wird den LOHAS-Markt in den nächsten Jahrzehnten steuern und Nachhaltigkeit zum zentralen Wachstumsfaktor für langfristigen Interessensvertreter- und Markenwert machen. Presseportal

Montag, 29. Oktober 2007

Lohas Medienberichte

Die Liste der Medienberichte wird länger und länger, und seit kurzer Zeit sind Studien und Erhebungen renomierter Beratungs- und Researchunternehmen dabei. Wo bisher häufig der Begriff LOHAS mit Inhalten von Hollywoodschauspielern genutzt wurden, um mit Beiträgen für Lifestyle und Glamour entsprechende Zeitschriften zu füllen, sind nun stichhaltige Reporte und Grundlagen für Wirtschaft und Gesellschaft zu finden. LOHAS ist ein riesiger weltweiter Trend. Unsere Medienliste 2007

Efeu Portal will LOHAS ansprechen

Die Burda Lifestyle Community (unter anderem "Max", "Playboy", "TV Spielfilm") startet Ende November ein neues Lifestyle-Portal. Die Website www.ivyworld.de richtet sich an eine umweltbewusste, gesundheitsorientierte Zielgruppe. Das Web-Angebot soll den sogenannten Lohas (Lifestyle of Health and Sustainability) ein Forum geben. Wir dürfen gespannt sein, was Werbeprofis von Playboy und TV Spielfilm darunter verstehen.

Lohas-Studie Ernst & Young

Der Handel stellt sich auf die steigende Nachfrage nach Bio-Produkten ein: 59 Prozent der befragten Handelsunternehmen geben an, dass das Thema „Bio“ für die eigene strategische Ausrichtung von großer Bedeutung ist. Es reicht dem Konsumenten nicht mehr, "nur" schmackhaft satt zu werden. Attribute wie Bio, aus fairem Handel und aus nachhaltiger Produktion beeinflussen seine Kaufentscheidung mehr und mehr. Ernst & Young AG

Gewinner des Bio-Booms

Bio boomt. Rund fünf Milliarden Euro haben die Bundesbürger 2006 durchschnittlich für Produkte mit einem Bio-Siegel ausgegeben. Das sind 20 Prozent mehr als im Vorjahr. Tendenz: steigend. SPIEGEL TV Special stellte die Geschäftsideen erfolgreicher Bio-Unternehmer vor, begleitet Produktentwickler einer führenden deutschen Biosupermarktkette, erzählt die Erfolgsgeschichte der Brause "Bionade", portraitiert den Chefdesigner des dänischen Öko-Luxus-Labels "Noir" (Tipp: Arte TV - Ökomode) und stellt die neuesten Trends auf der Internationalen Autoausstellung in Frankfurt vor. spiegel.tv

Samstag, 27. Oktober 2007

Internet Film Fest Berlin: Audience Award

Global Warming Sheldon Lieberman (Australien)

Webcuts is THE event for films made for and distributed via the internet, showing only the freshest, funkiest and most interesting films you can find on the net.Webcuts Blog

Freitag, 26. Oktober 2007

Öko: das Zauberwort der Modewelt

Augenwischerei beim Konsumenten sind die neuen Kollektionen aus Biobaumwolle nach Ansicht von Heike Scheuer vom Internationalen Verband der Naturtextilwirtschaft (IVN). Entscheidend für die Umwelt und für die Hautverträglichkeit maßgeblich sei nicht Biobaumwolle allein, sondern der anschließende Verarbeitungsprozess. Und der ist bei den meisten Unternehmen nach wie vor konventionell. Das bedeutet: Eine Jeans aus Biobaumwolle, gefärbt mit herkömmlicher Textilfarbe und bearbeitet mit den üblichen Apparaturen, unterscheidet sich für den Verbraucher überhaupt nicht von einem konventionellen Modell. Und bisher liegt, trotz großer Nachfrage, der Anteil an Biobaumwolle auf dem Weltmarkt bei nur 0,1 Prozent. welt.de

Heiße Luft beim Zukunftsenergie-Kongress?

Wir müssen Augen, Bewusstsein und Herzen öffnen": Klimaschutz-Vorkämpfer Al Gore wurde in Berlin bei seinem ersten großen Auftritt seit dem Nobelpreis deutlich. Er sprach auf einem Zukunftsenergie-Kongress - der jedoch offenbarte, wie uneinig sich Politiker, Forscher und Manager noch sind. spiegel.de

Donnerstag, 25. Oktober 2007

Patent auf Milchkühe

Greenpeace, Landwirte und Verbände erheben Einspruch. Das Europäische Patentamt (EPA) in München hat das Patent (EP1330552) im Januar 2007 erteilt. Das Patentamt weitet Schritt fuer Schritt die Patentierbarkeit in Richtung normaler Pflanzen und Tiere aus. Brokkoli, Kühe und demnächst auch Schweine werden durch Patente zu Erfindungen erklärt. Das bringt uns in die Abhängigkeit von internationalen Konzernen und kommt beinahe einer Enteignung gleich, sagt Romuald Schaber, Vorsitzender des Bundesverbandes der Milchviehhalter. greenpeace.de

Mittwoch, 24. Oktober 2007

Lebensmittelmarkt in Deutschland

Renate Künast, Sarah Wiener, Dr. Thilo Bode sowie Prof. Dr. Matthias Horst diskutierten in der Sendung Johannes B. Kerner, ob und wie wir beim Essen betrogen werden (Gifte im Essen NRW-Pestizidreport). Erstaunlich unglaubwürdig durch einsilbige Wiederholungen von Marketing-Slogans wirkte der Hauptgeschäftsführer des Bundes für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde (Seehofer: Kennzeichnung nach Industrie-Wünschen). Diese als Lobby zu bezeichnende Einrichtung der Industrie, überzeugt auf diesem Wege sicherlich gar keinen kritischen Konsumenten, und hat die Zeichen der Zeit nicht erkannt (Siehe Beitrag des Gottlieb Duttweiler Instituts). Gleichzeitig sind in den Top-Etagen der Konzerne diese LOHAS-Themen sehr wohl bekannt und folgende Strategie zeichnet sich ab: In den westlichen Ländern wird der Wertewandel nach und nach verstanden und auch umgesetzt, parallel dazu werden die Märkte in Asien und Afrika auf herkömmliche Weise aufgebaut... ZDF.de

Dienstag, 23. Oktober 2007

Weltweite Ölproduktion hat Peak überschritten

Die Internationale Energie-Agentur (IEA) bestritt bis vor kurzem, dass eine grundlegende Änderung der Energieversorgung in naher oder weiterer Zukunft wahrscheinlich sei. Laut Industriedatenbank HIS (2006) werden die restlichen Weltölreserven auf 1,255 Gigabarrel geschätzt. Für die Energy Watch Group jedoch gibt es stichhaltige Gründe, diese Zahlen für einige Regionen und Schlüsselländer zu korrigieren und daraus eine Schätzung von 854 Gigabarrel abzuleiten. König Abdullah von Saudi Arabien, der größte Ölproduzent der Welt: "Der Ölboom ist vorbei und wird nicht zurückkehren. Wir müssen uns alle an einen anderen Lebenstil gewöhnen." (Artikel Peak Oil + Steuerreform) Die Welt steht am Anfang einer strukturellen Veränderung des Wirtschaftssystems. Diese Veränderung wird mit einer steil abnehmenden Versorgung mit fossilen Brennstoffen beginnen und fast alle Aspekte des täglichen Lebens beeinflussen. www.sonnenseite.com

World Solar Challenge


The Panasonic World Solar Challenge is truly a unique adventure, with teams from all over the world preparing their solar powered vehicles to undertake the 3000km journey from tropical Darwin in the Northern Territory to Adelaide in South Australia. Blog Beitrag Germany

Lifecycle Factory

Toyota Green Design Movies

Montag, 22. Oktober 2007

Hess Natur an der Alster

Hess Natur ist seit über dreißig Jahren marktführendes Versandhaus für natürliche Mode. Heute ist die Marke aus Hessen auf dem Wege, zum international ausgerichteten Modelabel zu werden. Das “Wolljacken-Image” von gestern wird in zeitgemäßes Branding verwandelt, die hohen Qualitätsstandards dabei aber gepflegt und weiter entwickelt: kompromißlos ökologische Produkte, ethisch unbedenkliche Herstellung, Nachhaltigkeit, Fair Trading. Als erster 100% ökologischer Modeanbieter hat Hess Natur nun in Hamburg seinen Flagshipstore eröffnet. 600 qm in einem historischen Kontorhaus der Innenstadt, mit Binnenalsterblick. Die aufkeimende LOHAS-Bewegung hat jetzt, zunächst in Hamburg, einen glücksstiftenden Ort. Alstertor 17 / Ecke Hermannstraße, 20095 Hamburg > www.slowretail.de

TRENDS 2030 - Struktur und Wachstum

In den nächsten Jahrzehnten werden sich die ökonomischen Rahmenbedingungen in Deutschland erheblich verändern. Zu den absehbaren Trends, die die ökonomische Entwicklung Deutschlands zukünftig beeinflussen werden, zählen insbesondere der fortschreitende Strukturwandel zur Dienstleistungs- und Wissensgesellschaft, der demographische Wandel, die Intensivierung der weltwirtschaftlichen Verflechtungen sowie die Wachstumsdynamik der aufstrebenden Ökonomien außerhalb der EU. Projekte: Klimawandel, Maritime Wirtschaft und Transportlogistik, Wohnungsmärkte, Ernährung und Wasser, Energierohstoffe. www.hwwi.org

Freitag, 19. Oktober 2007

SZ - Die Sandale ist weg

Einst war der Öko lässig, heute ist er chic: Ökologische und soziale Aspekte spielen mittlerweile beim Einkauf eine große Rolle. Werner Schulz, Professor für Umweltmanagement an der Stuttgarter Universität Hohenheim, rechnet etwa ein Drittel der Verbraucher hierzulande zu diesen neuen Konsumenten. Doch von Bio-Latschen und Jutesäcken halten diese neuen Ökos wenig. Die Anhänger des "Lifestyles of Health and Sustainability", kurz Lohas, legen vielmehr Wert auf guten Stil und Chic. SZ > Öko 2.0 + LOHAS

Qualitativ hochwertige, energieeffiziente Produkte

Die neutrale Informationsplattform topprodukte.at unterstützt bei der Suche nach energiesparenden und qualitativ hochwertigen Produkten. Das Infoportal informiert in übersichtlicher Form über die effizientesten in Österreich (auch in Deutschland / Schweiz) erhältlichen Produkte jeder Kategorie und ermöglicht auch einen Vergleich zwischen den einzelnen Produkten. Derzeit sind rund 2.200 Produkte aus den Kategorien Beleuchtung, Büro, Haushalt, Heizung/Warmwasser, Kommunikation, Mobilität und Unterhaltung. Lohasguide.de

Gesunder und nachhaltiger Lifestyle in China

Heute beeinflusst LOHAS viele Facetten des Lebens von Chinesen. Nach Meinung von Soziologen entstand dieser Begriff zwar im Westen und schien deshalb „ausländisch“ zu sein, aber er steht dem Wesen nach auch mit der traditionellen chinesischen Kultur eng in Verbindung. Zum Beispiel steht die konfuzianische Idee: „Himmel und Mensch vereinen sich zu einem“ mit dem Streben der LOHAS-Menschen nach Harmonie zwischen Mensch und Natur im Einklang. Darüber hinaus legt man nach der traditionellen chinesischen Lebensweise ebenfalls großen Wert auf Ruhe, Selbstversorgung und gesunde Nahrungsmittel. www.chinatoday.com.cn

Donnerstag, 18. Oktober 2007

Grüne Welle erreicht Elektronikbranche

OpenPR: „Die Ergebnisse der tns infratest Umfrage zeigen, wie groß die Nachfrage nach ökologisch verträglichen Produkten auch in der Unterhaltungselektronik ist. Mit der Entwicklung und Markteinführung der umweltfreundlichen EcoDisc hat ODS dieser Entwicklung für den europäischen DVD-Markt als ‚first mover’ Rechnung getragen." So fallen etwa bei der Produktion gegenüber einer herkömmlichen DVD-5 um 56 Prozent reduzierte CO2-Emissionen an. Der Einsatz von Polycarbonaten (Rohstoff zur Herstellung von CDs und DVDs) ist um 50 Prozent geringer. Auf die biologisch schwer abbaubaren Kleber verzichtet die EcoDisc vollständig. www.ecodisc.net

Gifte im Essen

Nordrhein-Westfalen geht als erstes Bundesland in die Offensive und stellt Pestizidsünder an den Pranger. Nur Nordrhein-Westfalen nennt die schwarzen Schafe unter den Supermärkten – und sorgt so vorbildlich für Transparenz bei Pestiziden in Obst und Gemüse. Mit dem „Pestizidreport“ legt das Verbraucherministerium in Düsseldorf alle landesweit durchgeführten Rückstandsuntersuchungen seit dem Jahr 2004 offen – und scheut auch nicht davor zurück, die jeweiligen Handelshäuser anzugeben. www.sonnenseite.com

Mittwoch, 17. Oktober 2007

Manufakturen stehen vor einer Renaissance

Diese Gruppe werteorientierter Konsumenten wächst rasant. Amerikanische Marketingstrategen haben auch schon einen schönen Begriff für sie gefunden: Lohas. Wie viele Lohas es in Deutschland gibt, hat noch niemand seriös geschätzt. Doch der Boom der Bio-Lebensmittel lässt darauf schließen, dass es auch in diesem Industrieland mit einer seit langem etablierten Öko-Bewegung einen großen Markt für handgefertigte Produkte gibt, die idealerweise aus der Region stammen. (Siehe unseren Artikel) Das ist eine Chance für Selbstständige, die Möbel, Kleidung, Mode-Accessoires oder was auch immer herstellen können. Oder Massenkonsumgüter für Lohas individualisieren. www.brandeins.de

Vorherrschaft des Fernsehens bröckelt

Die neueste Medienstudie aus Allensbach zeigt: Eine digitale Revolution ist im Gange - auf Raten, schleichend aber beständig. Die Zeitungen hat das Internet bei den Jungen schon überholt. Jetzt beginnt das Web, das Fernsehen einzuholen. Allensbach Studien

Montag, 15. Oktober 2007

Seehofer: Kennzeichnung nach Industrie-Wünschen

Für die Verbraucher wäre die Kennzeichnung von Lebensmitteln mit Hilfe einer Ampel eine gute Sache: Selbst Kinder verstehen dieses Symbol. Bundesernährungsminister Horst Seehofer will solch eine verbraucherfreundliche Lösung jedoch gemeinsam mit dem größten Lobbyverband der Lebensmittelindustrie verhindern. www.foodwatch.de

Handgepresstes Argand’Or Arganöl istTrendprodukt

Die Anuga, die wichtigste Fachmesse der Food- und Beverage-Welt, zeichnet im Rahmen des Innovationswettbewerbes TASTE alle zwei Jahre die wichtigsten Neuheiten und Trendprodukte aus. Handgepresstes Bio-Arganöl von Argand’Or, erstmals auf der Anuga bzw. Anuga Organic ausgestellt, wurde im Vorfeld der vom 13.-17. Oktober stattfindenden Messe zu „einem der besten und innovativsten Produkte der Anuga 2007“ – so die Jury – gewählt. www.argandor.de

Freitag, 12. Oktober 2007

Bio-Restaurants

Jan Rosenkranz will zwei Bedürfnisse moderner Menschen gleichzeitig befriedigen: Schnell zubereitete Mahlzeiten, die dennoch gesund sind. Neben den Kleinigkeiten ist es vor allem eines, das Nat auszeichnen soll: frische, biologische Produkte. Allerdings mit dem Service eines Schnellrestaurants. Sein Bio-Restaurant Nat soll sich zu einer bundesweiten Kette entwickeln. enable.ftd.de

SECURVITA fördert Yoga

Die Medizin erkennt zunehmend den Wert von Yoga – für die Gesundheitsvorsorge ebenso wie in der Therapie von Krankheiten. „Yoga kann bei vielen Krankheiten für die Betroffenen von großem Nutzen sein“, betont Dr. Imogen Dalmann, die sich im Berliner Yoga Zentrum für therapeutische Anwendungen engagiert. Artikel bei LOHAS,
Quelle: SECURVITA

Donnerstag, 11. Oktober 2007

Telia reduziert Emissionen um 70% durch Teleworking

Das schwedische Telekommunikationsunternehmen Telia-Sonera hat seine CO2-Emission seit 2001 um 70% reduziert z.B. durch Verringerung der Geschäftsreisen und Reduzierung der Büroflächen. Diese Ziele sind hauptsächlich erreicht worden über den Einsatz von Services wie Videokonferenzen und durch Erhöhung der Kommunikation über PC sowie den vollständigen Wechsel zu erneuerbarer Energie. Mehr zum Thema...

Dienstag, 9. Oktober 2007

Frankreich steht vor der Grünen Revolution

Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat eine "Grüne Revolution" angekündigt, die die Bevölkerung des Landes auf die Bekämpfung des Klimawandels einschwören und Frankreich zu einer Speerspitze im Kampf gegen Treibhausgase trimmen soll. Die Flächen für den biologischen Anbau sollen bis zum Jahr 2010 verdreifacht und im Jahr 2020 dann zehn Prozent der Agrarnutzflächen in Frankreich biologisch bewirtschaftet werden. www.landwirtschaft.ch

15. Oktober ist Blog Action Day 2007

Am 15. Oktober werden sich Blogger überall im Internet zusammentun, um die Öffentlichkeit auf ein ausgewähltes Thema aufmerksam zu machen. Das Thema für den Blog Action Day 2007 ist die Umwelt. (Tipp: The-11th-Hour) Jeder teilnehmende Blogger wird sich auf seine ganz persönliche Weise eines von ihm selbst ausgewählten Umweltthemas annehmen. Blog Action Day

Klettern auf den grössten Baum der Welt

Jim Spickler describes what it's like to climb the world's tallest tree.
The tallest tree species:
1. Redwood 379 feet (= 115.55 m)
2. Douglas fir 329 feet (= 100.29 m)
3. Giant Eucalyptus 318 feet (= 96.92 m)

Montag, 8. Oktober 2007

Der Preis der Natur

Eine der tiefgreifendsten globalen Entwicklungen der heutigen Zeit ist die zunehmende Knappheit natürlicher Ressourcen. Der wichtigste Grund für den Preisanstieg bei natürlichen Ressourcen ist das starke Wachstum, vor allem in China und Indien. Verschlimmert wird die Situation durch eine weitere einschneidende Veränderung, den Klimawandel. Es besteht die dringende Notwendigkeit, die Nahrungsmittelproduktivität in armen Ländern, vor allem in Afrika, zu erhöhen, das seine eigene „Grüne Revolution“ benötigt. Zudem wurden diese miteinander in Zusammenhang stehenden Krisen in den Bereichen Energie, Nahrungsmittelversorgung und Umwelt von den führenden Politikern dieser Welt größtenteils ignoriert. Artikel > Jeffrey D. Sachs
Internationales Newsportal in mehreren Sprachversionen: Project Syndicate's weekly commentaries inform general audiences around the world about the best and most influential ideas in politics, economics, and society.

Freitag, 5. Oktober 2007

Shared Values Bill Clinton

Jede hilfreiche Initiative ist notwendig, und es gibt weltweit tausende Organisationen. Bekannte Persönlichkeiten haben Einfluss und Vorbilder sind gefragt. Es sollte aber nicht verschwiegen werden, welche Taten Mr. Clinton in seiner Amtszeit tatsächlich vollbracht hat, als Mr. Nice Guy hat er all die Forderungen die er jetzt stellt, niemals ernsthaft in Angriff genommen und auf diplomatische Weise die meisten Reformen den politischen u. wirtschaftlichen Interessensverbänden überlassen.
In this era of remarkable global interdependence, ensuring more equitable access to existing and future resources is a moral and practical imperative for us all. The CGI Mission: CGI is a non-partisan catalyst for action bringing together a community of global leaders to devise and implement innovative solutions to some of the world’s most pressing challenges. clintonglobalinitiative.org

Neuer Kaffeekodex der falsche Weg

Der von der Kaffeewirtschaft vorgestellte freiwillige Verhaltenskodex (Common Code for the Coffee Community oder 4C) ist für das Fair Handelsunternehmen GEPA, die Fair Handelsorganisationen dwp, EL PUENTE (die Import- und Großhandelsorganisationen des Forums Fairer Handel) und den ökologischen Anbauverband Naturland die falsche Antwort auf die Probleme der Kaffeebauern: Standards auf niedrigem Niveau dienen als Marketinginstrument der Kaffeewirtschaft. Die Kaffee-Industrie geht mit 4C keinerlei Verpflichtungen gegenüber den ca. 25 Millionen Kaffeeproduzenten weltweit ein. Es besteht nach Auffassung der Fair Handelsorganisationen und des Naturland-Verbandes die Gefahr der Irreführung der Verbraucher, denn für den Endverbraucher sind die Unterschiede zwischen 4C-Kaffee und fair gehandeltem Öko-Kaffee nur schwer nachzuvollziehen. Darüber hinaus kann 4C gekennzeichneter Kaffee herkömmlichen Kaffee enthalten. www.gepa.de

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Seva Café - Living is giving

Food for the Body, Mind & Spirit. Das Seva-Cafe in Ahmedabad/Indien bittet um eine Spende für das Essen, es gibt keine Rechnung. Die Gäste im Seva Cafe sollen sich mehr als zu Hause fühlen. Das Video erzählt die ganze Geschichte. Konzept auch im Seva Cafe Kalifornien.
Mit den Pfeiltasten auf/ab kann die Sprache des Subtitle-Textes gewählt werden.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

McKinsey-Studie: Ansehen großer Unternehmen

Deutsche strafen Konzerne mit Kaufboykott ab. Besonders das Vertrauen der Verbraucher in internationale Großkonzerne ist extrem gering. Im internationalen Vergleich sind deutsche Verbraucher kritischer als andernorts“, sagte McKinsey-Experte Thomas Tochtermann bei der Vorstellung der Studie. Besonders negativ sehen Verbraucher den Abbau von Arbeitsplätzen und die hohen Managergehälter. Außerdem stellten die Konzerne den Profit über das Wohlergehen der Menschen, sagte mehr als jeder zweite Befragte. FR-Online.de

Dienstag, 2. Oktober 2007

Grüner wird's nicht!

Die Öko-Welle rollt. Überraschend schnell drang die ökologische Lebenseinstellung in den Mainstream vor und veränderte das Konsumverhalten. Trendberater verpassten der Bewegung das Label «Lohas» (Lifestyle of Health and Sustainability) und deklarierten sie zum Zukunftsmarkt. Ihrer Konsumhaltung verhalf Al Gores Klimafilm endgültig zum Durchbruch. Seither spriesst in aller Öffentlichkeit das grüne Wirtschaftswunder. Wissensmagazin > GDI IMPULS
Eine kritische Haltung ist obligatorisch, aber wie ist die Position des GDI? Zwischen Kritik an gnadenloser Vermarktung und Beratung für Wachstum zeigt sich das Paradox, das für uns alle gilt. Die Aussage "Schuld an den Problemen sind wir selbst" stimmt, wer aber ist "wir" , sitzen wir nicht alle in einem Boot? Und welchen Anteil hat die Wirtschaft und deren Führer? Instrumentalisieren die Unternehmen nicht das schlechte Gewissen der Konsumenten? Warum gibt es keine Hinweise darüber, wie dieser Impuls der Konsumenten durch wirtschaftliche und politische Massnahmen als Chance begriffen wird? So könnte Vertrauen zurückgewonnen werden.

Montag, 1. Oktober 2007

Grüne Elektronik auf dem Vormarsch

Greenpeace hat soeben seinen fünften Ranking-Bericht zur Geräteumweltverträglichkeit der größten Mobiltelefon- sowie Computerhersteller veröffentlicht. Es zeichnet sich ein deutlicher Trend bei der Elektronik-Industrie ab, gefährliche Substanzen aus ihren Geräten zu verbannen und das Recycling alter Geräte zu gewährleisten. Alle 14 getesteten Firmen bekommen inzwischen fünf bis acht von zehn möglichen Punkten. Das ist eine bemerkenswerte Entwicklung, da noch vor einem Jahr die Hälfte der Firmen weniger als fünf Punkte erreichte. Greenpeace International

OECD-Studie 2007

Deutschland leistet sich als einziges größeres Hochlohn- und Industrieland, dass es deutlich weniger junge Absolventen der Ingenieurwissenschaften und der Informatik gibt, als allein zum Ausgleich für das Ausscheiden der Älteren aus dem Berufsleben benötigt werden. Dabei lebt das Hochlohn- und Exportland Deutschland in besonderem Maße von der Innovativität seiner technischen Produkte. 4ING fordert ein auf Quantität als auch auf Qualität gerichtetes Aktionsprogramm für die Ingenieurwissenschaften und die Informatik. Und Deutschland leistet sich auch in weiteren Bereichen verschlafene Aktivitäten: Worauf warten wir? Neue Wege sind gefragt...
SkinShoes bestehen aus zwei Teilen: dem "bone", einer Art innerer Schuhteil beziehungsweise der Sohle und dem "skin", der wechselbaren Außenhülle des Schuhs. Dadurch ist ein perfektes Schuhbett durch auswechseln für verschiedene Schuh-Modelle möglich. Zur Zeit kostet ein "bone" ca. 50 Dollar und ein passender "skin" zwischen 130 und 300 Dollar. Günstigere Preise sind zu erwarten durch höhere Stückzahlen.

Freitag, 28. September 2007

Geschichten die das Leben schreibt

Der schüchterne Engländer Paul Potts war bis vor kurzem unscheinbarer Handyverkäufer und hatte viel Pech in seinem Leben. Mehrere Unfälle und Krankenhausaufenthalte waren die schlechten Karten, die das Schicksal ihm bot. Dann wirft er eine Münze, um die Entscheidung zu treffen, ob er sich für eine Gesangs Castingshow bewerben soll. Er trat als Opernsänger an, wurde Sieger und hat innerhalb 3 Monaten mehr als 1 Million CD´s verkauft:

Donnerstag, 27. September 2007

Postmodern Times

Humanity, every sign pointed, is precariously balanced between greater self-potential and environmental disaster. Welcome to Postmodern Times, a series of short animated films presenting new ideas about global consciousness and techniques for social and ecological transformation. Our first episode, "Toward 2012", introduces the project, explaining concepts from the best-selling book, "2012: The Return of Quetzalcoatl" by Daniel Pinchbeck.
A ride worth taking, partly for the wild entertainment value but also because the book is a document with genuine sociopolitical relevance.…Pinchbeck delivers his eco-political message in the form of a syncretic mad masterpiece. - Reason Magazine

Mittwoch, 26. September 2007

Slow Movement - Lebe lieber langsam

Die erste "Cittáslow" war im Jahr 1999 das winzige Chianti-Örtchen Greve in der Toskana, dazu kamen Bra, Positano und Orvieto. Die Einwohner in den "Slow Citys" leben vor, dass eine Konzentration auf lokale Produkte und Industrie keine Einschränkung, sondern ein Gewinn ist. Erkenntnisse der Ökologie und Nachhaltigkeitsforschung sind Grundlage der Entwicklung. cittaslow - Eine internationale Vereinigung der lebenswerten Städte.

Religion - Zwischen Glaube und Inszenierung

Die Globalisierung ist Fluch und Segen. Im Zeitalter der grenzenlosen Kommunikation scheint alles möglich, doch nichts ist beständig. Der Mensch wird mitgerissen im Strom der Veränderung, ob er will oder nicht. Was bedeutet die Rückkehr der Religionen im Zeitalter der Globalisierung? Z.B. Professor Hans Küng: "Das Christentum geht vielen auf die Nerven". Ein Special der Deutsche Welle mit Reportagen, Interviews und Analysen.

Montag, 24. September 2007

TAZ und LOHAS - Birne und Apfel?

Kann ein neues Öko-Milieu namens Lohas mittels bewussten Konsums tatsächlich die Welt und die Rendite retten? Wer sind diese Lohas überhaupt? Keiner redet über die Effizienz-Revolution, über Stromnetzmonopole, seine persönliche CO2-Jahresbilanz oder erzählt, dass er selbst auf seinem Dach Strom produziert, das schreibt P.Unfried in der TAZ über die Lohas Konferenz Frankfurt. Wem wurden die Fragen vor Ort gestellt? Anstatt die deutsche Kritikerkeule zu schwingen, vielleicht mal neue Bewegungen genauer anschauen und mit einbeziehen ... nicht Revolution, sondern Evolution macht sich breit, selbst wenn diese Konferenz nicht überzeugend war. Linktipp Buch u. Interview: Es ist alles gesagt.

Samstag, 22. September 2007

Mercedes plant Kooperation mit Elektroautohersteller Tesla

Mercedes-Entwicklungsvorstand Thomas Weber denkt über eine Kooperation mit Tesla Motors, einem amerikanischen Hersteller von Elektro-Sportwagen, nach. Weber will so das weltweit erste Hybrid-Auto mit Lithium-Ionen-Batterie auf den Markt bringen, erfuhr die WirtschaftsWoche.
Elektroautohersteller Tesla > Porträt auf Lohasguide.de.

Freitag, 21. September 2007

Social Web Breakfast München

Um 8:30 Uhr morgens das Thema "Lohas, Blogs und Nachhaltigkeit". Eine Runde mit ca. 35-40 Personen hat sich eingefunden, eine bunte Mischung aus Medien- und Unternehmensvertretern und Herwig Danzer stellt die Frage, ob Lohas wirklich was Neues sind. Ein bodenständiger Unternehmer erzählt aus seiner langjährigen nachhaltigen Lebensweise und Erfahrungen der Möbelmacher mit Unternehmertum, Bloggen, und seine Ansicht über LOHAS: Nichts Neues. Das Thema LOHAS macht Schlagzeilen, der Bericht in der WirtschaftsWoche schiebt das Thema weiter an. Zur Diskussion steht der Einfluss von Web 2.0 als Schlagwort, in diesem Fall durch Bloggen und Schaffung von Transparenz und bewusste Konsumenten. Das Thema Lohas ist in 2 Stunden Zeit nur angerissen und in weiteren Gesprächen wachsen die Erkenntnisse. Face to Face Events machen Sinn und Spaß > Siehe PR Blogger

Neue Bio-Produkte von Naturaplan für LOHAS

Coop will Marktführung ausbauen. Jedes zweite Bio-Produkt wird von den Eidgenossen bei Coop gekauft. Mit neuen Bio-Produkten für LOHAS bietet Coop innovative Bio-Produkte in einem neuen Segment und sorgt so für neue Impulse im Bio-Markt. Bei den Bio-Produkten hat Coop einen Marktanteil von 50 Prozent. Um dies zu erreichen, hat Coop bereits in den 90er-Jahren als Pionier mit viel Engagement zum Aufbau des Bio-Marktes beigetragen. www.coop.ch/naturaplan

Autohersteller auf CO2-Verminderung verpflichten

Die Mitglieder des Umweltausschusses fordern den durchschnittlichen Kohlendioxid-Ausstoß aller Neuwagen bis 2012 auf 120 Gramm pro Kilometer zu senken. Für Benzinschlucker sollen die Hersteller Strafen zahlen, während Sparmodelle belohnt würden.
120 Gramm oder 130 - was ist der Unterschied? „Jedes Jahr werden 16 Millionen PKW in der EU hergestellt. Wenn ein Auto im Schnitt 20.000 Kilometer zurücklegt, dann macht dieser kleine Unterschied von 10 Gramm 3,2 Millionen Tonnen CO2 pro Jahr aus“, betont die Vize-Vorsitzende des Umwelt-Ausschusses, die finnische Grünen-Abgeordnete Satu Hassi. Quelle: EU-Parlament
Weitere Info: IAA Fazit + Expertenschelte

Banken. Die Bewegen was! ?

Deutsche Bank bangt um Milliarden. Insgesamt gehe es um Kredite im Umfang von 29 Milliarden Euro, erklärte Ackermann. Das ist ja unser Geschäft." Diese Produkte seien auch sehr gut gewesen. "Da hat man sehr viel Geld verdient über lange Zeit." Mit was? Und die ganze Wahrheit dürfte längst nicht ans Licht gekommen sein.

Donnerstag, 20. September 2007

Hippe Grüne + IT-Produkte

Der Öko-Lifestyle erreicht die Computer- und Multimedia-Welt. Nach umweltfreundlichen Autos, Verpackungen oder Kleidern liegen nun auch ökologische Elektronikgeräte im Trend. Den Öko-Chic gibt es freilich nicht erst, seit Hollywood-Stars wie Cameron Diaz oder Leonardo DiCaprio einen Toyota Prius mit Hybrid-Antrieb fahren... > www.20min.ch

Shoppen kann die Welt verbessern

Rewe will in Zukunft ihr Produkt-Portfolio stärker an Kaufargumente wie Gesundheit, fairen Handel, Ethik oder Regionalität orientieren. Denn mit nachhaltigen Produkten lassen sich auch gute Gewinne erzielen. Die Konzentration auf ökologisch und ethisch verträgliche Produkte ist für Wutscher auch ein Garant für weitere Innovationen, die neben der ökologischen Komponente auch ökonomischen Nutzen für das Unternehmen generieren. REWE Vorstand Österreich / diepresse.com

Trend zur Moralisierung der Märkte

Käufer und Konsumenten gewinnen einen Einfluss, dem sich die Produzenten nicht entziehen können. Die Frankfurter Automesse zeigt, dass die Produzenten die Botschaft ihrer Kunden verstanden haben. Versuche von Lidl, die Biokette Basic zu übernehmen, ist allein am Kundenwillen gescheitert. (Siehe auch GDI Kongress -Power Shift) - Interview bei wiwo.de - Genuss und Gewissen Prof. Nico Stehr

Mittwoch, 19. September 2007

Das ARTE Magazin / Mode-Geschichten

Der nächste große Modetrend wird sein, das gute Gewissen nach außen zu tragen. Es wird nicht mehr um die Länge der Röcke gehen, sondern darum, ein Statement abzugeben“, erklärte der dänische Modedesigner Peter Ingwersen während der Berliner Fashionweek Mitte Juli dieses Jahres. Ganz in diesem Sinne gab es auf der parallel in Berlin stattfindenden Modemesse Premium erstmals eine „Green Area“. Kultde-signerin Katherine Hamnett ist schon seit über 20 Jahren dafür berühmt, den Zeitgeist auf ihrer Mode ebenso kritisch wie plakativ zu benennen, mit dicken Lettern auf Shirts aus organischer Baumwolle: „Save the Future“ oder „Make Trade Fair“. Tina Schraml für das ARTE Magazin

Einfach intelligent produzieren “cradle to cradle” design

Zukünftig gibt es nur noch zwei Arten von Produkten: Verbrauchsgüter, die vollständig biologisch abgebaut werden können, und Gebrauchsgüter, die sich endlos recyclen lassen. Eine ökologisch-industrielle Revolution steht uns bevor, mit der Natur als Vorbild. Und was die beiden Fachleute in anschaulicher Weise darbieten, ist keineswegs nur graue Theorie, sondern das Ergebnis eigener praktischer Erfahrungen: Michael Braungart und William McDonough erproben seit Jahren mit Firmen wie Ford, Nike, Unilever und BP erfolgreich die Realisierbarkeit ihrer Ideen. Architect William McDonough believes that green design can prevent environmental disaster - while also driving economic growth. He champions “cradle to cradle” design that considers the full life cycle of a product, from its creation with sustainable materials to a recycled afterlife.

Cradle-to-Cradle thinking and design principles. >
View Training Website

Montag, 17. September 2007

Unternehmen entdecken einen neuen gigantischen Wachstumsmarkt

FAIRE GESCHÄFTE: Weltweit verlangen immer mehr Kunden fair gehandelte und sozial verantwortungsvoll hergestellte Produkte. Ethik ist nicht mehr nur das Hobby reicher Philanthropen. Sie zahlt sich jetzt richtig aus; schreibt die WirtschaftsWoche 38/2007

Die besten LOHAS Gadgets

LOHAS findet Anklang bei den Medien, diese verstehen das Thema jedoch weitgehend auf einer festgefahrenen Ebene und präsentieren es so: "Mit der Ökobewegung der 80er Jahre hat LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) nichts mehr zu tun: Die neuen Lifestyle-Produkte sind glamourös, teuer und natürlich unheimlich hipp." > www.welt.de Die Rede ist von LOHAS Gadgets, Produkte für den Konsumenten mit hohen Ansprüchen, ist aber keinesfalls auf die immer wieder von den Medien genannten glamourösen Aspekte beschränkt (Der Grund liegt teilweise in der Tatsache, dass Menschen von dieser Hollywoodwelt fasziniert sind und dadurch von Mode und Konsum stark beeinflusst, das mündet in wirtschaftliche Interessen aller Akteuere). Allerdings zählt gerade der Anteil der LOHAS selbst nicht zu dieser Gruppierung, die für Werbung und Hollywoodglamour empfänglich sind. Die Einstellung der Lohas sieht in erster Linie das Wohl Aller, einschließlich sich selbst. Das Verständnis von LOHAS, und seine Definition basiert auf einem umfangreichen Wertewandel, aufgrund einer absoluten Notwendigkeit für Mensch und Umwelt. Der Weg um dies zu verdeutlichen setzt dort an, wo Wirtschaft und Gesellschaft stehen und fordert keine Revolution, sondern ist eine Evolution in unserem wachsenden Verständnis und Handeln für eine Welt, unter Berücksichtigung globaler Entwicklungen, aller Menschen und der gesamten Natur.

Samstag, 15. September 2007

Ökoschick gewinnt Gründerwettbewerb

Armedangels sind Gewinner mit schicker und fair gehandelter Kleidung. Die beiden Kölner Jungunternehmer Anton Jurina und Martin Höfeler gewannen beim WirtschaftsWoche Gründerwettbewerb und erhalten bei der Preisverleihung am 17.09.07 in München ein Preispaket im Wert von einer Viertelmillion Euro. Nicht nur Dutzende bekannter Künstler wie Julien Rivoire aus Paris schicken Skizzen. Die Idee begeisterte auch Investoren wie Axel Schmiegelow, der die Videoseite Sevenload groß machte sowie den Gründer des Musikportals Last.fm (hier im Blog Lohas-Music), Stefan Glänzer. Armedangels sind schon einige Zeit vertreten auf Lohasguide.de und schreiben darüber in ihrem Blog. blog.armed-angels.com. > Meldung bei wiwo.de

Von LOHAS, Blogs & Nachhaltigkeit

Sehr kurzfristig, der Termin am Freitag 21.9.2007 in München, Lifestyle of Health and Sustainibility oder auch kurz LOHAS ist "en vogue" und seit kurzem sprießen die Weblog-Projekte zu dem Thema nur so aus dem Boden. Herwig Danzer wird erläutern, was eigentlich LOHAS ist und welche Bedeutung eine glaubwürdige und nachhaltige Kommunikation für Wirtschaftsunternehmen hat. Veranstalter Kongress Media GmbH + Social Web Breakfast

Freitag, 14. September 2007

Global Greening - PR + Trends

Die grüne Bewegung unter Öko-Aktivisten hat inzwischen ein weltweites, breites Interesse an umweltfreundlichen Lebensweisen geweckt. Dieses „Global Greening“ kommt in einer ganzen Reihe spezifischer Konzepte mit Bedarf an entsprechenden Bildern zum Ausdruck, z. B. New Consumers, Green Glamour, Children of Nature, Eco Travelers und Lifestyles of Health and Sustainability (LOHAS). Sie alle belegen, dass Grün „en vogue“ ist und zunehmend als persönliche Verantwortung empfunden wird. > corbis

Boom ohne die Deutschen

Die Deutschen, früher Technologie-Führer, hinken der Konkurrenz hinterher. Mercedes, VW und Konsorten geben auf ihrer Hausmesse IAA ein klägliches Bild ab - und sperren sich gegen den Wandel. War die Öko-Offensive der deutschen Hersteller auf der IAA also größtenteils Show? Leider ja. Wieso denn wir? Und warum schon jetzt? Renitente Lobbyisten, ein paar kleine Fahrzeugmodifikationen und millionenschwere PR-Kampagnen werden diesmal allerdings nicht ausreichen, das Ökoproblem zu lösen. Die jüngsten Zahlen belegen, dass die Nachfrage nach umweltfreundlichen Autos stetig steigt. Das Auto wird neu erfunden - hoffentlich in Deutschland. spiegel online

Jeff Skoll: Making movies that make change

Jeff Skoll made his fortune as the first president of eBay. Now he's spending it at the movies. His company, Participant Productions, makes entertaining, issues-driven films that inspire real change -- Murderball, Syriana, An Inconvenient Truth ... Here, he talks about the people who've inspired him to do good, and about some upcoming films that will open your eyes.

Donnerstag, 13. September 2007

Google.org investiert in CO2-Lösungen

Google.org, die 2005 gegründete Stiftung des Suchmaschinenherstellers, möchte ingesamt 10 Mio Dollar in Firmen investieren, die Lösungen zur Reduzierung des CO2-Austosses liefern können. Dazu werden nun weltweit Teilnehmer gesucht. Entsprechend startete bereits das Projekt RechargeIT.org, bei dem Hybrid-Autos mit Strom versorgt werden, der mit Solarzellen gewonnen wird. Ziel des Projekts ist es, das Transport- und das Energieversorgungssystem zusammenzubringen. Autos sollen nicht nur weniger CO2 abgeben, sondern auch überschüssigen Strom an das Elektrizitätsnetz gegen Bezahlung zurückspeisen.
The request for proposal just issued by Google.org, the company's philanthropic arm, invites entrepreneurs and companies to show their best ideas with the aim of making catalytic investments to support technologies, products and services that are critical to accelerating plug-in vehicle commercialization. "As part of this initiative, we are issuing a $10 million request for investment proposals (RFP). This RFP is global in scope, and we encourage responses from companies anywhere in the world." > Google.org

Mittwoch, 12. September 2007

Spekulationen um Basic

Greenwashing ist ein Thema das sich um die Spielregeln des Marketing dreht. Wie steht es mit Vertrauen, Ethik oder Glaubwürdigkeit? Im Zusammenhang mit der Entwicklung bei der Basic AG und der Schwarz Gruppe ist es leicht/schwer nachvollziehbar, was die tatsächlichen Absichten bei den Akteuren sind. Branchenkenner glauben, dass die Basic-Übernahme durch den Lidl-Mutterkonzern noch nicht vom Tisch ist. > Financial Times Deutschland

Good and Green Marketing!


At Good And Green you’ll learn how to increase your brand’s emotional, cognitive and financial connection in today’s “greening” consumer markets.
More and more consumers are embracing green initiatives
• Perceptions of environmental, ethical, and social stewardship are the fastest growing contributors to consumer brand value
• Over 66% of Americans believe “Doing well by doing good is a savvy business strategy.”
• Over the past 5 years the sales of organic and all natural products have increased 18% to 25% year over year.
• 30% of American consumers are willing to pay up to a 20% premium on clean, green products over non-sustainable alternatives…and that number grows each year. www.goodandgreen.biz

Dienstag, 11. September 2007

Österreichs Aufstieg zum Bioparadies

Österreich hat nicht erst BSE-Krise oder Gammelfleisch-Skandale erlebt, um den Bio-Landbau als festen Wirtschaftszweig zu etablieren. Vielmehr kamen Strukturen, Geld und die Visionen eines ehemaligen Landwirtschaftsministers auf vielversprechende Weise zusammen. Österreich hat als erstes Land der Welt staatliche Richtlinien für die biologische Wirtschaftsweise vorgelegt.
Wenn es bald, ab 2009, ein neues europäisches Bio-Gütesiegel mit strengen Mindeststandards für Öko-Lebensmittel geben wird, dann ist es Verbraucherschützern und Bio-Bauernverbänden in Österreich noch lange nicht streng genug. Wer in den Alpen alternativ wirtschaftet, muss weit mehr bieten als das, was die EU verlangt: Glaubwürdigkeit! > Artikel Deutschlandfunk